Fest der Liebe


Veröffentlicht am 19. Dezember 2013

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Ehepaar Nicola und Felix Magath,Gala "Herz für Kinder", 07. Dezember 2013

Ehepaar Nicola und Felix Magath, Gala „Herz für Kinder“, 07. Dezember 2013

Pünktlich zum Weihnachtsfest 2013 gibt es im „Zeit-Magazin“ Wahrheiten über die Liebe zu lesen. Jahr für Jahr ist die Weihnachtsausgabe die beliebteste Ausgabe unter den Lesern. Zu diesem Fest macht die Redaktion der Liebe ihre Aufwartung und hat 44 „Sachverständige“ ausgewählt, von denen sie sich Antworten und Auskunft über das große Thema Liebe erhofft. Einer der Ausgewählten ist Felix Magath:

Die Zeit: Herr Magath, Sie haben als Trainer immer wieder Ihren Standort gewechselt, während ihre Frau und Ihre Kinder in München geblieben sind. Wie haben Sie es geschafft, die Liebe trotz Distanz und Stress zu bewahren?

Felix Magath: „Nicht ich habe es geschafft, sondern wir. Die Liebe ist bei uns eine Gemeinschaftsleistung meiner Kinder, meiner Frau und natürlich auch von mir. Wir haben Entscheidungen nicht nur zusammen getroffen, meine Frau und die Familie haben auch immer mit ganzem Herzen hinter meinen Engagements gestanden, sich völlig damit identifiziert. Wenn man liebt, spielt räumliche Trennung keine Rolle.“

Die Zeit: Wie definieren Sie Liebe überhaupt?

Felix Magath: „Ich versuche diese Definition gar nicht erst – da ich der Meinung bin, Gefühle nicht immer bis ins letzte Detail und den letzten Winkel analysieren und in große Worte fassen zu müssen.“

Die Zeit: „Gibt es eine wichtige Erkenntnis über die Liebe, die Sie heute wissen und die Sie vor zwanzig Jahren gerne gekannt haben?“

Felix Magath: „Erfahrung macht immer klüger. Wenn man jung ist denkt man gefühlsbetonter, vielleicht auch etwas oberflächlicher. Mit den Jahren und der Erfahrung wird die Liebe dann viel tiefer und gewinnt an Intensität.“

Die Zeit: Ist dauerhafte Liebe wirklich Training und harte Arbeit?

Felix Magath: „Kein Training und bitte überhaupt  nicht harte Arbeit! Trotzdem braucht man für echte und dauerhafte Liebe auch gemeinsame Disziplin und gelebten Respekt vor dem Partner.“

(Zeit Magazin, Nr. 52, 19. Dezember 2013)

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