Ein ganzer Kerl


Veröffentlicht am 6. Juli 2013

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Kommt der neue Alex Ferguson aus Wales?

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Als Kenny Dalglish Spielertrainer war, wechselte er sich ein und schoss Liverpool persönlich zur Meisterschaft. Selbst ist der Mann. So etwas wird es nicht mehr geben, die Experten waren sich einig. Aber nun macht sich einer auf – in Manchester bei United – daran zu rütteln.

Der dort ab sofort Spielertrainer wird, als Assistent vom neuen United-Boss David Moyes, ist ein ganzer Kerl des Fußballs, niemand kommt ihm gleich. 13-mal englischer Meister, 1993 der erste Streich und 2013 der bisher letzte Titel. Zweimal die Champions League gewonnen. Er war 1999 auch in Barcelona dabei. Viermal den FA-Cup ins Old Trafford geholt. Einmal der Weltpokal, einmal die Club-WM, einmal der UEFA Super-Cup runden die Sache ab. Fußballer des Jahres in England wurde er einmal (2009), auch der Titel „Englands Sportler des Jahres“ ziert sein Haupt. 2009 dieser persönliche Triumph. Da war er 36 und in einem Alter, welches bei Profis gemeinhin schon den Geruch von Rentencharakter trägt. Nicht so bei ihm, er ist aus anderem Holz. Alles wird überstrahlt von einer Ehrung: „Bester Spieler in der Geschichte von Manchester United“. Nur wer diese Geschichte kennt, von Duncan Edwards über die Busby-Babes zu Legenden wie Bobby Charlton, George Best oder Eric Cantona, der kann den Wert dieser Auszeichnung ermessen.

Größere Ehre war nicht zu erzielen. Mit seinem Heimatland Wales konnte er erreichen, was man im Fußball mit Wales erreicht, nichts. Legende und Nationalheld aber auch in der Heimat. Die Treue zu seinen Wurzeln gehört zu seinem Charakter wie die Treue zu Manchester United. Er macht heute keinen Hehl daraus. Was Fußball ist, hat er von Alex Ferguson gelernt, was ihn in künftiger Trainerlehre antreibt ist es, dem Schotten nachzueifern, der für ihn Vaterfigur und Vorbild. Der Beschriebene trägt einen der klangvollen Namen des Weltfußballs. Die Rede ist von Ryan Giggs.

Redaktion Magath & Fußball

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