Der Trainer und sein Spielmacher


Veröffentlicht am 29. Oktober 2013

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„Auch seinen Spielmacher Felix Magath versteht Happel intuitiv. Er lernt ihn als einen Spieler kennen, der äußerst gewissenhaft das Training durchzieht und nie Eskapaden liefert. Für Happel ist Magath fast zu ruhig, nur einmal sieht er ihn explodieren, als er nach einem Training die Schuhe in die Ecke schmeißt. Magath schaut sich, wie er in einem Interview mit Haruka Gruber sagt, viel von Happel und dessen Vorgänger Zebec für die eigene Trainingsarbeit ab: ‚Die Stärke von Ernst Happel und Branko Zebec war ihre kuriose Sprache. Man musste sich stark konzentrieren, um zu verstehen, was sie meinten. Deshalb kam ihre Botschaft so gut rüber.‘ Happel verteidigt auch Magaths Ansprüche auf die Rolle des Mittelfeldregisseurs in der Nationalmannschaft.“

(Klaus Dermutz, „Ernst Happel – Genie und Grantler“, Verlag die Werkstatt, 2012)

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