Archiv der Kategorie: Felix Magath

Entwicklung bei Shandong Luneng


Veröffentlicht am 29. Juni 2017

„Wenn man zu einem Abstiegskandidaten kommt, geht es nicht um Entwicklung sondern um notwendige Punkte für den Klassenerhalt. Dieses war mein Auftrag, dies ist gelungen. Die Entwicklung hat unmittelbar nach der Saison eingesetzt. Schon im Trainingslager nach der Saison und dann verstärkt im Wintertrainingslager wurden deutliche Verbesserungen erzielt. Da wir kaum Neuverpflichtungen zu verzeichnen hatten, ist unsere Mannschaft noch enger zusammengerückt. Der Mannschaftsgeist hat sich gegenüber der letzten Spielzeit deutlich verbessert. Wir haben konditionell, taktisch und spielerisch sichtbare Fortschritte in der neuen Saison gemacht. Diese Entwicklung hat die Mannschaft nach vorn gebracht. Aufgrund unserer Leistung gehören wir verdient zur oberen Region der Tabelle. Aber das Niveau und die Besetzungen der Top-Clubs ist zugegeben schon eine Herausforderung. Dennoch werden wir alles daran setzen, uns solange wie möglich oben in der Tabelle zu halten.“

(Felix Magath, Interview mit TITAN SPORTS CHINA, 23. Juni 2017)

Ein Jahr in China


Veröffentlicht am 13. Juni 2017

„Es liegt mittlerweile ein Jahr intensiver Arbeit in China hinter mir. Diese Arbeit bei Shandong Luneng ist die bisher größte Herausforderung meiner Trainerlaufbahn. Gern schaue ich auf die letzten zwölf Monate zurück und dabei gleichzeitig optimistisch in die Zukunft. Wir sind auf einem guten Weg.

Die Begeisterungsfähigkeit der Shandong Luneng Fans hat mich vom ersten Tag an sehr beeindruckt. In der extrem schwierigen Vorsaison haben uns die Fans im Abstiegskampf großartig zur Seite gestanden. Auf Auswärtsreisen, an Bahnhöfen oder Flughäfen, überall gab es immer einen herzlichen Empfang. Nicht zuletzt für die tolle Atmosphäre in unserem Heimstadion bin ich den Fans sehr dankbar.

Auch abseits des Fußballs ist die Gastfreundschaft der Menschen in China außergewöhnlich und dieses Land in seiner Vielfalt einfach großartig. Immer wieder aufs Neue bin ich gleichermaßen fasziniert von der jahrtausendealten Kultur und dem enormen Fortschritt im Land. Ich freue mich, hier leben und arbeiten zu dürfen!“

Felix Magath (12. Juni 2017)

Gratulation


Veröffentlicht am 17. Mai 2016

„Da die Bayern sich jetzt schon wieder sehr gut verstärken, kann ihnen an dieser Stelle bereits zum nächsten Meistertitel gratuliert werden. 2017 bekommen sie die Schale zum fünften Mal in Folge.“

(Felix Magath, Kolumne, Express Köln, 17. Mai 2016)

Mittelmaß, soweit das Auge reicht!


Veröffentlicht am 26. April 2016

„Außer die beiden weit enteilten Spitzenteams aus München und Dortmund muss man alle Teams der Liga in punkto Spielstärke und Kontinuität kritisch beäugen. So hat auch der aktuell Tabellen-Vierte der Liga, Hertha BSC, im gesamten April bislang nur ein Unentschieden erspielt. Und dies daheim gegen den designierten Absteiger Hannover 96. In der Hauptstadt blühten zwischenzeitlich schon die Träume. Doch was folgte? Ein 0:5 in Mönchengladbach, ein 1:2 in Hoffenheim, das klare 0:3 im Pokal gegen Dortmund und nun das 0:2 gegen die Bayern. Trotzdem ist immer noch die Champions League drin. Das zeigt, dass hinter dem Spitzen-Duo verdammt viel Mittelmaß unterwegs ist.“

(Felix Magath, Kolumne, Express, 24. April 2016)

Schwächstes Kettenglied


Veröffentlicht am 20. April 2016

„Es ist doch eine Farce, dass in der Branche klaglos akzeptiert wird, dass Spieler und Klubs laufende Verträge durch Transfers oder Trainerentlassungen regelmäßig vorzeitig beenden, im Grunde dadurch brechen, Trainern dies aber umgekehrt abgesprochen wird. Dabei sind sie ohnehin meist das – wie man so schön sagt – schwächste Glied in der Kette. Sie werden im Misserfolgsfall schnell gefeuert, anschließend wird gegen sie oft noch verbal nachgetreten und wehren dürfen sie sich nicht, weil sie sonst gegen die Regeln im Auflösungsvertrag verstoßen.“

(Felix Magath, Kolumne, Express, 18. April 2016)

Falscher Gedanke


Veröffentlicht am 14. April 2016

„Sechs Vereine wollen Faktoren wie Fanbasis, Bekanntheit und TV-Reichweite bei der Verteilung berücksichtigt wissen. Ein falscher Gedanke. Die Klubs sollen vernünftig arbeiten und nicht nach Subventionen rufen! Traditionsmannschaften haben genug Möglichkeiten, ihren Standortvorteil, aber auch ihre Tradition, Größe und Verwurzelung auszunutzen. Dortmund ist beispielsweise an die Börse gegangen und hat sich so Geld beschafft. Aber dass nun das Thema Tradition zum Indikator gemacht werden soll, bestraft kleinere Vereine, die aktuell besser arbeiten. Mainz, Augsburg oder auch Zweitligist Freiburg verfügen nicht über diese sogenannte Tradition, sind in kleineren Städten beheimatet – überzeugen jedoch durch Leistung und sportlichen Erfolg. Dass Mainz mit seinem Kader inzwischen in der Tabelle vor Schalke steht, ist ein Fingerzeig. Nicht Tradition und Fan-Anhang sind entscheidend, sondern kluges Handeln auf Management-Ebene. Am Ende ist es doch die Tabelle, die nach 34 Spieltagen die Arbeit widerspiegelt. Leistung soll sich auszahlen, nicht Erfolg aus längst vergangenen Tagen.“

(Felix Magath, Kolumne, Auszug, tz-München, 4. April 2016)

Soziale Bedeutung


Veröffentlicht am 24. März 2016

„Fußball hat eine hohe soziale Bedeutung und fördert den gegenseitigen Respekt. Die Arbeit an der Basis ist wichtig, wird aber oft nicht genug gewürdigt.“

(Felix Magath, Besuch beim SV Todtmoos, 21. März 2016)

Ein gesundes neues Jahr!


Veröffentlicht am 31. Dezember 2015

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Felix Magath und die Redaktion Magath & Fußball wünschen allen Fußballfreunden, Lesern, Seitenbesuchern und Unterstützern einen wundervollen und friedfertigen Jahreswechsel sowie einen guten und gesunden Start in ein neues Jahr 2016 voller Glück, Zufriedenheit und Wohlergehen. Dankbar sind wir für das Vertrauen unserer Leser und Partner. Wir werden es auch in Zukunft nicht enttäuschen. Jedermann darf und jedermann muss weiter mit unserer Stetigkeit rechnen.

Felix Magath über…


Veröffentlicht am 29. Dezember 2015

Glück
„Das ist nur ein Moment. Es kommt manchmal unverhofft, manchmal ist es angestrebt. Glück hat etwas Flatterhaftes. Es kommt und geht.“

Gesundheit
„Je älter ich werde, desto bewusster gehe ich damit um. Da geht es mir sicher wie anderen Leuten auch. Gesundheit ist nichts Allgemeines, sondern sehr individuell.“

Glaube
„Nur so viel: Ich glaube an Gott und bin in der evangelischen Kirche.“

(Felix Magath, Interview BZ-Berlin, 13. Dezember 2011)