Geistig rege – insgesamt besser!


Veröffentlicht am 14. November 2014

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„Es gibt da z.B. das Buch, Schach und Alter, zu dem ich selbst auch ein Kapitel beigesteuert habe. Da konnte ich z.B. anhand von Studien zeigen, dass man, wenn man bis ins Alter hinein Schach spielt, länger geistig rege und frisch bleibt. Und es gibt z.B. keinen bekannten Fall von einem Schachspieler, der an Demenz oder Alzheimer erkrankt wäre. Das ist doch immerhin sehr auffallend. Wobei ich aber glaube, dass jede geistige Tätigkeit, die einen fordert, gut ist. Nicht umsonst haben ja auch die Philosophen teilweise das ewige Leben gepachtet. Das Schachspielen kann also gut sein in dieser Hinsicht, und es ist eben auch unterhaltsam. Noch etwas ist mir in diesem Zusammenhang wichtig, das man heute immer mehr merkt und das ebenfalls durch Studien belegt ist: Ich meine das Schul-Schach. Wenn Kinder bereits in der Grundschule Schach lernen, dann werden ihre Schulleistungen insgesamt besser.“

(Dr. Helmut Pfleger, Großmeister u. Schachkolumnist, Interview Bayerischer Rundfunk, 12. März 2013)

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