Wenger & Mourinho


Veröffentlicht am 21. April 2014

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„Arsène Wenger ist ein cooler Typ – außerhalb des Spielgeschehens. Er ist umgänglich, und ich kann mich mit ihm über alles Mögliche unterhalten. Wir können über Wein und andere Dinge des Lebens reden. Bei UEFA-Sitzungen war es ihm stets ein Anliegen, anderen Trainern zu helfen. Aber wenn es an Spieltagen um seine Mannschaft geht, ist er wie ausgewechselt. Ich konnte Arsène immer gut verstehen und mich sogar mit seinem völligen Wandel identifizieren. Etwas davon steckte auch in mir. Wenn wir einen Wesenszug gemeinsam haben, so ist es der, dass wir es absolut hassten zu verlieren.“

„Das erste Mal, dass ich José Mourinho als potentielle Gefahr wahrnahm, geschah anlässlich seiner Pressekonferenz als Trainer von Chelsea im Sommer 2004. ‚I`m the special one‘, verkündete José. ‚Was für ein frecher junger Spund‘ dachte ich, als ich sah, wie er die Presse mit reichlich zitierfähigem Material fütterte. Eine innere Stimme sagte mir: ‚Ein Neuer. Jung. Sinnlos, über ihn zu reden. Sinnlos, sich mit ihm anzulegen. Aber er ist intelligent und selbstbewusst genug, mit der Aufgabe bei Chelsea fertig zu werden.‘ Chelsea entwickelte sich zu einer Mannschaft, die unglaublich schwer zu besiegen war. Nachdem Mourinho angetreten war, gewann ich kein Spiel mehr an der Stamford Bridge.“

(Alex Ferguson, Meine Autobiographie, Verlag Edel, 2014)

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