Garcia Sanz: An Magath gefällt mir seine Ehrlichkeit


Veröffentlicht am 24. Juli 2013

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„Der Trainer Felix Magath steht mit seinem Erfolg außer Frage. Er hat Stuttgart nach vorne gebracht, ist doppelter Double-Gewinner, Titelträger mit Wolfsburg, hat Schalke die Vizemeisterschaft beschert – heute noch spielt da die Mannschaft, die er geformt hat. Also, er kann das schon!“

„Beruflich schätze ich seine Professionalität und seine eiserne Disziplin, die er selbst vorlebt, weil er auch hart gegen sich selbst ist. Außerdem besitzt er einen absoluten Siegeswillen. Er ist niemand, der sich mit irgendeinem Mittelmaß zufrieden gibt. Er leidet und er will immer – stets am oberen Level – perfekt sein. Das mag ich einfach. Am Menschen Magath gefällt mir seine Ehrlichkeit. Er spricht offen Probleme an, stellt sich der Kritik und hinterfragt seine eigene Arbeit. Das finde ich toll und zeigt Größe. Ich verbringe sehr lange Abende mit ihm, in denen er mir nie eine Antwort schuldig bleibt.“

„Der Club bekommt wie alle Tochtergesellschaften des Unternehmens ein Budget und in diesem Rahmen muss er haushalten. Die aktuellen Transfers bewegen sich alle innerhalb des Budgets. Felix Magath hat junge Leute geholt mit überschaubaren Ablösesummen. Das, was man Magath anheftet – er würde das Geld von VW rausschmeißen – kann man einfach so nicht stehen lassen, weil es unfair ist.“

(Francisco Garcia Sanz, Aufsichtsratsvorsitzender des VfL Wolfsburg und Vorstandsmitglied der Volkswagen AG im Vereins- und Stadionmagazin „Unter Wölfen“, Ausgabe 9, Jahrgang 5, 21. Januar 2012 )

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