Benefizspiel am 11. Juni in Schwarzenfeld


Veröffentlicht am 29. Mai 2016

TB meets friends final

Team Bananenflanke-Botschafter treffen auf den ortsansässigen Bezirksligisten

Früher kickte Bernd Heinisch für den SV Raigering und den FC Amberg. Mittlerweile spielt der 31-Jährige für den 1. FC Schwarzenfeld in der Bezirksliga Nord. Der Amberger, der im Schul- und Sportamt der Stadt beschäftigt ist, hatte im Jahr zuvor auch einen Nebenjob, der noch nachwirkt. Und das soll möglichst lange so bleiben. In der Saison 2014/15 war Heinisch in Regensburg Co-Trainer der U19 des SSV Jahn, bei dem von 2010 bis 2012 ein gewisser Tobias Schweinsteiger aktiv war – der Bruder von Bastian Schweinsteiger. Weiterlesen

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Pokalfieber


Veröffentlicht am 22. Mai 2016

Europas Fußball im Endspielrausch

Der BVB hat die Bayern immerhin ins Elfmeterschießen getrieben. Unerwartet. Dies könnte eine erneute Abstrafung der Schwarz-Gelben durch den FC Bayern nach sich ziehen, demnächst ein weiterer Dortmunder von diesen weggekauft werden. Für die Borussia stellt sich die Frage, ob man die Reise zu Endspielen gegen Bayern künftig auslässt. In Sachen Regeln gelten in diesen Spielen offensichtlich andere Gesetze. Einmal ist ein klares Tor gegen die Bayern eben kein Tor, nächstens dann eine Rote Karte für einen Bayern-Spieler eben keine rote Karte. So kann man auch Titel anhäufen. In Wembley drückte das Schiedsrichterteam die Augen nicht zu. In der Verlängerung, beim Stand von 1:1, flog Chris Smalling von Manchester United mit Gelb-Rot vom Platz. Jesse Lingard erzielte für Manchester in Unterzahl dennoch den Siegtreffer zum 2:1. Die Red Devils gewannen damit den FA Cup gegen Crystal Palace. Statt Siegesfanfaren hört Louis van Gaal aus den Kulissen englischer Medien nur latentes Mourinho-Geraune. Kein Elfmeterschießen in Italien beim Duell der großen Namen. Juventus holte sich das Double ohne Schiedsrichterhilfe. Der Gegner AC Mailand muss in der Verlängerung das einzige Tor des Tages hinnehmen und verliert  durch den Treffer von Alvaro Morata mit 0:1. Torreicher ging es in Schottland zu. Auch hier keine Verlängerung, kein Elfmeterschießen. Hibernian Edinburgh schafft es mit 114 Jahren Anlauf endlich den Cup zu gewinnen. Der 3:2 Siegtreffer gegen die Glasgow Ranger fällt in der letzten Minute der Nachspielzeit. David Gray der umjubelte Torschütze. Auch in regulärer Spielzeit gewinnt Paris Saint Germain gegen Olympique Marseille mit 4:2 den französischen Pokal. Der zweifache Torschütze Zlatan Ibrahimovic kann damit seinem Größenwahn neue Nahrung geben. In Spanien tritt am Sonntag ein europäischer Champion gegen den FC Barcelona an. Der Außenseiter FC Sevilla will Barca die Copa del Rey entreißen und innerhalb einer Woche den zweiten Finalsieg landen.

Redaktion Magath & Fußball

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Gratulation


Veröffentlicht am 17. Mai 2016

„Da die Bayern sich jetzt schon wieder sehr gut verstärken, kann ihnen an dieser Stelle bereits zum nächsten Meistertitel gratuliert werden. 2017 bekommen sie die Schale zum fünften Mal in Folge.“

(Felix Magath, Kolumne, Express Köln, 17. Mai 2016)

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Fazit


Veröffentlicht am 14. Mai 2016

Der Vorhang senkt sich über die Bundesliga-Saison 2015/16

Bayern München 10 Punkte Vorsprung. Meister. Der Liga enteilt. Glückwunsch. Damit es im nächsten Jahr nicht anstrengender oder gar spannender wird holt man den Dortmunder Kapitän. Torschützenkönig der Bundesliga, übrigens für  die Bayern, Robert Lewandowski – Glückwunsch – auch er ein Ex-Dortmunder… Borussia Dortmund wohl noch lange hinter den Bayern aber längst viel zu gut für den Rest der Liga. Bietet man den Bayern Paroli verliert man sofort entscheidende Spieler an die Bajuwaren. Ewiger Teufelskreis. Nichts Neues also in der Beletage der Liga… Weiterlesen

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Schlussakkord


Veröffentlicht am 12. Mai 2016

Europas Fußball dämmert in die letzten Spieltage und der EM entgegen

Der FC Bayern baut die Bundesliga weiter zum eigenen Trainingslager mit angeschlossenem Spieler-Supermarkt aus. Der Bezahlsender Sky wird uns aber vor Saisonstart 2016/17 in Hochglanztrailern wieder die größte Bundesliga aller Zeiten verkaufen. Erleben werden wir dagegen einen Meister, der mit 17 Sparringspartnern Saison spielt. Selbst Bayern-Fans gähnen mittlerweile. Als der FCB mit dem „historischen Titel“ in die Heiamt zurückkehrte erwarteten ihn sage und schreibe 34 Anhänger. Schöne Aussichten in Sachen Bundesliga. Tolle Aussichten auch bei Robin Dutt. Mit dieser endlosen Kette von sportlichen Niedergängen, Pleiten und Pannen könnte er es in das Guinness-Buch der Rekorde schaffen. Selbst ein fachlicher Windbeutel der Marke Heldt wirkt dagegen wie eine feste Burg. Der führte Schalke immerhin nur ins Mittelmaß und nicht in die zweite Liga. So oder so, die 50+1 Regel wird diesen Koryphäen auch künftig die Arbeit erhalten und viel Freude bescheren. Bescherung auch für Mats Hummels, der natürlich im Pokalfinale alles für den BVB geben will. So ähnlich hörte man dies einst von Lothar Matthäus. Dessen für Borussia Mönchengladbach verschossener Elfer machte zufällig die Bayern zum Pokalsieger. Der einstige Champions League Sieger Rafa Benitez ist erstmals in seinem Leben abgestiegen, nun muss er die traditionsbeladenen Magpies aus Newcastle umgehend zurück in die Premier League führen. Weiterlesen

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Zwischen Guardiola und Ancelotti


Veröffentlicht am 9. Mai 2016

Trainerwechsel in München wird Titelschwemme nicht gefährden

Die deutschen Guardiola-Deuter haben Hochkonjunktur und werden in wenigen Wochen alle Ancelotti-Deuter sein. Zum Katalanen ist wenig sinnvolles und viel Unsinn gesagt und geschrieben worden. Im nächsten Jahr geht der Mann erst in sein zehntes Berufsjahr und hat bereits sechs Meistertitel und zwei Champions League Siege in der Vitrine, diverse Pokalerfolge und persönliche Ehrungen nicht mitgezählt. Warum sollte ihn da der anschwellende Bocksgesang des Fußball-Boulevard stören? Andererseits wirkte er zuletzt doch etwas angefressen, wer will es ihm verdenken. In seiner gesamten Bayern Amtszeit kein Champions League Endspiel  erreicht und gewonnen zu haben wird noch lange an ihm zehren. Dazu noch die Unbill des Entertainment Fußball. Gerade im deutschen Fußball quatschen und schreiben den Männern auf der Trainerbank zu viele Unberufene rein, so etwas schlaucht selbst einen polyglotten Weltmann. Ob das proletarische Manchester und sein arabischer Geldclub einer genervten Fußball-Seele dahingehend Linderung verschaffen? Wenn Pep Guardiola auf die aktuelle Berufs- und Arbeitseinstellung seiner künftigen Schäfchen schaut muss sich ihm der Magen umdrehen. Sollte ManCity nur in der Europa League landen wird Jürgen Klopp einen Kollegen in der Premier League haben der auch diesen Wettbewerb mit aller Ernsthaftgigkeit angeht. Darauf können sich die Leute in Manchester und England verlassen. Die derzeitigen Spieler der Citizens werden und müssen es eher als Bedrohung auffassen. Weiterlesen

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Doppelter Respekt


Veröffentlicht am 6. Mai 2016

FC Sevilla vs. FC Liverpool heißt das Endspiel der Europa League

Aus der besten Liga Europas kommt der FC Sevilla. Mit Trainer Unai Emery hat man die Endspielkarten Richtung Basel gelöst. Zum dritten Mal in Folge steht der FC Sevilla nun im Finale der Europa League, kann einen Titelhattrick landen. Übrigens war der Sevilla Fútbol Club nicht nur 2014 und 2015 Endspielteilnehmer und darin jeweils Sieger. Auch 2006 und 2007 kam man ins Endspiel und siegte in beiden Finals, gewann den guten alten UEFA Cup ebenfalls zweimal. Mit bisher vier Siegen aus vier Endspielen ist man beeindruckender Rekordhalter. Auf der europäischen Bühne schwimmt der Verein aus Südspanien wie ein Fisch im Wasser und macht diesem Wettbewerb Jahr um Jahr große Ehre. Spieler und Trainer sind heiß auf die Europa League und laufen stets mit der richtigen Einstellung auf. In Europa muss sich Sevilla nicht vor den spanischen Giganten Barca, Real oder Atlético verstecken. Dem Rasenschach des Starvehikels Champions League setzt Sevilla Temperamt und große Fußballabende entgegen. Ein würdiger Titelverteidiger. Respekt.

Aus der schwierigsten Liga Europas kommt der FC Liverpool. Mit Trainer Jürgen Klopp hat man die Endspielkarten Richtung Basel gelöst. Im Unterschied zu seinen englischen Ligakollegen hat der neue Liverpool Trainer die Europa League sofort angenommen und sich an der Verächtlichmachung dieses Wettbewerbs nie beteiligt. Der deutsche Meistertrainer konnte sein Team für die Spiele auf Europas Bühne begeistern und machte lustlosen Faulpelzen Beine. Gleichermaßen elektrisierte er damit Club wie Fans. Man denke dagegen nur an den blutleeren Europa-Auftritt der Reds unter Vorgänger Brendan Rodgers, dem die Europa League ebenfalls egal, was sich auch auf seine Spieler übertrug. Dagegen haben die heutigen Reds und ihr aktueller Manager der in England oft verleumdeten Europa League einiges an Reputation auf der Insel verschafft. Die schändlichen Auftritte englischer Teams auf europäischem Parkett bedeckt der FC Liverpool mit dem gnädigen Mantel des Schweigens. Ein würdiger Herausforderer. Respekt.

Redaktion Magath & Fußball

 

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Kollektive Arbeitsverweigerung


Veröffentlicht am 5. Mai 2016

Erneute Blamage für die Premier League

Dem Armutszeugnis englischer Clubs in der Champions League Saison 2015/16 fügte Manchester City im Estadio Santiago Bernabéu noch eine äußerst erbärmliche Seite hinzu. Real Madrid gewann dieses Spiel nur 1:0, was auch nicht für die mannschaftliche Qualität der königlichen Edelkicker spricht. Was aber das Team von Manuel Pellegrini auf den Rasen brachte war eine pure Peinlichkeit. Kein Wille, völlige Unlust, keine Idee und das Fehlen jedweder Einstellung zu diesem Spiel kennzeichneten den Auftritt der Citizens. Der zurückhaltende und dadurch durchaus sympathische Pellegrini darf sich über seine Ablösung durch Pep Guardiola nicht wundern. Seine Handschrift, wie sie diese Truppe vorführte, war ein unkenntliches Gekrakel. Wie sein Vorgänger Roberto Mancini holte Pellegrini zwar einen Meistertitel in der Premier League, eine Spielidee oder ansehnlichen Fußball konnte auch er dieser riesigen Geldverbrennungsmaschine nie dauerhaft einflößen. Auch Erfolge waren immer nur Strohfeuer. Wenn der bittere Vorwurf einer leblosen Söldnertruppe im Fußball jemals zugetroffen, dann auf Manchester City. Weiterlesen

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Schuldfrage


Veröffentlicht am 4. Mai 2016

Fehlender Wettbewerb in der Heimat hilft den Bayern international wenig

Emotionen im Fußball sollte man richtig einordnen, es geht nicht um Leben und Tod, meistens nur um Geld und Erfolg. Karl-Heinz Rummenigge fühlte sich und die Bayern nach dem geplatzten Champions League Traum „ein bisschen betrogen“, meinte dies „ernst und ehrlich“ und machte auch den Schiedsrichter als Hort des Unglücks aus. Schon seit Kindertagen kennen wir alle diesen Reflex, an schlechten Noten ist man nie selber schuld sondern immer der Lehrer. Zum Thema ein „bisschen betrogen“ könnte der Bayern Boss auch in Turin bei einer Alten Dame anrufen, wie die sich wohl nach ihrem Achtelfinalrückspiel gegen die Bayern fühlte und die Schiedsrichterleistung beurteilte. Die Bayern und ihr katalanischer Trainer haben gegen Atlético Madrid wohl wenig falsch gemacht, es reichte dennoch nicht. Im Leben wie im Sport trifft man manchmal auf Granit. Wenn dieser Stein noch Diego Pablo Simeone heißt wird es im Sinne des Wortes hart. Die Auswärtstorregel stand dem Finaleinzug ebenfalls im Weg. Ein alter Fahrensmann wie Arsène Wenger wettert seit Jahren dagegen, hat mit dieser Meinung viele Fußballfans auf seiner Seite. Ein bisschen Schuld hat wohl auch Atlético Madrid, die sich beharrlich weigerten vor Ehrfurcht zu erstarren und sich in ihr von Experten bestimmtes Schicksal zu fügen. Eine respektlose Mannschaft, die beharrlich an ihre Grenzen geht. Um es mit einem alten Bayern-Coach zu sagen: Was erlauben Simeone? Weiterlesen

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