PSG, Benfica, Celtic und Zenit


Veröffentlicht am 19. Mai 2015

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„Europas Meister“ – Teil I

Längst befinden sich Europas Ligen auf der Zielgeraden, einige sind sogar schon beendet. Es ist die Zeit des Fußballjahres angebrochen, in der Titel und Pokale vergeben, rauschende Meisterfeiern begangen werden. Im ersten Teil unserer Serie „Europas Meister“ werfen wir einen Blick auf die Ligue 1 in Frankreich, die Primeira Liga in Portugal, die schottische Premier League und die russische Premjer-Liga.

Frankreich = FC Paris Saint-Germain
Zum dritten Mal in Folge Champion. Der 1970 gegründete Pariser Klub badet im finanziellen Füllhorn. Seit der Übernahme durch eine katarische Investmentgruppe im Jahr 2011 hat der Club aus der Hauptstadt über 440 Millionen Euro in neue Spieler und Stars investiert. Da lässt sich die Liga gewinnen. Lyon und Marseille rannten vergebens gegen die Übermacht an. Das eigentliche PSG-Ziel liegt längst in anderen Sphären, dazu der Mann am Geldhahn, Investor und Klub-Präsident Nasser Al Khelaifi: „Unser Projekt ist weiter am Wachsen. Ich schaue zuversichtlich in die Zukunft und hoffe, dass wir die Champions League gewinnen werden – daran arbeiten wir.“

Portugal = Benfica Lissabon
Der mitgliederstärkste Fußballverein der Welt, Club des legendären wie unvergessenen Eusébio ist zum 34. Mal portugiesischer Fußball-Meister und hat den FC Porto abgeschüttelt. Damit gelang es dem Rekordchampion Benfica Lissabon, seinen Titel erfolgreich zu verteidigen. Der Jubel am Tejo kannte keine Grenzen. Besonders gefeiert das brasilianische Sturmduo Jonas Gonçalves Oliveira und Rodrigo José Lima dos Santos.

Schottland = Celtic Glasgow
Schachweltmeister Magnus Carlsen ist eingefleischter Fußballfan und Freizeit-Spieler. Ob Ronny Deila von seinem Landsmann schon Glückwünsche erhalten hat, ist nicht bekannt. Dem Norweger gelang in seiner ersten Trainersaison als Manager von Celtic Glasgow sein erster Titel. The Bhoys sind darin geübter als ihr Coach, zum vierten Mal in Folge holten sie die schottische Meisterschaft. Der erneute Triumph ist insgesamt der 46. Meistertitel des Vereins. Die glorreichen Zeiten eines Jock Stein und der Gewinn eines Europapokals sind wohl auf immer vorbei, aber in der Scottish Premiership ist man eine unumschränkte Großmacht. Die Glasgow Rangers stehen derweil in der Relegation, um wieder in die erste schottische Spielkasse zu gelangen. Bei Erfolg hat Schottland und Europa das Old Firm zurück.

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Russland = Zenit St. Petersburg
Der Portugiese André Villas-Boas war als Manager/Trainer für den FC Chelsea eine Nummer zu klein – oder die elitären Chelsea-Stars ihm zwei Nummern zu groß. Bei Tottenham Hotspur fiel er später auch auf die Nase, London und die Premier League wohl nicht sein Pflaster. In Russland schlägt nun seine erneute Stunde, wie einst beim FC Porto. Gemeinsam mit Hulk, einem aus der Schar der kläglichen Seleção-Versager des Jahres 2014, wurde er nun in der leichtgewichtigen Premier Liga Meister. Zenit St. Petersburg ist eine Art Paris St. Germain oder Bayern München von Russland, auf den Titel abonniert, Konkurrenz nicht in Sicht.

Redaktion Magath & Fußball