Showtime


Veröffentlicht am 13. Juli 2014

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Deutschland vor viertem Titelgewinn

„We want Angel!“ So läutet William Holden in „The Wild Bunch“ den berühmtesten Showdown der Filmgeschichte ein. Die Argentinier und ihre Fans können dieses Diktum nachfühlen, man sehnt sich nach Angel Di Maria. Seine mögliche Unterstützung als kongenialer Partner für Messi und Strohhalm für eine ganze Nation ist letzter Hoffnungsfunke im Endspiel gegen Deutschland. Es wird nichts nützen, sein Mitwirken ist unwahrscheinlich. Falls er doch spielt, er wird nicht im Vollbesitz seiner Kräfte sein und kaum durchhalten. Selbst mit voller Kraft könnte er Deutschland nicht gefährden. Diese Hoffnung also trügerisch. Am Dienstag will man auf der großen Fanmeile am Brandenburger Tor zu Berlin den frisch gekürten Weltmeister feiern. Der wird nicht Argentinien heißen. Deutschland wird Trophäe und Titel mit in die Heimat bringen, niemand zweifelt mehr daran.

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Deutschland wird als erstes europäisches Team den Weltmeistertitel auf dem Südamerikanischen Kontinent gewinnen. Nichts kann unsere Mannschaft darin aufhalten, zu stark das Kollektiv. Argentinien überzeugte nie in diesem Turnier, hatte wenige gute Augenblicke, hielt aber zumindest immer seine Grundordnung und taktische Disziplin. Um Deutschland zu gefährden ist dies aber zu wenig. Der Lionel Messi der Jahre 2011/2012 hätte Deutschland in Schwierigkeiten bringen können, der heutige Messi bringt diese Kraft nicht mehr auf, längst ist er aus dem Himmel des Fußballs herabgestiegen und thront in irdischer Nähe über dem Rest seiner Berufskollegen, dabei noch immer einmalig aber dennoch erreichbar. Den Stab über ihn zu brechen sollte sich niemand anmaßen, zu glanzvoll diese Fußball-Vita. In Deutschland muss man sich mit diesen Überlegungen nicht aufhalten, der Titel war lang ersehnt und wird heute die Spielerkarriere einer außergewöhnlichen Fußballgeneration krönen. Kann es einen besseren Ort für den Höhepunkt eines Fußballlebens geben als das Maracanã? Schwerlich. Die Heimat ist gerüstet den Weltmeister zu empfangen. Das Fest kann beginnen.

Redaktion Magath & Fußball

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