Raues Klima für Weltmeister


Veröffentlicht am 21. Juni 2014

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Deutschland hält die Fahne der Weltmeister hoch, der Auftakt gelang. Nun wartet also Ghana, dazu später mehr auf diesen Seiten. Mit der Furia Roja und den Three Lions flogen bereits zwei ehemalige Titelträger recht sang- und klanglos aus dem Turnier. Ohnmacht in Spanien, Déjà-vu in England, Ratlosigkeit bei beiden. Spanien holte allerdings drei große Titel in den letzten sechs Jahren, davon wagen sie in England nicht mal mehr zu träumen, zu lange inzwischen die Durststrecke, ein Ende nicht in Sicht, die Fans in Trauer. Beim Gruppenendspiel Italien gegen Uruguay wird es den nächsten alten Champion erwischen. Die Urus haben sich wiederbelebt, setzen auf den kontinentalen Heimvorteil und Luis Suárez. Wogegen die Squadra Azzurra bei ihrem zweiten Auftritt alle italienischen Fußballtugenden in der Kabine ließ und mit dieser Nichtleistung selbst den eigenen Trainer erschreckte. In der sogenannten „Weltmeistergruppe“ triumphiert das kleine Costa Rica mit Mannschaftsgeist und heizte den großen Namen mächtig ein, steht bereits im Achtelfinale. Frankreich konnte immerhin zweimal gewinnen, zuletzt kam die vollmundige Schweiz von Ottmar Hitzfeld unter die Räder der Équipe Tricolore. Die Motoren von Brasilien und Argentinien stottern eher als dass sie Glanz verströmen. Einige Titelträger also auf dem vorzeitigen Rückweg, andere Ex-Champion noch mit Ambitionen und Möglichkeiten. Die Spannung steigt unterm Zuckerhut, potentielle Thronerben zeigen sich bissg und wild entschlossen, das Klima für Weltmeister bleibt rau und ungemütlich.

Redaktion Magath & Fußball

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