Cicero | Ausgabe Nr. 5, Mai 2017


Veröffentlicht am 26. April 2017

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Aus dem Inhalt

Der Forscher und Weltreisende Alexander von Humboldt ist uns durch vielfältige Beiträge, Bücher wie Reportagen sehr gegenwärtig und nah, ein Medienstar der letzten Jahre. Sein älterer Bruder Wilhelm von Humboldt geriet dabei etwas in den Schatten. Völlig unverdient. Der große Gelehrte und preußische Staatsmann ist aktueller denn je. Cicero-Ressortleiter Alexander Kissler hat den Bildungsreformer Humboldt in den Mittelpunkt einer Gesprächsrunde gestellt, die es in sich hat. Was den liberalen Rebellen Humboldt so aktuell macht, in einer bemerkenswerten Gesprächsrunde mit einem Philosophen, einem Germanisten und einem Publizisten, geht Cicero der Sache auf den Grund und holt Wilhelm von Humboldt eindrucksvoll aus dem Schatten in unsere Gegenwart.

Chefredakteur Christoph Schwennicke zeigt sich in seinem Editorial begeistert von Wilhelm von Humboldt und erinnert dabei an ein respektheischendes Zitat seines alten Literaturprofessors.

Auf wen Angela Merkel hört, Hugo Müller-Vogg gibt Auskunft.

Was eine ungezügelte Migration für Auswirkungen auf den Sozialstaat hat, Julian Nida-Rümelin benennt es.

Mit der kleinen Bundestagswahl, der Wahl in NRW, beschäftigt sich Christoph Seils.

Den britischen Brexit-Minister David Davis und dessen Herkulesaufgabe beleuchtet Tessa Szyszkowitz.

Die lustvolle Gier der amerikanischen Gesellschaft nach Wohlstand und Luxus bringt Lauren Greenfield eindrucksvoll auf die Seiten.

Warum Deutschland ein Paradies für Einbrecher aller Herren Länder, Olaf Sundermeyer analysiert es.

Den Überlebenskampf eines mittelständischen Unternehmens lässt Ludger Fittkau hautnah miterleben.

Im Salon folgt Barbara Wenz den Spuren von Millionen Pilgern.

In den Literaturen finden wir die Buchempfehlung „Hillibilly Elegie. Die Geschichte meiner Familie und eine Gesellschaft in der Krise.“ Autor J. D. Vance hat es vom Sohn einer alleinerziehenden und drogensüchtigen Mutter zum erfolgreichen Investor im Silicon Valley gebracht. Sein Buch begeistert Millionen Leser in den USA und erscheint nun auf Deutsch.

Im Postscriptum verweist Chefredakteur Alexander Marguier sorgenvoll auf das Abstimmungsverhalten vieler in Deutschland lebender Türken, die mit euphorischem Jubel und Autokorsos Erdogans Weg in den chauvinistisch-religiösen Nationalstaat feierten.

Außerdem in allen Rubriken der Mai-Ausgabe weitere, interessante Beiträge und Betrachtungen unter der Fahne des Qualitätsjournalismus.

„Es lohnt sich, Cicero zu lesen.“ (Felix Magath)

Redaktion Magath & Fußball

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