Cicero | Ausgabe Nr. 7, Juli 2017


Veröffentlicht am 22. Juni 2017

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Ein großer zeitlicher Bogen spannt sich vor dem Leser der aktuellen Cicero-Ausgabe. Der Historiker Heinz Schilling führt uns in das wichtige Jahr 1517, welches weit mehr als nur die Geburtsstunde der Reformation. Diese beeindruckende Zeitreise lässt den Leser viele Ursprünge heutiger Probleme erkennen. In unserer Zeit angekommen, sieht die Cicero-Titelgeschichte in jungen Politikern wie Emmanuel Macron und dem Österreicher Sebastian Kurz gewichtige Akteure, die gemeinsam mit der „Generation Erasmus“ zu positiven Gestaltern im Haus Europa werden und den europäischen Gedanken neu und pragmatisch beleben können.

Ob die Studentenrevolte des Jahres 1968 nun Fluch oder Segen in der deutschen Nachkriegsgeschichte war, damit setzen sich fünf prominente Zeitzeugen auseinander. Ihre Gedanken sind auch eine Art Geschichtsunterricht.

Alexander Marguier wirft einen Blick auf eine neue Generation von CDU-Politikern, deren Netzwerk längst geknüpft und die sich selbst als Zukunft der CDU und künftige Weichensteller deutscher und europäischer Politik sehen.

Volker Resing sieht eine heikle Renaissance am Horizont. Schwarz-Gelb ist zurück.

Constantin Wissmann schildert den Kampf von Matthias Höhn. Der Bundesgeschäftsführer der Linken muss als Wahlkampfmanager alle Strömungen seiner Partei vertreten und scheitert dennoch nicht an seiner unmöglichen Aufgabe.

Frank A. Meyer geht der Seele der Demokratie nach und bricht eine Lanze für die Kultur des Fragens.

Markus Bickel porträtiert einen Angerempelten. Ein Schubser von Donald Trump bescherte Dusko Markovic das Scheinwerferlicht der großen Politikbühne.

Harvard Professor Stephen M. Walt nimmt die atlantischen Störungen unter die Lupe und beschäftigt sich mit der möglichen Scheidung von Europa und den USA.

Kapstadt wird zum Biotop deutscher Millionäre. Thilo Thielke folgte ihren Spuren und hatte den Fotografen Damien Schumann an seiner Seite.

Was passiert, wenn ein Fondsmanager elf Hauptversammlungen besucht und auf Vorstände und Aufsichtsräte trifft, hat Brigitte Scholtes für Cicero eingefangen.

Ein Thüringer mit Spezialmörtel und Enthusiasmus kämpft gegen den Verfall von historischen Baudenkmälern auf Kuba. Martin Pries erzählt seine Geschichte, Ismael Francisco González Aceo liefert die Bilder.

Gunnar Heinsohn seziert die Fehlentwicklungen aktueller Bildungspolitik im Zusammenhang mit der Flüchtlingspolitik.

Mit einer notwendigen Reform der Gymnasien beschäftigt sich der Politikwissenschaftler Prof. Martin Wagener und liefert fünf konkrete Lösungsvorschläge.

Das gestörte Verhältnis zwischen öffentlichen Museen und privaten Leihgebern nimmt der Kunstkritiker Ralf Hanselle im Salon unter die Lupe. Im Salon auch interessante Porträts der Sängerin Ariane Grande und der Schauspielerin Ursina Lardi.

In den Literaturen gibt es anregende Buchempfehlungen für den Lesesommer. Unter anderem stellt Jürgen Rüttgers das neue Buch von Bernie Sanders vor.

Alexander Marguier outet sich als gelegentlicher Raucher von Selbstgedrehten und tritt den EU-Richtlinien für Zigarettenpackungen ironisch auf die politisch korrekten Füße.

Unbedingt zu empfehlen ist auch das Leserbriefforum von Cicero. Viele weitere interessante Beiträge und lohnenswerte Inhalte warten auf die Leserschaft.

„Es lohnt sich, Cicero zu lesen.“ (Felix Magath)

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