Gewohnte Gesichter


Veröffentlicht am 6. Juli 2014

1 Flares 1 Flares ×

imago16820511m_imago16817268_c

Vier Fußballgrößen bestreiten WM-Halbfinale

Argentinien konnte die aufstrebenden Belgier abwehren, Holland brauchte das Elfmeterschießen gegen Costa Rica. Halbfinale vollzählig. Die Etablierten blieben übrig, man trifft auf gewohnte Gesichter der Fußballfamilie. Mit Costa Rica verabschiedeten sich, ähnlich wie vorher Chile, Mexiko und Kolumbien, die neuen Himmelstürmer. Nun also vier Arrivierte unter sich. So ähnlich hatten es Fans und Experten vor der WM erwartet und so ist es, trotz aller Überraschungen auf der Wegstrecke auch gekommen. Costa Rica hat eine Heldengeschichte im Meer der großen Fische geschrieben. Das Ende war ehrenhaft, man trug es tapfer und mit Stil, die neue Tränenwelle des Fußballs erfasste die charakterstarken Sportsmänner aus Mittelamerika nicht. Tolle Sportler, angeführt von einem großen Trainer. Der akribische Arbeiter Jorge Luis Pinto verblüffte und überraschte mit seinem Team wie keine andere Mannschaft bei diesem Turnier.

Argentinien wird wohl auf Ángel di María verzichten müssen, eine Schwächung und ein Vorteil für Holland. Messi ist dabei, er könnte der Unterschied sein, der die Gauchos ins Finale bringt. Den Unterschied im Team hat Brasilien verloren, Neymar ist kein Messi, aber er hat Momente, die werden der Seleção fehlen wie der Kapitän und Innenverteidiger Thiago Silva. Deutschland wird diesen Vorteil nutzen, der Finaleinzug für die DFB-Jungs wohl Formsache. Bei Argentinien gegen Holland könnte durchaus wieder ein Torwartwechsel in Minute 120 ins Haus stehen. Eine Neuauflage des Endspiels 1990 liegt in der Luft, die Wiederholung des Ergebnisses würde 18 titellose Jahre für Deutschland endlich beenden. Die Mannschaften biegen durchs Marathontor, das Zielband ist zu sehen, Vorteil Deutschland.

Redaktion Magath & Fußball

Schreibe einen Kommentar