Schlussakkord


Veröffentlicht am 12. Mai 2016

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Europas Fußball dämmert in die letzten Spieltage und der EM entgegen

Der FC Bayern baut die Bundesliga weiter zum eigenen Trainingslager mit angeschlossenem Spieler-Supermarkt aus. Der Bezahlsender Sky wird uns aber vor Saisonstart 2016/17 in Hochglanztrailern wieder die größte Bundesliga aller Zeiten verkaufen. Erleben werden wir dagegen einen Meister, der mit 17 Sparringspartnern Saison spielt. Selbst Bayern-Fans gähnen mittlerweile. Als der FCB mit dem „historischen Titel“ in die Heiamt zurückkehrte erwarteten ihn sage und schreibe 34 Anhänger. Schöne Aussichten in Sachen Bundesliga. Tolle Aussichten auch bei Robin Dutt. Mit dieser endlosen Kette von sportlichen Niedergängen, Pleiten und Pannen könnte er es in das Guinness-Buch der Rekorde schaffen. Selbst ein fachlicher Windbeutel der Marke Heldt wirkt dagegen wie eine feste Burg. Der führte Schalke immerhin nur ins Mittelmaß und nicht in die zweite Liga. So oder so, die 50+1 Regel wird diesen Koryphäen auch künftig die Arbeit erhalten und viel Freude bescheren. Bescherung auch für Mats Hummels, der natürlich im Pokalfinale alles für den BVB geben will. So ähnlich hörte man dies einst von Lothar Matthäus. Dessen für Borussia Mönchengladbach verschossener Elfer machte zufällig die Bayern zum Pokalsieger. Der einstige Champions League Sieger Rafa Benitez ist erstmals in seinem Leben abgestiegen, nun muss er die traditionsbeladenen Magpies aus Newcastle umgehend zurück in die Premier League führen.

In anderen Sphären dessen Kollege Claudio Ranieri. Der  ist nicht nur Meistertrainer von Leicester City sondern auch heißbegehrter Kandidat für den Job des italienischen Nationaltrainers. Mit Ranieri will die Squadra Azzurra 2018 den WM Titel gewinnen. Ranierei scheint aber in Leicester noch einiges bewegen zu wollen. Den WM Titel besitzt bereits Mario Götze. Unendlich lang scheint es her. Mit seinem Weggang von Borussia Dortmund hatte er seine Bayern Schuldigkeit getan. Der Rest war Schweigen. Götze sollte allen nochmals danken die ihm zu diesem Schritt geraten und dann vor allem seine Berater intensiv hinterfragen. Wenig hinterfragen muss sich Weltmeister Zinédine Zidane. Als eine Art Notlösung bei Real Madrid hat er noch zwei Titelchancen, dazu muss er allerdings die Hürden Barca und Atlético nehmen. Reißt er diese wird sich der aufkommende Lorbeer bald sehr welk zeigen und Florentino Pérez den Daumen senken. Den Daumen heben wird bald wieder José Mourinho. Fragt sich nur wo. Zwischen Manchester United und der Nationalmannschaft von Indonesien rühren die Gerüchtemacher ihre Suppen. Der Portugiese schweigt und freut sich vielleicht auf die EM. Diese geht nämlich bald los. Erste Tippgemeinschaften sollen sich bereits formieren.

Redaktion Magath & Fußball

 

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