Archiv der Kategorie: Klartext

Literaturhaus München


Veröffentlicht am 4. September 2019

Große Literatur, tolle Autoren und guter Kaffee

Fassade Literaturhaus München (Foto T. Dashuber)

Ich bin gerne im Literaturhaus München. Das dortige Team um die Leiterin Tanja Graf leistet hervorragende Arbeit für das kulturelle Leben unserer Stadt. Ein herausragendes kulturelles Angebot, tolle Autoren und deren Bücher sorgen für literarische Highlights am Fließband. Um so einen Ort der Kultur, der Lesungen und des offenen Gespräches beneiden uns viele Städte auf der ganzen Welt. Flair, guter Kaffee und eine angenehme Atmosphäre tun ihr übriges, laden ein und machen den Aufenthalt zu einer Entspannung und Bereicherung. Wir Münchner wissen, was wir am Literaturhaus haben. Auch den Gästen unserer Stadt kann man den Weg ins Literaturhaus nur empfehlen. Es lohnt. Unbedingt vorbeischauen.

Brasserie im Literaturhaus (Foto T. Dashuber)

Am 20.11.2019 um 20.00 Uhr werde ich selbst an einer Podiumsdiskussion im Literaturhaus München teilnehmen und Gast bei der Buchvorstellung „Gerd Müller. Geschichte eines Fußballgenies“ sein. Ich danke dem engagierten Team des Literaturhauses für die Einladung und freue mich auf den Autor Hans Woller, einen spannenden Abend und eine anregende Diskussion.

Felix Magath

Hart am Wind unter Hamburgs Sonne


Veröffentlicht am 24. August 2019

Regatta der Hamburger Wirtschaft

Zwischen den Strapazen der „Tour der Hoffnung“ und der „Regatta der Hamburger Wirtschaft“ blieben nur wenige Tage zur Rekonvaleszenz. Von den Pedalen ging es sozusagen direkt an die Segel und zur traditionellen Drachenregatta auf der Außenalster. Mit Walter Behrens und Mitja Meyer bildete ich eine Crew, die am Ende Platz fünf ersegeln konnte. Mein Urlaub wurde also bei sportlicher Betätigung unter guten Freunden eingeläutet. Hamburg zeigte dabei sein schönstes Gesicht. Eine ausgezeichnete Atmosphäre, ein fantastischer Blick auf Hamburg und überragendes Wetter machten einen tollen Tag perfekt. Anbei noch einige Impressionen eines schönen Segeltages.

 

Walter Behrens

Mitja Meyer

Felix Magath und Redaktion

Sportsmann, Mensch und Vorbild


Veröffentlicht am 19. August 2019

Magath trifft Täve

Felix Magath und Täve Schur

Die „Tour der Hoffnung“ erbrachte nicht nur ein famoses Spendenaufkommen für krebskranke Kinder, sondern auch großartige Begegnungen im Fahrerfeld, mit tollen Zuschauern und dem uns fantastisch unterstützenden Begleitpersonal. Eine Begegnung der letzten Tage wird mir besonders unvergessen bleiben. Jene mit dem Radsportgiganten Täve Schur. Der Ex-Weltmeister und frühere Friedensfahrtsieger beeindruckte mit seinen 88 Jahren gleichermaßen die Fahrer, Gäste, Berichterstatter und Zuschauer der Tour durch seinen unermüdlichen Einsatz, seinen Sportsgeist und tadellosen Charakter. Das Radsportidol Täve Schur ist schon heute eine der großen Persönlichkeiten der deutschen Sportgeschichte. Ich bin äußerst dankbar, diesen außergewöhnlichen Sportler und Menschen kennengelernt zu haben. Für mich ist der Sportsmann Täve Schur ein absolutes Vorbild.

Felix Magath

Hoffnung und Hilfe


Veröffentlicht am 19. August 2019

Meine Eindrücke von einer außergewöhnlichen Radsporttour

Vom 14. bis 18. August 2019 radelte und kämpfte sich die „Tour der Hoffnung“ durch Hessen und Nordrhein-Westfalen. Für krebskranke Kinder traten viele engagierte Menschen in die Pedale, darunter auch ehemalige Spitzensportler, Weltmeister und Olympiasieger, die sich allesamt in den Dienst der guten Sache stellten. Von den einstigen Spitzensportlern möchte ich besonders die frühere Biathlon Olympiasiegerin Petra Behle nennen, die als Schirmherrin der „Tour der Hoffnung“ für uns alle Vorbild und Anführerin im Kampf um die gute Sache war und sich seit Jahren enorme Verdienste beim Spendensammeln und bei der Tour erworben hat. Ihr gebührt höchste Anerkennung für dieses Engagement.

Magath und Schirmherrin Petra Behle

Für mich, der ich per Rad sonst eher im Gelände unterwegs, war die Tour eine Premiere als Straßenradrennfahrer. Als Neuling boten sich mir alte Hasen mit Rat und Tat an, denen ich für manchen Tipp danke. Bergauf quälte ich mich auf einige Gipfel, um den Erfolg dieser Anstrengung bei der Abfahrt umso mehr genießen zu können. An meiner Radsportkarriere werde ich auf jeden Fall weiter arbeiten, also fleißig trainieren. Das großartige Konzept „Tour der Hoffnung“ hat mich jedenfalls restlos begeistert. So etwas Tolles habe ich im Zusammenhang mit Hilfe und Hoffnung noch nie erlebt. Ich war sehr beeindruckt und dankbar, Teil dieser tollen Gemeinschaft gewesen zu sein. Jeder ordnete sich ein in diese Gemeinschaft und half mit seinem Engagement das Spendenaufkommen zu steigern. Weiterlesen

In der Welt zuhause


Veröffentlicht am 3. August 2019

„Mit mir haben Sie einen komischen Typen erwischt – ich fühle mich überall wohl. Ich mag auch das Menschengewimmel und die Wolkenkratzer in Weltstädten wie New York oder Shanghai. Gleichzeitig fühle ich mich auch im Wald und in den Bergen sehr wohl. Ich kann überall gut leben. Bei allen meinen Trainerstationen in ganz Deutschland, aber auch in England oder China habe ich mich wohlgefühlt und mich mit den jeweiligen Gegebenheiten angefreundet.“

(Felix Magath, Auszug Interview Süddeutsche Zeitung, 5. Juli 2019)

Leistungsfähigkeit


Veröffentlicht am 8. Mai 2019

„Ich weiß aus meiner aktiven Zeit und persönlichen Erfahrung in jedem Leistungsbereich – von der zweittiefsten Spielklasse bis zum WM-Finale – was der menschliche Körper leisten kann. Fitness ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Aber stolz war ich, dass wir  mit unserer Arbeit im Trainerteam auf allen Stationen sehr wenige Verletzungsprobleme hatten. Konditionseinheiten in der Vorbereitung sind wichtig. Nicht nur, weil man dadurch mehr und besser laufen kann, sondern auch für den Kopf. Der Spieler lernt, den Punkt, an dem es eigentlich nicht mehr geht, zu überwinden.“

(Felix Magath)

Reiz der Herausforderung


Veröffentlicht am 26. April 2019

„Der Fußball ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Natürlich kommt immer meine Familie an erster Stelle. Die Familie musste sehr oft hinter dem Fußball zurückstehen und hat mich dennoch ohne Klagen auf allen Stationen immer ganz toll unterstützt. Sicher würde ich auch wieder im Ausland arbeiten. Mir geht es vordergründig nicht um die Beschäftigung, sondern vor allem um eine Herausforderung und eine neue Aufgabe. Wo ich den Eindruck habe und zu der Überzeugung gelange auf Menschen und Verantwortliche zu treffen, die etwas bewegen und wirklich Erfolg haben wollen, da bringe ich mich und meine Erfahrung gerne ein und bin dabei. Ob national oder international ist dabei egal.“

(Felix Magath, Gesprächsauszug, Interview Fußballmagazin Socrates, Ausgabe 6/2019)

Den Weg aufzeigen


Veröffentlicht am 12. April 2019

„Ich habe Erfolg damit gehabt und habe nichts anderes gemacht als das, was ich als Spieler selbst machen musste. Dabei schaue ich auf eine große Erfahrung zurück. Wenn man wie ich in der zweittiefsten Liga gespielt hat, aber mit dem Finale der Fußballweltmeisterschaft seine aktive Laufbahn beendet hat, dann hat man alles mitgemacht und kann schon einschätzen was ein Spieler in der Lage ist zu leisten und wie viel er trainieren kann. Der Trainer ist dafür da, dass er den Spielern den Weg aufzeigt. Was ich in meiner Trainerzeit gelernt und mitgenommen habe, dass viele Spieler und Menschen sich selbst limitieren, statt offen zu sein für Weiterentwicklungen.“

(Felix Magath im Gespräch mit dem Hessischen Rundfunk am 8. April 2019.)

 

Fußball: Spiel von Menschen


Veröffentlicht am 29. Dezember 2018

„Was ich als Problem sehe in der Bundesliga, ist diese systematische Spielweise, die seit Jahren Einzug gehalten hat. Ich bin immer ein Vertreter der Ansicht, Fußball wird von Menschen gespielt und Menschen entscheiden, was zu tun ist und nicht das System. Mir ist die Spielweise längst zu schematisch. Ich glaube, es ist auch ein Grund, warum wir uns international in der Breite nicht mehr durchsetzen. Es liegt leider an der DFB-Politik, die in den Nachwuchsleistungszentren bestimmt wie trainiert wird und alle müssen sich daran halten. Es gibt Punkte, wenn man es so macht, wie der DFB es will und Geldabzug, wenn es jemand anders macht. Ob man so Spieler auf den Platz bekommt, die in der Lage sind sich international durchzusetzen, möchte ich bezweifeln.“

(Felix Magath, Gast bei Sky 90, 23. Dezember 2018)