Felix Magath in „Blickpunkt Sport“ (BR)


Veröffentlicht am 2. Dezember 2013

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Blick nach Nürnberg
„Natürlich verfolge ich auch den 1. FC Nürnberg. Dort hatte ich ein wunderbares Jahr. Ich bin ein Freund davon, in solchen Situationen auch mal das spielerische Element zurückzustellen, um Fußball zu arbeiten. Dann kommt auch ein Erfolgserlebnis. Überall in Europa wird anders Fußball gespielt. Es ist immer ein gewisser Nachteil, wenn man die Liga nicht kennt. Nach der Entscheidung für einen holländischen Trainer muss man aber damit leben.“

Blick zu den Bayern
„Pep Guardiola macht eine tolle Arbeit. Er hat die schwere Aufgabe übernommen, zu dem Verein zu gehen der alles gewonnen hat. Aber die beste Serie nützt nichts, wenn am Ende nicht die Champions League gewonnen wird. Die Meisterschaft ist doch selbstverständlich. Wenn die Champions League nicht gewonnen wird, dann ist diese Saison eben schlechter als die vorherige Saison.“

Blick auf den Trainerberuf
„Der Einfluss von Trainern nimmt immer mehr ab. Was ist denn eigentlich die neue Schule? Modern oder unmodern – Erfolg ist doch das Einzige, was zählt. Mich reizen nach wie vor Herausforderungen und unkonventionelle Aufgaben. Deshalb bin ich ja auch zu Wolfsburg gegangen, einem Verein den im Süden keiner kannte und der vorher zweimal fast abgestiegen wäre. Und obwohl dort ausreichende Mittel vorhanden waren, bin ich nach der gewonnenen Meisterschaft dann nach Schalke, die kurz vor der Pleite standen.“

Blick nach Augsburg
„Ottmar Hitzfeld sollte öfter nach Augsburg schauen, Marwin Hitz hat das Potenzial, Schweizer Nationaltorhüter zu werden.“

(Felix Magath, „Blickpunkt Sport“, Bayerischer Rundfunk, 1. Dezember 2013)

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