Archiv des Autors: rtj

HSV 12. 05. 2018


Veröffentlicht am 12. Mai 2018

„But as new buildings rise around town, the solid old pillars of their football club crumble. For the first time since the Bundesliga was established in 1963, Hamburger SV have been relegated to the second tier.”

(The Guardian, 12. Mai 2018)

Ende einer Geschichte


Veröffentlicht am 9. Mai 2018

„Es gibt viele Höhepunkte nach 22 Jahren. Ich glaube, ich komme auf 840 Premier League Spiele. Mein Ehrgeiz war es, mit Stil zu gewinnen. Das war immer mein Ziel. Es ist ein sehr trauriger Tag für mich. Ich kam hierher (Neubau Emirate Stadium), um die ersten Fotos zu machen, dann kamen die Lastwagen herein. Ich habe an und in jedem einzelnen Teil dieses Stadions mitgearbeitet, von Ihren Pressekonferenzen bis zum technischen Bereich, also ist es natürlich ein Teil von mir. Es ist eine Geschichte, die endet. Sie haben nicht viele Leute, die einen Club dieser Statur über 22 Jahre geführt haben. Ich werde jeden Moment schätzen, den ich hier war, aber es ist auch ein neuer Anfang für mich.“

(The Guardian, Arsène Wenger, Reportage Abschied Wenger, 6. Mai 2018)

Für die gute Sache


Veröffentlicht am 23. April 2018

Erfolgreiche Spendengala der Leon Heart Foundation

Berlin erstrahlte im abendlichen Glanz und bot seinen Gästen frühlingshaft-sommerliche Temperaturen. An einem der schönsten Flecken der Hauptstadt, direkt am Pariser Platz mit freiem Blick auf das Brandenburger Tor, bot das Hotel Adlon Kempinski den Rahmen für einen ganz besonderen Spendenabend. Am Ende einer arbeitsreichen Woche hatte die Leon Heart Foundation am Freitag, 20. April 2018, zum Charity-Dinner geladen. Unter der tätigen Mithilfe und dem Engagment von Hans-Reiner Schröder, dem Direktor BMW Berlin, dessen Unterstützung bei der Vorbereitung höchste Anerkennung verdient, konnte die Stiftung prominente Gäste aus Wirtschaft, Sport und Unterhaltung begrüßen. Durch den kurzweiligen Abend, bei gutem Essen und intensiven Gesprächen, führte Moderatorin Bettina Cramer.

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HSV im Jahr 2018


Veröffentlicht am 16. April 2018

„Der Verein wird seit Jahren ‚geführt‘ und keiner hat etwas mit dem Niedergang zu tun. Immer sind es die Trainer, die jedes Jahr drei- bis viermal gewechselt werden. Wo so etwas hinführt, sieht man beim HSV. Es wird überhaupt nicht darüber gesprochen, wie das Geld verschleudert wird für eigenes Unvermögen. Die Verantwortung dafür trägt niemand.“

„Ich hatte immer mal wieder Kontakt mit Menschen, die in verantwortlicher Position im Verein waren. Aber eine wirkliche Absicht habe ich da nie erkennen können. Für einen runden Tisch oder so etwas wurde ich nie angefragt. Aus meiner Sicht gäbe es im Moment eine positive Lösung für den HSV nur mit Herrn Kühne. Ich wollte ihm keine Anteile abkaufen, sondern selber Anteile erwerben und mich im Zuge dessen mit Herrn Kühne besprechen, ob es Sinn macht den HSV wieder in die richtige Richtung zu bringen.“

„Der HSV ist ein großer Verein, der sehr gut verkauft werden kann, weil er viele Anhänger hat und durch seine früheren Erfolge stark bei den Fußballinteressierten überall verankert ist. Von daher wird der HSV nicht so schnell – da habe ich keine Angst – kaputtzukriegen sein. Selbst die letzten Jahre haben es nicht geschafft. Der HSV ist ja immer noch ein großer Traditionsverein, der jetzt vielleicht belächelt und nicht mehr respektiert wird. Aber trotzdem ist er ein großer Verein und er wird es mit Sicherheit auch wieder werden.“

(Felix Magath, Interview, NDR, 15. April 2018)

 

Ein gelungener Abend


Veröffentlicht am 15. April 2018

Fußball in der „Langen Nacht“

Die Fußballrunde der ZEIT

Moderator Christof Siemes hatte Fragen, seine Gäste Antworten und Einsichten. Die Hamburger füllten den „resonanzraum“ und ließen sich von einem nassen Tag nicht abhalten. Der Dramatiker Moritz Rinke gestand freimütig, trotz ihn schmerzender Fehlentwicklungen, auf Fußball kann er nicht verzichten. Fußball will er weiter aktiv spielen, als Zuschauer im Stadion und vor der Glotze dabei bleiben. Das Spiel sei für ihn neben dem Schreiben die große Konstante in seinem Leben. Der Philosoph Gunter Gebauer machte sich vernehmlich Sorgen um die Einflüsse der Emire und Oligarchen, deren ungehemmten Einsatz von Geld er als politisches Mittel zu vielerlei Zwecken einstufte. Die Praktiker des Abends, Ewald Lienen und Felix Magath waren naturgemäß näher am Ball und Rasen. Sorge um die Entwicklung im deutschen Fußball einte beide.

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Lange Nacht der ZEIT – 14. April 2018


Veröffentlicht am 13. April 2018

Dr. Christof Siemes, Gastgeber und Moderator der Fußballrunde. Bild-Copyright: Die Zeit, HH.

Den Hamburgern steht eine atemlose und tolle ZEIT-Nacht ins Haus: Macher, Mitarbeiter und ZEIT-Autoren greifen am 14. April 2018 in die Vollen. Interessante Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Kultur, Sport, Politik, Wissenschaft und Medien, darunter die Schauspieler Ulrich Matthes und Jürgen Tarrach, der Schriftsteller Harald Martenstein, die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert, Journalisten wie Giovanni di Lorenzo, Ulrich Wickert und viele andere Teilnehmer stellen sich dem Publikum. Die Themenpalette reicht vom Klimawandel bis zur Zukunft der Demokratie. Ein starkes Programm der ZEIT für unsere Zeit. Der Fußball kommt natürlich nicht zu kurz und hat eine interessante Runde mit einem spannenden Thema zu bieten: Christof Siemes, Kultur- und Sportreporter der ZEIT, außerdem ein Kenner im Fußballuniversum, spricht im „resonanzraum“ mit dem Autor Moritz Rinke, dem Philosophen Gunter Gebauer und den erfahrenen Fußballern Ewald Lienen und Felix Magath. Das Thema lautet „Vor der WM 2018: Wie viel Wachstum verträgt der Fußball? – Ein Gespräch über die globale Entwicklung des deutschen Lieblingssports“ und wird sicher nicht das einzige Feld sein, welches die Diskussionsrunde in Angriff nimmt. Der Fußball dieser Tage sorgt für viele Schlagzeilen und einige Überraschungen. Für spannenden Gesprächsstoff ist also gesorgt.

Das vollständige Programm der Langen Nacht der ZEIT und eine Anmeldemöglichkeit findet sich unter diesem Link:

https://leserservice.zeit.de/lange-nacht-der-zeit/

 

Irischer Ex-Fulham Spieler über Felix Magath


Veröffentlicht am 13. April 2018

„I can’t thank him enough for what he did for me. He gave me my full debut in the Championship, which was putting big trust in me as I was only 20. I look back on my time working under him fondly because he started me in a few games.”

(Sean Kavanagh, Shamrock Rover FC, Interview, The42, 12. April 2018)

FROHE OSTERN


Veröffentlicht am 29. März 2018

Felix Magath und Magath & Fußball wünschen FROHE OSTERN,
einen sonnigen Frühling und erholsame Feiertage.

Happy Easter, Joyeuses Pâques, 复活节快乐, Sretan Uskrs, Kalo Pascha,
Pesach Sameach, Buona Pasqua, Feliz Páscoa, С Пасхой, Feliz Pascua,
Frohe Ostern !

And the winner is Fabiano Caruana


Veröffentlicht am 27. März 2018

Kandidatenturnier Berlin 2018 ist Schach-Geschichte

Schachphilosophie am Veranstaltungsort Kühlhaus Berlin.

„Das Einzige was zwischen mir und wahrer Größe steht, bin ich selbst“. So meinte einst Woody Allen. Manch ein Großmeister aus dem achtköpfigen Teilnehmerfeld der Berliner Kandidatentage wird sich mit Blick auf die eigene Leistung in dieser Selbstbespiegelung des New Yorker Meisterregisseurs wiederfinden. Auf den Armenier Lewon Aronjan und den Russen Wladimir Kramnik scheint es jedenfalls zuzutreffen. Wobei dieser Satz bei Kramnik nur Anwendung auf das eben beendete Kandidatenfinale findet. Bei Aronjan bezeichnet er die bisherige Schachkarriere. Kramnik  war schon Weltmeister und hat dafür den großen Kasparow vom Thron stoßen müssen. Seinen Platz in der Schachgeschichte ist ihm längst sicher. Verdient hat ihn der Mann vom Schwarzen Meer allemal. Bis heute spielt er auf einem fantastischen Niveau und kann an guten Tagen noch jeden schlagen. Allerdings kann er an schlechten Tagen auch bis weit in die Pressekonferenz ein verlorenes Spiel in eine eigentlich gewonnene Partie uminterpretieren. Seine 3 Siege in diesem Turnier waren so spektakulär wie seine vier Niederlagen fatal. Langweilig ging es bei Kramnik selten zu. Umkreiste man an den Spieltagen die vier Turniertische, wirkte Kramnik ein wenig wie der Lehrer beim Ausflug mit seinem Jugendteam. Ernsthaftigkeit umflorte seine Stirn. Die Leichtigkeit des Seins gehört nicht zu Kramniks Standardrepertoire. Sein Schwarzsieg über Aronjan in Runde 3 bleibt der schachliche Fixstern dieser Turniertage. Am Ende Platz 6 für Kramnik.

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