Archiv des Autors: rtj

Reiz der Herausforderung


Veröffentlicht am 26. April 2019

„Der Fußball ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Natürlich kommt immer meine Familie an erster Stelle. Die Familie musste sehr oft hinter dem Fußball zurückstehen und hat mich dennoch ohne Klagen auf allen Stationen immer ganz toll unterstützt. Sicher würde ich auch wieder im Ausland arbeiten. Mir geht es vordergründig nicht um die Beschäftigung, sondern vor allem um eine Herausforderung und eine neue Aufgabe. Wo ich den Eindruck habe und zu der Überzeugung gelange auf Menschen und Verantwortliche zu treffen, die etwas bewegen und wirklich Erfolg haben wollen, da bringe ich mich und meine Erfahrung gerne ein und bin dabei. Ob national oder international ist dabei egal.“

(Felix Magath, Gesprächsauszug, Interview Fußballmagazin Socrates, Ausgabe 6/2019)

FROHE OSTERN 2019


Veröffentlicht am 18. April 2019

Felix Magath und die Redaktion Magath & Fußball wünschen Frohe Ostern; Joyeuses Pâques; Happy Easter; Bona Pasqua; Veselé Velikonoce; Vrolijk Pasen; Hyvää Pääsiäistä; Kaló Páskha; Gleðilega páska; Buona Pasqua; God påske; ¡Felices Pascuas!; Pasg Hapus; Boa Páscoa; Geseënde Paasfees.

 

Den Weg aufzeigen


Veröffentlicht am 12. April 2019

„Ich habe Erfolg damit gehabt und habe nichts anderes gemacht als das, was ich als Spieler selbst machen musste. Dabei schaue ich auf eine große Erfahrung zurück. Wenn man wie ich in der zweittiefsten Liga gespielt hat, aber mit dem Finale der Fußballweltmeisterschaft seine aktive Laufbahn beendet hat, dann hat man alles mitgemacht und kann schon einschätzen was ein Spieler in der Lage ist zu leisten und wie viel er trainieren kann. Der Trainer ist dafür da, dass er den Spielern den Weg aufzeigt. Was ich in meiner Trainerzeit gelernt und mitgenommen habe, dass viele Spieler und Menschen sich selbst limitieren, statt offen zu sein für Weiterentwicklungen.“

(Felix Magath im Gespräch mit dem Hessischen Rundfunk am 8. April 2019.)

 

Fußball: Spiel von Menschen


Veröffentlicht am 29. Dezember 2018

„Was ich als Problem sehe in der Bundesliga, ist diese systematische Spielweise, die seit Jahren Einzug gehalten hat. Ich bin immer ein Vertreter der Ansicht, Fußball wird von Menschen gespielt und Menschen entscheiden, was zu tun ist und nicht das System. Mir ist die Spielweise längst zu schematisch. Ich glaube, es ist auch ein Grund, warum wir uns international in der Breite nicht mehr durchsetzen. Es liegt leider an der DFB-Politik, die in den Nachwuchsleistungszentren bestimmt wie trainiert wird und alle müssen sich daran halten. Es gibt Punkte, wenn man es so macht, wie der DFB es will und Geldabzug, wenn es jemand anders macht. Ob man so Spieler auf den Platz bekommt, die in der Lage sind sich international durchzusetzen, möchte ich bezweifeln.“

(Felix Magath, Gast bei Sky 90, 23. Dezember 2018)

Fröhliche Weihnachten


Veröffentlicht am 24. Dezember 2018

Boas Festas e Feliz Ano Novo; Gun Tso Sun Tan’Gung Haw Sun; Glædelig Jul, Zalig Kerstfeast; Merry Christmas; Kung His Hsin Nien bing Chu Shen Tan; Joyeux Noel Gajan Kristnaskon; Kala Christouyenna!; Gledileg Jol; Buone Feste Natalizie; God Jul, or Gledelig Jul; Feliz Natal; Pozdrevlyayu s prazdnikom Rozhdestva is Novim Godom; Feliz Navidad; Prejeme Vam Vesele Vanoce a stastny Novy Rok; Bon Nadal i un Bon Any Nou!; God Jul and (Och) Ett Gott Nytt År

 

Weihnachtstipps


Veröffentlicht am 11. Dezember 2018

Fußballwinterpause = Zeit des Schenkens

Weihnachtszeit ist auch immer Geschenkzeit. Magath & Fußball möchte, einer guten Tradition folgend, einige Anregungen für den Gabentisch beisteuern. Freude und Familiensinn lassen sich am intensivsten durch Gemeinsamkeiten erleben. Im Sport sind solche Gemeinsamkeiten angelegt. Ein Ball, ob nun Fußball, Volleyball, Handball oder Basketball sollte immer noch die Priorität vor den neuesten Entwicklungen der Unterhaltungsindustrie haben. Einen Ball ordentlich zu fangen, zu spielen oder zu beherrschen, kann für Kinder im Gemeinschaftserlebnis reizvoller sein, als den Finger auf die neueste App zu drücken. Einfach mal versuchen. Bälle für sämtliche Zwecke gibt’s in allen Macharten und im Überangebot zwischen Markenware und vernünftiger Lösung.

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Großer Kampf und allerhand Theater


Veröffentlicht am 29. November 2018

Der Norweger Magnus Carlsen bleibt Schachweltmeister

Siegerinterview für die Heimat. Im Windschatten der Herausforderer.

Zuerst die Norweger. Was für ein schachbegeistertes Volk! In einem Land mit fünf Millionen Einwohnern fieberten eine Million Menschen vor Bildschirmen und Livetickern, Schachseiten und Nachrichtenportalen, um ihrem Magnus zur Seite zu stehen, ihn siegen zu sehen. Das norwegische TV brachte auf dem Hauptkanal stundenlange Übertragungen aus dem Studio, Publikum und Talkrunden inklusive, sowie regelmäßige Schalten nach London auf die Beine und faszinierte damit nicht nur Norweger. Welch ein TV-Format! Sternstunden des Schachsports. Sollte es dem 14-jährigen deutschen Ausnahmetalent Vincent Keymer gelingen einmal die Weltspitze zu erreichen und um den Titel zu spielen, werden dann umgerechnet 16 Millionen Deutsche mit einem Schachspieler fiebern? Weiterlesen

Carlsen vs Caruana – Kampf um die Krone


Veröffentlicht am 7. November 2018

Schachweltmeisterschaft 2018 in London

Unlängst bewunderte Felix Magath im Gespräch mit seiner Redaktion den Schachweltmeister Magnus Carlsen. Magath schätzt nicht nur Carlsens Fähigkeiten am Brett und dessen kraftvolle Spielweise. Besonders imponiert dem erfahrenen Fußballtrainer das ganzheitliche Erfolgskonzept von Magnus Carlsen, gepaart mit einer kontrollierten Besessenheit, starker Disziplin und Hartnäckigkeit, die selbst aus verlorenen Stellungen noch Gewinnpartien macht. Die Leidenschaft für Basketball und Fußball, der Carlsen als Fan und aktiver Spieler nachkommt, um sich auch körperlich auf hohem Niveau fit zu halten, wann immer es die Schachuhr erlaubt,  macht für Felix Magath das Bild eines sehr kompletten und verantwortungsvollen Sportlers vollkommen.

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Schon Tucholsky wusste


Veröffentlicht am 27. Oktober 2018

„Sport kostet Geld. Gewöhnlich das Geld desjenigen, der ihn betreibt. Es gibt ja Champions, die werden von den Unternehmern bezahlt – und die holen das Geld hundertfach wieder herein vom neugierigen Publikum. Aber wenn unsereiner, so der bescheidene Privatmann, einen Sport betreibt, dann kostet er unser Geld. Ausstattung und Kleidung und Zeit und Fahrgeld und Miete für den Platz und all das.“

(Ignaz Wrobel, Artikel in Berliner Volkszeitung, 13. Juni 1920)