Felix Magath im Doppelpass


Veröffentlicht am 6. September 2015

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Mario Götze: „Ich denke, dass Götzes Leistung auch der Situation geschuldet ist: Er war in Dortmund Superstar, kam dann zum FC Bayern – und dort gehen bekanntlich die Uhren ein bisschen anders. Er wollte seinem Vereinstrainer zeigen, was er kann. Und das ist ihm gelungen.“

Julian Draxler: „Er ist ein anderer Spielertyp als Kevin de Bruyne. Julian ist mehr der Abschlussspieler als sein Vorgänger. Er wird mehr Tore schießen als Kevin de Bruyne, aber weniger vorbereiten.“

Transferaktivitäten: „Das ist eine völlig normale Entwicklung, die wir schon die ganzen Jahre über nicht wahrhaben wollten. Das Geld regiert den Fußball. Und da das meiste Geld in England liegt, regieren eben deren Klubs. Das Geld steht im Vordergrund und dem müssen wir Rechnung tragen. Wir haben immer noch diese romantische Vorstellung und möchten diese bewahren, aber auch international eine starke Rolle spielen. Aber das widerspricht sich. Wenn die Bundesliga und nicht nur der FC Bayern international konkurrenzfähig bleiben will, dann muss sie sich ändern.“

Wettbewerb: „Wir müssen aufpassen, dass wir den Wettbewerb nicht einstellen. Der FC Bayern ist nicht mehr einzuholen und wird in den nächsten fünf bis zehn Jahren immer Meister. Vereine wie der FC Augsburg können nicht nach oben kommen, weil sie die Spieler nicht halten können. Selbst der VfL Wolfsburg kann einen Kevin De Bruyne nicht halten, obwohl man eigentlich die Möglichkeiten dazu hätte.“

(Felix Magath, Sport1 Doppelpass, 6. September 2015)