Rechtes Alsterufer gegen Linkes Alsterufer


Veröffentlicht am 12. April 2015

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Hamburger Schachjugend olympiareif

Für 2.500 schachbegeisterte Schülerinnen und Schüler in Hamburg bot das traditionsreiche Schachturnier „Rechtes Alsterufer gegen Linkes Alsterufer“ in der vergangenen Woche eine willkommene Abwechslung zum Bildungsalltag auf den Schulbänken. Die spürbare Freude in den Gesichtern der jungen Schachfreunde, gepaart mit unbedingtem Siegeswillen und hoher Konzentration sorgten für eine einzigartige und olympiareife Atmosphäre im Hamburger Congress Center. Mit dabei – als Schirmherr des von Barclaycard in Zusammenarbeit mit der Deutschen Schachjugend ausgerichteten internationalen Schulschachturniers „Yes2Chess“ – natürlich auch Felix Magath. Der HSV-Europapokalheld von 1983 ist selbst ein langjähriger Freund der 64 Felder, weiß um die Bedeutung des Spiels für die Entwicklung lösungsorientierter Denkansätze bei Kindern und Jugendlichen und tritt deshalb regelmäßig als bekennender Befürworter der Schulschachidee auf. Das weltgrößte Schulschachturnier – unterstützt von Barclaycard, ChessBase und dem Hamburger Schachverband – startete der Fußballlehrer an der Alster mit dem Eröffnungszug.

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„Ich habe hier in Hamburg nicht nur Fußball, sondern auch Schachspielen gelernt“, betonte Felix Magath im Rahmen der Turniereröffnung und die Freude über Begeisterung und Spaß der Teilnehmer stand auch ihm sichtlich ins Gesicht geschrieben. „Die Kinder werden noch wochen- und monatelang von diesem Tag erzählen, für sie ist dieses Turnier ein riesiges Ereignis.“ Und das wurde es tatsächlich – mit allem, was dazugehört. Björn Lengwenus vom Schachausschuss der Schulbehörde verglich die Rivalität der beiden Alsteruferseiten gar mit der legendären Ruder-Konkurrenz zwischen den beiden Elite-Universitäten Oxford und Cambridge auf der Themse – hier holte sich am Samstag übrigens Oxford seinen 79. Sieg und liegt damit nur noch zwei Triumphe hinter Cambridge zurück.

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Ganz so groß ist die Schulschach-Gegnerschaft in Hamburg zwar nicht, bei der Verkündung des Endresultats war die Spannung im beinahe bis auf den letzten Platz gefüllten CCH dann aber doch für alle Beteiligten greifbar. Mit 636 zu 596 Punkten hatte das Rechte Alsterufer nach knapp drei Stunden schließlich die Nase recht deutlich vorn, konnte den Rückstand auf das Linke Alsterufer immerhin auf 18 zu 36 Siege verringern. Der große Wanderpokal ging derweil an die Louise-Schröder-Schule in Hamburg-Altona.

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Redaktion Magath & Fußball

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