Wenn es schneit


Veröffentlicht am 2. August 2013

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Neue Fußballwelten

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Was für Aussichten! Sepp Blatter der Wettermacher. Die FIFA spielt Winter, bald ist es soweit: Premiere 2022. Dann gehts direkt von der Vierschanzentournee zum Brandenburger Tor. Die größte Silvesterparty der Welt will man sich ja nicht entgehen lassen. Warm angezogen und eine Matte im Feier-Gepäck, könnte man gleich stehen oder liegen bleiben, sich nach der Sause etwas ausruhen, über gute Vorsätze grübeln die man dabei ist, zu vergessen.

Und kaum sind sie einem entfallen, da geht’s auch schon weiter. Public Viewing, die WM in Katar geht ab. Nichts da mit gemächlichem Jahresanfang, volle Pulle ist angesagt. Der Januar ist dann nicht mehr der Monat der Rechnungen sondern des Fußballs. 64 Spiele wollen absolviert wie gesehen werden, es braucht Energie, einiges Familienverständnis und eventuell warme Socken.

Der Skispringer staunt. Mit Blick auf Thermometer und Erbarmen für Spieler, Fans und Ball, fällt der Fußballweltverband wohl die einzig richtige Entscheidung. Fußball unter einigermaßen ordentlichen klimatischen Bedingungen sollte die Regel sein, nicht die Ausnahme. Dann eben im Januar. Zwischen 20 und 30 Grad ist das Leben einfach erträglicher als Richtung 50 Grad.

Wer einmal Lawrence of Arabia gesehen, mit Peter O`Toole und Omar Sharif durch die Wüste geritten, der weiß die FIFA-Entscheidung durchaus zu würdigen. Fan und Zuschauer werden neue Fußballgefühle entwickeln, so manch geplanter Familienurlaub wird wohl schon heute neu terminiert. Aber was macht man um alles in der Welt im Sommer? Da kann man dann zum Skispringen. So etwas geht. Auf Matten.

Redaktion Magath & Fußball

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