Das verschwundene Tor


Veröffentlicht am 19. Mai 2014

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Nicht nur bei Borussia Dortmund wundert man sich bis zum heutigen Tag. Fußball-Deutschland schüttelt den Kopf. Ein Tor war kein Tor. Der klärende Verteidiger Dante und auch das Objekt der Begierde, der Ball des DFB Pokalendspiels 2014 waren hinter der Torlinie von Bayern München, also wohl ein Treffer. Tor = 1:0 für Schwarz-Gelb? Denkste! Der Fußball hat mal wieder verloren, der sportlichen Gerechtigkeit wurde nicht Genüge getan, verfügbare Technologie zur eindeutigen Klärung bleibt im Schrank. Dem (Nicht)-Torschützen Mats Hummels blieb der verdiente Torjubel verwehrt und nach Spielschluß nur ein fragender wie trauriger Schlussakkord zu dieser Farce: „Es war ein klares Tor. Die Entscheidung ist für uns sehr enttäuschend. Ich frage mich schon, wie man das nicht sehen konnte.“ Mit dieser Frage steht er nicht allein…

Redaktion Magath & Fußball

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2 Gedanken zu „Das verschwundene Tor

  1. jaq

    Der Schiri , das (un)geliebte Wesen

    Da läuft er auf, uns allen wohlbekannt,
    der Schiri, in seinem schwarz-gelben Gewand.
    Verstärkung hat er mitgebracht,
    zwei Kollegen in gleicher Tracht.
    Ein Pfiff, die Show beginnt,
    der Schiri weiß jetzt schon, welch Team gewinnt !
    So wird gemunkelt hinter vorgehaltener Hand,
    über den Schiri in seinem schwarz-gelben Gewand.
    Derweil sich die Wunderknaben
    auf dem Fußballfeld verausgaben,
    fängt der Schiri zu dirigieren an,
    wie einst der Herr von Karajan.
    Mit Gelassenheit, Übersicht und mit Verstand,
    das wird erwartet von dem Mann im schwarz-gelben Gewand.
    Nach seiner Pfeife tanzen die Gesellen
    manchmal begleitet mit fluchen und auch mit bellen.
    Dies jedoch prallt ab, wie von einer Wand
    beim Schiri, dem Mann mit der Pfeife in der Hand.
    Der Pfiff, verhängnis- und bedeutungsvoll,
    erzeugt manch Ärger oder Groll
    Die Akteure, frisch onduliert,
    fühlen sich teils vorgeführt.
    Sie reklamieren – und proben heimlich ihren Aufstand.
    Doch der Schiri hat das Geschehen fest in seiner Hand.
    Das ist zu wünschen, aber nicht garantiert.
    Und wird bezweifelt von dem, der verliert.
    Der Maestro pfeift in Dur und Moll.
    Das Publikum find‘ dieses toll !
    Ein 11er wird jetzt ausgelobt
    für den Gast, die Menge tobt.
    Mit Argusaugen der Schiri das Ensemble betrachtet,
    ob auch ein jeder seinen Einsatz beachtet.
    Wird er geliebt, wird er gehasst ?
    Hat er bevorzugt oder gar geschasst ?
    Hat er Gefühle verletzt ?
    Fühlt sich jemand zurückgesetzt ?
    Sieht er das Verteidigerfaul oder pflegt er die Stürmerliebe ?
    Eins ist sicher, immer setzt es verbale Hiebe.
    Leidet die Psyche ? davor sei der Verstand –
    vom Schiri, dem Mann im schwarz-gelben Gewand.
    Trotz allem verliert er niemals die Lust
    als Herr über Freude und Frust.

    Gelegentlich flieht er die Szene, vom Mob unerkannt.
    Vorher hat er abgelegt, sein farbenprächtiges Gewand.
    Doch wir holen ihn wieder, verraucht ist die Rage, die Notwendigkeit erkannt,
    wir brauchen diesen Mann mit den gelben und roten Karten in seiner Hand !

    ( auch wenn er vielleicht hin und wieder „ferngesteuert“ sein sollte!? )

    das glaubt fest euer jaq

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