Scheinheilig


Veröffentlicht am 2. Dezember 2013

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Mario Götze ließ den Jubel nach seinem Tor bei Borussia Dortmund stecken. Scheinheilig! Irgendjemand hat sich einmal ausgedacht, dass sich Jubel gegen den Ex-Verein nicht gehört. Dabei halten die Spieler wie Götze beim 3:0 der Bayern meist die Hände nach oben, fast entschuldigend. War nicht so gemeint, ich musste das jetzt machen, aber eigentlich hab ich euch alle noch furchtbar lieb. Dabei hat niemand Götze gezwungen, nach München zu gehen, er ist auch nicht zufällig nach einer durchzechten Nacht im roten Trikot aufgewacht. Er ist zum FC Bayern gewechselt, weil er dort mehr verdient und vermutlich noch mehr Titel gewinnen wird als mit Borussia Dortmund.

(FOCUS-ONLINE, 24. November 2013)

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