Das „schöne Wort“ Ballbesitz


Veröffentlicht am 19. Oktober 2013

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„Die deutschen Teams zeichneten sich immer dadurch aus, dass sie mit größerem Einsatzwillen zu Werke gingen als andere. Aber seit ein paar Jahren haben wir ein Umdenken. Das drückt sich auch in der Nationalmannschaft aus. In der Ausbildung junger Spieler haben wir andere Prioritäten gesetzt. Heute wird überwiegend das taktische Verhalten geschult – individuelle Fähigkeiten werden nicht mehr gefördert. So haben wir in der Liga das Bild, dass sich viele Spiele ähneln. Dass beispielsweise das schöne Wort Ballbesitz immer wichtiger wird. Dabei wird der Ball im Grunde jedoch nur noch weitergeschoben. Deshalb glaube ich auch, dass wir den Höhepunkt schon erreicht haben – was die Qualität der Liga betrifft.“

(Felix Magath, Interview mit Stuttgarter Zeitung, 18. Oktober 2013)

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