Archiv des Autors: rtj

Chinese Super League, 2. Spieltag


Veröffentlicht am 10. März 2017

         

Shandong Luneng Taishan – Guangzhou Evergrande Taobao 2:1 (0:1)

0:1 Bowen Huang (6.), 1:1 Gil (55.), 2:1 Tardelli (75.)

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Chinese Super League, 1. Spieltag


Veröffentlicht am 4. März 2017

         

Shandong Luneng Taishan – Tianjin Teda Elion 2:0 (0:0)

1:0 Binbin Liu (78.), 2:0 Cissé (82.)

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Solidarität unter Trainern


Veröffentlicht am 22. Februar 2017

Unterstützung für Arsène Wenger

Pep Guardiola platzte der Kragen. Vehement sprang er dieser Tage seinem medial bedrängten Berufskollegen Arsène Wenger bei. Die unsachlichen und hämischen Anfeindungen gegen den Arsenal Coach brachten bei Guardiola das Fass zum Überlaufen. Die Protagonisten der Anti-Wenger-Kampagne ekeln den derzeitigen Manager von Manchester City offenbar zutiefst an. „Was ich in den letzten zehn Tagen gehört habe, wie Ex-Spieler, Journalisten und andere Leute mit Arsène Wenger umgehen – das ist für mich inakzeptabel.“ Deutlicher konnte man es nicht sagen. Der Katalane zog den Kreis noch weiter und legte den Finger in die eigentliche Wunde. „Niemand hat momentan auch nur ein bisschen Respekt für unseren Job. Es ist respektlos, was da passiert.“ Nach seinem Abschied aus Barcelona und entspannten Zeiten im fußballfernen New York musste auch ein Pep Guardiola in Deutschland wie in England Gestalten kennenlernen, welche ihm immer öfter die Freude am Beruf vergällen. Weiterlesen

Shandong Luneng Taishan Football Club


Veröffentlicht am 8. Juni 2016

Shandong Luneng steht aktuell im Viertelfinale der AFC Champions League.

Shandong Luneng steht aktuell im Viertelfinale der AFC Champions League.

Neuer Verein von Felix Magath

Shandong Luneng Taishan F.C. ist ein Fußballverein aus der Stadt Jinan in der Volksrepublik China. Jinan ist die Hauptstadt der Provinz Shandong und zählt ca. sechs Millionen Einwohner. Der Verein spielt in der höchsten Liga des Landes, der Chinese Super League. Heimspiele trägt der Verein im Luneng Stadium aus, erbaut 2009 als Jinan Olympic Sports Center Stadium. Das Stadion fasst 56. 808 Sitzplätze und verfügt über Naturrasen. Shandong Luneng Taishan F.C. ist im Besitz der chinesischen Unternehmensgruppe Shandong Luneng aus China. Shandong Luneng gehört zu den erfolgreichsten Mannschaften im chinesischen Profi-Fußball. Bisher konnte  viermal eine Meisterschaft und fünfmal der heimische Pokal gewonnen werden. In der letzten Saion konnte der dritte Platz errungen werden. Damit qualifizierte sich der Verein auch für die Gruppenphase der Asiatischen Champions League. In diesem Wettbewerb, der AFC Champions League 2016, ist die Mannschaft aktuell noch vertreten und hat das Viertelfinale erreicht. Die Partien werden im September 2016 ausgespielt, der Gegner steht noch nicht fest. In der laufenden Meisterschaftssaison in der aus 16 Teams bestehenden China Super League belegt das Team momentan nach dem 11. Spieltag Platz 14.

Hier geht’s zur Offiziellen Website von Shandong Luneng Taishan FC.

Redaktion Magath & Fußball

 

Muhammad Ali


Veröffentlicht am 4. Juni 2016

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* 17. Januar 1942 – † 3. Juni 2016

Der beste Schwergewichtler aller Zeiten tanzte wie ein Schmetterling und stach wie eine Biene. Er war die größte Ikone die der Boxsport je hervorgebracht, ein außergewöhnlicher Sportler und Champion. Als junger Mann, da hieß er noch Cassius Clay, war er einst Olympiasieger. Später lieferte er sich um die Krone des Profiboxsportes legendäre Kämpfe mit Sonny Liston, Joe Frazier und George Foreman. Wenn diese Männer in den Ring stiegen durften in Europa auch Kinder – trotz Schule – mitten in der Nacht vor den Fernseher. Keiner machte dem Boxsport mehr Ehre als Muhammad Ali. Heutige Schwergewichtsweltmeister sind im Vergleich mit diesem Giganten lächerliche Figuren in einem abgehangenen Sport. Seinen größten Kampf gewann Ali nicht im Ring, sondern vor Gericht. Er war nicht nur ein engagierter Kämpfer für die Bürgerrechte in den USA, er war wohl auch der berühmteste Kriegsdienstverweigerer seiner Zeit. Muhammad Ali war immer der Meinung, die Menschen in Vietnam hätten ihm nichts getan und ihn auch nicht als Sklaven behandelt, Unrecht sei ihm nur von eigenen Landsleuten geschehen. Er hätte also keinen Grund Vietnamesen zu töten. Als Mitglied der Nation of Islam lehne er jede Form von Krieg ab. Diese Verweigerung hatte ihm schon den Weltmeistertitel gekostet, der ihm aberkannt wurde. Außerdem sollte er laut eines Gerichtsurteils für drei Jahre ins Gefängnis. Für seine Überzeugung war Muhammad Ali bereit, seine persönliche Freiheit zu verlieren. 1971 verhandelte in letzter Instanz der Oberste Gerichtshof der USA den Fall „Cassius Clay, genannt Muhammad Ali, gegen Vereinigte Staaten“. In dem von Präsident Richard Nixon völlig vergifteten gesellschaftlichen Klima gab dem Boxer Muhammad Ali keiner eine Chance. Dieser vertraute, in für ihn sehr untypischer Art, leise und sehr zurückhaltend, auf die Richter. Er bekam am Ende Recht. Mit 8:0 fiel das Votum überraschend und eindeutig aus. Der neunte Richter, Thurgood Marshall, hatte sich wegen Befangenheit aus dem Fall zurückgezogen. Muhammad Ali schrieb Gesellschafts-, Box- und Justizgeschichte. Viel für ein Leben. Den letzten Kampf gegen Krankheit und Alter hat er nun verloren. Dennoch wird er bleiben. Ruhe sanft, großer Mensch.

Redaktion Magath & Fußball

 

Pokalfieber


Veröffentlicht am 22. Mai 2016

Europas Fußball im Endspielrausch

Der BVB hat die Bayern immerhin ins Elfmeterschießen getrieben. Unerwartet. Dies könnte eine erneute Abstrafung der Schwarz-Gelben durch den FC Bayern nach sich ziehen, demnächst ein weiterer Dortmunder von diesen weggekauft werden. Für die Borussia stellt sich die Frage, ob man die Reise zu Endspielen gegen Bayern künftig auslässt. In Sachen Regeln gelten in diesen Spielen offensichtlich andere Gesetze. Einmal ist ein klares Tor gegen die Bayern eben kein Tor, nächstens dann eine Rote Karte für einen Bayern-Spieler eben keine rote Karte. So kann man auch Titel anhäufen. In Wembley drückte das Schiedsrichterteam die Augen nicht zu. In der Verlängerung, beim Stand von 1:1, flog Chris Smalling von Manchester United mit Gelb-Rot vom Platz. Jesse Lingard erzielte für Manchester in Unterzahl dennoch den Siegtreffer zum 2:1. Die Red Devils gewannen damit den FA Cup gegen Crystal Palace. Statt Siegesfanfaren hört Louis van Gaal aus den Kulissen englischer Medien nur latentes Mourinho-Geraune. Kein Elfmeterschießen in Italien beim Duell der großen Namen. Juventus holte sich das Double ohne Schiedsrichterhilfe. Der Gegner AC Mailand muss in der Verlängerung das einzige Tor des Tages hinnehmen und verliert  durch den Treffer von Alvaro Morata mit 0:1. Torreicher ging es in Schottland zu. Auch hier keine Verlängerung, kein Elfmeterschießen. Hibernian Edinburgh schafft es mit 114 Jahren Anlauf endlich den Cup zu gewinnen. Der 3:2 Siegtreffer gegen die Glasgow Ranger fällt in der letzten Minute der Nachspielzeit. David Gray der umjubelte Torschütze. Auch in regulärer Spielzeit gewinnt Paris Saint Germain gegen Olympique Marseille mit 4:2 den französischen Pokal. Der zweifache Torschütze Zlatan Ibrahimovic kann damit seinem Größenwahn neue Nahrung geben. In Spanien tritt am Sonntag ein europäischer Champion gegen den FC Barcelona an. Der Außenseiter FC Sevilla will Barca die Copa del Rey entreißen und innerhalb einer Woche den zweiten Finalsieg landen.

Redaktion Magath & Fußball

Gratulation


Veröffentlicht am 17. Mai 2016

„Da die Bayern sich jetzt schon wieder sehr gut verstärken, kann ihnen an dieser Stelle bereits zum nächsten Meistertitel gratuliert werden. 2017 bekommen sie die Schale zum fünften Mal in Folge.“

(Felix Magath, Kolumne, Express Köln, 17. Mai 2016)

Fazit


Veröffentlicht am 14. Mai 2016

Der Vorhang senkt sich über die Bundesliga-Saison 2015/16

Bayern München 10 Punkte Vorsprung. Meister. Der Liga enteilt. Glückwunsch. Damit es im nächsten Jahr nicht anstrengender oder gar spannender wird holt man den Dortmunder Kapitän. Torschützenkönig der Bundesliga, übrigens für  die Bayern, Robert Lewandowski – Glückwunsch – auch er ein Ex-Dortmunder… Borussia Dortmund wohl noch lange hinter den Bayern aber längst viel zu gut für den Rest der Liga. Bietet man den Bayern Paroli verliert man sofort entscheidende Spieler an die Bajuwaren. Ewiger Teufelskreis. Nichts Neues also in der Beletage der Liga… Weiterlesen

Schlussakkord


Veröffentlicht am 12. Mai 2016

Europas Fußball dämmert in die letzten Spieltage und der EM entgegen

Der FC Bayern baut die Bundesliga weiter zum eigenen Trainingslager mit angeschlossenem Spieler-Supermarkt aus. Der Bezahlsender Sky wird uns aber vor Saisonstart 2016/17 in Hochglanztrailern wieder die größte Bundesliga aller Zeiten verkaufen. Erleben werden wir dagegen einen Meister, der mit 17 Sparringspartnern Saison spielt. Selbst Bayern-Fans gähnen mittlerweile. Als der FCB mit dem „historischen Titel“ in die Heiamt zurückkehrte erwarteten ihn sage und schreibe 34 Anhänger. Schöne Aussichten in Sachen Bundesliga. Tolle Aussichten auch bei Robin Dutt. Mit dieser endlosen Kette von sportlichen Niedergängen, Pleiten und Pannen könnte er es in das Guinness-Buch der Rekorde schaffen. Selbst ein fachlicher Windbeutel der Marke Heldt wirkt dagegen wie eine feste Burg. Der führte Schalke immerhin nur ins Mittelmaß und nicht in die zweite Liga. So oder so, die 50+1 Regel wird diesen Koryphäen auch künftig die Arbeit erhalten und viel Freude bescheren. Bescherung auch für Mats Hummels, der natürlich im Pokalfinale alles für den BVB geben will. So ähnlich hörte man dies einst von Lothar Matthäus. Dessen für Borussia Mönchengladbach verschossener Elfer machte zufällig die Bayern zum Pokalsieger. Der einstige Champions League Sieger Rafa Benitez ist erstmals in seinem Leben abgestiegen, nun muss er die traditionsbeladenen Magpies aus Newcastle umgehend zurück in die Premier League führen. Weiterlesen