Archiv der Kategorie: Karriere

Felix Magath


Veröffentlicht am 19. April 2013

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Eine Karriere
Fußballer, Trainer, Manager
Jahrgang 1953 / Geburtsort: Aschaffenburg
Nationalmannschaft
43 Spiele (3 Tore); 2x WM-Teilnahme, 1x EM-Teilnahme
Vereine als Spieler
Victoria Aschaffenburg, 1. FC Saarbrücken, Hamburger SV (426 Spiele, 84 Tore)
Erfolge
Europapokal der Landesmeister: 1983 (Finaltorschütze)
Europapokal der Pokalsieger: 1977 (Finaltorschütze)
Deutscher Meister: 1979, 1982, 1983
Vizeweltmeister: 1982, 1986
Europameister: 1980
Vereine als Trainer und Manager
1. FC Saarbrücken, KFC Uerdingen, FC Bremerhaven, Hamburger Sportverein, 1. FC Nürnberg, Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, VfB Stuttgart, FC Bayern München, FC Schalke 04, VfL Wolfsburg, Fulham FC
Erfolge
Deutscher Meister: 2005, 2006, 2009
Deutscher Pokalsieger: 2005, 2006
Ligapokalsieger: 2004
UI-Cup-Gewinner: 2002
Auszeichnung zum Trainer des Jahres: 2003, 2005, 2009
Soziales Engagement: Vorsitzender Stiftungsrat Phytokids Stiftung,
„Ein Herz für Kinder“
Hobbies: Schach, Kriminalliteratur, Laufen, Tee
Ehrenmitgliedschaft: Hamburger Sportverein

Vor 30 Jahren – Grêmio vs. HSV


Veröffentlicht am 11. Dezember 2013

Grêmio Porto Alegre – Hamburger Sportverein 2:1

Grêmio Porto Alegre - Hamburger Sportverein

Grêmio Porto Alegre – Hamburger Sportverein

Am 11. Dezember 1983 standen sich der Hamburger SV und Gremio Porto Alegre aus Brasilien, im Nationalstadion von Tokio, vor 62.000 Zuschauern im Weltpokal-Endspiel (TOYOTA-Cup) gegenüber. Schiedsrichter der Finalpaarung war der Franzose Michel Vautrot. Der HSV spielte in folgender Besetzung: Uli Stein, Bernd Wehmeyer, Ditmar Jakobs, Holger Hieronymus, Michael Schröder, Jimmy Hartwig, Jürgen Groh, Wolfgang Rolff, Felix Magath, Allan Hansen, Wolfram Wuttke. Trainer war Ernst Happel. Das Team aus Brasilien gewann die Partie nach 120. Minuten in der Verlängerung mit 2:1. Doppeltorschütze für die Brasilianer war Renato. Den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Hamburger besorgte Michael Schröder in der 85. Minute. Aus Anlass dieses Endspiels führte das TV-Format und Sport- wie Fußballmagazin G1/Globo Esporte aus Brasilien ein Interview mit Felix Magath, welches wir an dieser Stelle nachfolgend veröffentlichen. Weiterlesen

HSV – Triumph vor 30 Jahren


Veröffentlicht am 21. Mai 2013

„Fantastico Gol, forza Magath!“

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Michel Platini schritt, eine Mischung aus französischer Präsident und italienischer Feldherr, über den Rasen des Olympiastadions zu Athen, als gelte es die Champions League-Trophäe ohne Spiel und Aufwand gleich mitzunehmen. In feinem Zwirn und teuren Schuhen gewandet, nahm er den Rasen so beiläufig ab wie sein Blick unbeteiligt über die HSVler in ihren Trainingsanzügen glitt. Auch Felix Magath schenkte er keine größere Beachtung, dieser allerdings prägte sich nicht nur jeden Grashalm, sondern auch die Gesten und Gesichter der Konkurrenz ein. Sein Trainer Happel hatte ihm und einigen ausgewählten Spielern vor wenigen Stunden etwas mit auf den Weg gegeben, „konzentriert euch“. Magath nahm seinen Trainer beim Wort. Der Angstschweiß vom Mittagsschlaf war vergessen, die unbesiegbare Juventus-Startruppe auch nur eine Mannschaft. Aber was für eine! Im Tor eine lebende Legende, Dino „Nazionale“ Zoff, an seiner Seite eine Garde Weltmeister, Tardelli, Scirea, Rossi, Cabrini und Gentile, außerdem die beiden Weltklassespieler Boniek und Platini. Wie konnte man denen ans Leder? Happel: „Die Italiener haben das Spiel schon abgehakt. Die sind sich zu sicher.“ Weiterlesen

Tricky trees im Bernabéu


Veröffentlicht am 12. Mai 2013

Matchball vergeben – HSV verliert sein erstes Endspiel um Europas Fußballkrone

Real Madrid vom Platz gefegt und in Leverkusen die Meisterschaft verspielt. Wie grausam kann Fußball sein! Aber es gibt neue Chancen. Einen Matchball hatten die Männer von der Elbe noch. Es war ihr letzter. Madrid der Ort. Nottingham Forrest der Gegner. Die Trainer, stur wie hartnäckig, Perfektionisten, Brüder im Geiste, Gegner am Platz, enorme Achtung voreinander. Wer würde die bessere Strategie ins Endspiel bringen? Brian Clough und Branko Zebec hießen die Antipoden, John McGovern und Felix Magath die Kapitäne. Der Hamburger Sportverein machte sich auf nach Madrid, um den Cup an die Elbe zu holen. Weiterlesen

Die Nacht von Hamburg


Veröffentlicht am 23. April 2013

Glanz über dem Volksparkstadion beim 5:1-Sieg über Real Madrid

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Große Vereine haben große Tage und Nächte, Abende des Zaubers und der Fußballgeschichte. So auch der Hamburger Sportverein. Worte, wie „unvergessen“ und „legendär“ müssen dann her, um die Erinnerung zu beleben. Die dabei waren, sind oft schon um einiges älter als das Ereignis noch immer frisch. So einen Abend, der vom Hamburger Volksparkstadion über ganz Fußballeuropa strahlte, war der 23. April 1980. Es stand an, das Rückspiel im Europapokal-Halbfinale der Landesmeister gegen Real Madrid. Das Ziel für beide Team war klar, Finale der Königsklasse im „Estadio Santiago Bernabéu“, eben jener Heimstatt des Gegners Real, aus dem der HSV eine 0:2-Hinspielniederlage mitgebracht hatte. Real und ganz Madrid wollte dieses Endspiel vor 110.000 Madrilenen um jeden Preis, für die Spanier ein Spiel des Jahrhunderts und fest eingeplanter Triumph. Den Grundstein hatten sie gelegt. In den Augen der europäischen Fußballexperten würde es auch so kommen, dem HSV wurden eher kärgliche Außenseiterchancen eingeräumt. Weiterlesen