Was für ein Schotte!


Veröffentlicht am 10. Mai 2013

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Keine Abgesänge. Der Fußball liebt ihn, und er den Fußball. Daran wird sich nichts ändern. Alex Ferguson nimmt Abschied von der Trainerbank, nicht vom Fußball oder vom Leben. Im Trainerolymp muss er nicht um Einlass bitten, er wohnt dort längst. Dieses Leben hat noch tolle Dinge für ihn parat. Die Familie war immer seine feste Burg. Sie werden ihn willkommen heißen. Seine Pferde sind so edel wie seine Weine erlesen, die häusliche Bibliothek so üppig wie sein Wissensdurst groß. Auch bei den Red Devils wird man ihn weiterhin wollen, fragen und begehren. Manchester United ist Alex Ferguson und Alex Ferguson ist Manchester United. Das wird die Zukunft des Clubs nicht lähmen, sondern stärken. Wie er stets auf die Loyalität von Bobby Charlton bauen konnte, wird sich David Moyes auf die unbedingte Loyalität von Sir Alex verlassen können. Als der Meistertrainer des FC Aberdeen sich Richtung Manchester aufmachte, um einen Verein zu übernehmen, der im Mittelmaß versank und nur noch von der eigenen Legende lebte, ahnte niemand was da begann. Er hatte keinen Zauberstab, er wirkte keine Wunder. Er tat was Jungs aus dem rauen Govan gelernt haben, er begann hart zu arbeiten. Heute bestaunt die Fußballwelt den Neuschöpfer von Manchester United und verneigt sich respektvoll vor dessen Lebenswerk. Wenn er am Sonntag das Old Trafford betritt, steht wohl einer der emotionalsten Momente der englischen Fußballgeschichte bevor. Den Schotten wird es freuen. Dann wird er tun, was er immer getan, er wird seinen Job machen. Magnificent dieser Mann. DANKE Fergie.

Redaktion Magath & Fußball

Ein Gedanke zu „Was für ein Schotte!

  1. menotti

    möge felix unser alex werden. 26 jahre wären zwar wohl nicht mehr drin, aber 15 jahre allemal. im grunde ist felix magath der einzig logische nachfolger von fink und arnesen, der den hsv aus dieser jahrzehntelangen quälenden mittelmäßigkeit bereien kann …

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