Tabellenführer mit besten Aussichten


Veröffentlicht am 29. September 2014

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In Europas Eliteligen bevölkern alte Bekannte die Tabellenspitze

Die Spieltag-Hürde Aston Villa mit einem 3:0-Heimsieg problemlos gemeistert. José Mourinho kann dieser Tage mit breiter Brust daherkommen. Sein FC Chelsea ist souveräner Tabellenführer der Premier League. Auf den Fersen, mit nur drei Punkten Rückstand, der FC Southampton. Niemand glaubt allerdings an das Durchhaltevermögen der Mannschaft aus dem Süden Englands. Die eigentlichen Mitfavoriten – angeführt von Titelverteidiger Manchester City – verlieren die Tuchfühlung zum Club von der Stamford Bridge, leisten sich Punktverlust auf Punktverlust. ManCity mit fünf und Arsenal mit sechs Punkten Rückstand haben den FC Chelsea noch knapp im Blick, die Teams von Manchester United, vom FC Liverpool und von Tottenham Hotspur liegen momentan nicht einmal auf Champions League Rängen, hinken dem Tabellenführer wie den eigenen Ambitionen hinterher. Der FC Chelsea auch eine Torfabrik, den stolzen 16 Punkten aus sechs Spielen gibt man noch 19 Tore bei. Einen Durchmarsch zum englischen Titel hat das Team des Portugiesen durchaus drauf, egal wer sich aus dem stolpernden Verfolgerfeld noch berappelt.

Die Bundesliga spiegelt ein altes Bild aus den Siebziger Jahren, die Borussia aus Mönchengladbach jagt die Bayern, deren Jäger sind sie natürlich nicht. Auch Guardiola könnte den Mourinho machen und mit den Münchnern zum Titel durchmarschieren. Wer sollte den Männern von der Isar die Tabellenführung nehmen? Am Wochenende gewann man 2:0 beim Aufsteiger in Köln, eher Pflicht als Kür. Beachtlich ist der Abstand zum eigentlichen Konkurrenten. Borussia Dortmund liegt sieben Punkte hinter dem Meister, selbst für entfesselte Dortmunder schon ein dickes Brett, für die Borussia in der aktuellen Form wohl unrealistisch. Italiens Serie A unverändert. Juventus und der AS Rom ungeschlagen ohne Punktverlust im Gleichschritt. Die Roma schlug im Heimspiel Hellas Verona mit 2:0, die „Alte Dame“ gewann auswärts 3:0 bei Sassuolo Calcio. Das Duo begibt sich früh auf Titelkurs, der Rest der Liga kann dem Tempo nicht folgen. Auch die Primera División bietet keine Überraschung auf dem ersten Tabellenplatz. Der FC Barcelona zieht seine Kreise, ein 6:0 im Nou Camp gegen den FC Granada untermauerte den Anspruch auf den Meistertitel. Die hartnäckigsten Gegner aus Madrid, Real wie Atlético folgen, auch der FC Sevilla und der FC Valencia halten mit. Aber Real muss vier Punkte erst aufholen. Kein leichtes Unterfangen in Spanien. Barca wirkt souverän, das Gespann Neymar/Messi hat sich gefunden. Bei Schwäche lauert das Verfolgerrudel. Spaniens Liga scheint derzeit am spannendsten. Bemerkenswert in Europas Top-Ligen, der FC Barcelona wie auch Juventus Turin kommen mit blütenweißer Defensivweste daher, beide kassierten noch keinen Gegentreffer.

Die Sonne der Champions scheint selten über den Aufsteigern. In Spanien bleibt der SD Eibar die kontinentale Fußballsensation, noch überraschender als es die Mannen des furiosen SC Paderborn in der Bundesliga sind. Im baskischen Bruderduell gelang dem SD Eibar bei Athletic Bilbao ein torloses Remis. Mit dem FC Cordoba in Spanien, dem FC Empoli in Italien und dem FC Burnley in England stehen aber auch Aufsteiger auf aktuellen Abstiegsplätzen. Etwas Fußballsonne täte ihnen wohl gut. Nur in der Bundesliga halten sich die Aufsteiger von Abstiegsplätzen fern, durchaus eine Auszeichnung für die Leistungsstärke der 2. Bundesliga.

Redaktion Magath & Fußball

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