Archiv der Kategorie: Andere Länder

Shandong Luneng Taishan Football Club


Veröffentlicht am 8. Juni 2016

Shandong Luneng steht aktuell im Viertelfinale der AFC Champions League.

Shandong Luneng steht aktuell im Viertelfinale der AFC Champions League.

Neuer Verein von Felix Magath

Shandong Luneng Taishan F.C. ist ein Fußballverein aus der Stadt Jinan in der Volksrepublik China. Jinan ist die Hauptstadt der Provinz Shandong und zählt ca. sechs Millionen Einwohner. Der Verein spielt in der höchsten Liga des Landes, der Chinese Super League. Heimspiele trägt der Verein im Luneng Stadium aus, erbaut 2009 als Jinan Olympic Sports Center Stadium. Das Stadion fasst 56. 808 Sitzplätze und verfügt über Naturrasen. Shandong Luneng Taishan F.C. ist im Besitz der chinesischen Unternehmensgruppe Shandong Luneng aus China. Shandong Luneng gehört zu den erfolgreichsten Mannschaften im chinesischen Profi-Fußball. Bisher konnte  viermal eine Meisterschaft und fünfmal der heimische Pokal gewonnen werden. In der letzten Saion konnte der dritte Platz errungen werden. Damit qualifizierte sich der Verein auch für die Gruppenphase der Asiatischen Champions League. In diesem Wettbewerb, der AFC Champions League 2016, ist die Mannschaft aktuell noch vertreten und hat das Viertelfinale erreicht. Die Partien werden im September 2016 ausgespielt, der Gegner steht noch nicht fest. In der laufenden Meisterschaftssaison in der aus 16 Teams bestehenden China Super League belegt das Team momentan nach dem 11. Spieltag Platz 14.

Hier geht’s zur Offiziellen Website von Shandong Luneng Taishan FC.

Redaktion Magath & Fußball

 

Kleine und große Revolutionen


Veröffentlicht am 16. März 2016

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Zwischen Aufbruch und Routine – Fußballwelt im Wandel

Leicester City macht sich unter dem italienischen Trainer Claudio Ranieri Richtung englischer Meistertitel auf. Mit Enthusiasmus und Erfolg sorgt das Team aus den Midlands für eine kleine Revolution im englischen Ligabetrieb. Der geldschweren und traditionsbeladenen Restmeute in der Premier League gehen langsam die Spiele aus um den aufmüpfigen Außenseiter noch vom anvisierten Titelthron zu stoßen. Englands Fußballeliten blamieren sich dabei im Wochentakt und mutieren nebenher in den europäischen Cupwettbewerben zum belächelten Fallobst. Reich aber unfähig lautet das fatale Zeugnis. Ranieri und seine Jungs schwimmen nicht im Geld, frönen keiner Zeitgeistwelle, schwadronieren weder von Matchplänen noch über Ballbesitzstatistiken. Leicester City spielt kompromisslosen Fußball auf der Basis harter Arbeit und der Konzentration auf den zu erledigenden Job. Der 1951 in Rom geborene Ranieri steht auch als ein erfolgreicher Gegenentwurf zu den Bundesligatrainern neuer Färbung, die immer öfter als schwache Verfügungsmasse von manövrierenden Sportmanagern ausgewählt und aus Nachwuchsabteilungen oder direkt vom Schulhof rekrutiert werden. Ranieri lebt und kann Fußball aus dem Effeff. Sein Team versprüht keinen Glanz für die Galerie, scheffelt aber eine Menge Punkte für den Gipfel der Tabelle. Otto Rehhagels Diktum bleibt ewig jung und richtig: Modern ist, wer gewinnt! Ein bewundernswertes Team, mit einem gestandenen Trainer, in einem bemerkenswerten Club, mischt die graue Einförmigkeit der immer wiederkehrenden Standardbilder des englischen und europäischen Fußballs auf. Weiterlesen

Adventsgekicke


Veröffentlicht am 5. Dezember 2015

Seitenblick in Europas Ligen

Kein Weihnachtmärchen sondern Realität im Advent. Allen bekannt und längst keine Neuigkeit mit Nachrichtenwert. In Deutschland weiß man schon vor der Bescherung wer in 2016 Meister und Vizemeister, in Spanien dagegen wer nicht Pokalsieger wird. Dort hat Barca-Trainer Luis Enrique unlängst verkündet, sein Team sei noch nicht auf dem Niveau des letztjährigen Champions League Sieges. Dies muss seinen Real Madrid Konkurrenten Rafael Benítez so verschreckt haben, dass er sich verwechselte und sein Team damit aus dem Pokal kegelte. Der FC Barcelona spielte in der Zwischenzeit seinen 6:1 Pokalsieg gegen den CF Villanovense mit 10 Mann runter, der Barca-Coach verzichtete auf die mögliche Einwechslung nach einer Verletzung von Jérémy Mathieu, wollte keine weiteren lädierten Spieler in seinen Reihen riskieren. Darüber mochte sich Luis Enrique nicht weiter auslassen, ein Thema war dem ansonsten eher zurückhaltend agierenden Barca-Übungsleiter dann doch noch zu entlocken. Für ihn sei das Trio Messi-Suárez-Neymar die beste Sturmreihe aller Fußballzeiten. Wer mag ihm im Moment widersprechen? Einen wird solche Bemerkung besonders wurmen. Real Madrid Präsident Florentino Pérez hat schließlich den Anspruch das Teuerste und Beste stets in seine Reihen zu kaufen. Im Augenblick kann er aber nur attestieren wie eindeutig die Rolle Koch und Kellner im Duell Real gegen Barca verteilt ist. Nicht Real Madrid schwingt den Löffel des spanischen Fußballs, es sind die Katalanen. Weiterlesen

Kontinentale Rundreise


Veröffentlicht am 30. Oktober 2015

Unaufhaltsam rollt der Bayern-Bus durch die Bundesliga.

Unaufhaltsam rollt der Bayern-Bus durch die Bundesliga.

Europas Ligen schalten nach Pokalwoche wieder auf Punktejagd

Eintracht Frankfurt wird den Bayern-Express ebenfalls nicht aufhalten und dessen Lokführer Pep Guardiola auch nach dem elften Spieltag nicht erzählen, was ihn sportlich in den nächsten Jahren umtreiben wird. Der Katalane lässt sich weiterhin nicht in die Karten schauen und wenngleich ihm in München von Karl-Heinz Rummenigge bis Philipp Lahm die gesamte Belegschaft zu Füßen liegt, deutet einiges auf einen turnusmäßigen Abschied zum Saisonende hin. Ohnehin scheint die bayerische Trainerfrage dieser Tage weitaus spannender, als der Blick auf die Tabellenspitze der Bundesliga, wo der Rekordmeister mit weiterhin sieben Zählern Vorsprung und seiner noch immer blütenweißen Weste einsam seine Kreise zieht. Allein Robert Lewandowski (13 Tore) und Thomas Müller (zehn) haben zusammen öfter getroffen, als 16 andere Bundesligisten. Nur Borussia Dortmund hält in Sachen Offensivpower einigermaßen mit, hat in Pierre-Emerick Aubameyang (13) und dem allmählich wieder in Fahrt kommenden Marco Reus (fünf) zwei ebenbürtige Kanoniere in seinen Reihen. Der BVB scheint derweil auf bestem Weg, sich dauerhaft auf Platz zwei festzusetzen und tritt nach furiosem Pokalsieg über Stefan Effenberg und den SC Paderborn am Samstag bei Werder Bremen an. Weiterlesen

Famoser Neuling


Veröffentlicht am 8. Oktober 2015

Unglaublich aber wahr: Aufsteiger SCO Angers mischt in Frankreich oben mit.

Unglaublich aber wahr: Aufsteiger SCO Angers mischt in Frankreich oben mit.

SCO Angers nach neun Spieltagen auf Platz zwei

An der Spitze in der Ligue 1 natürlich der Favorit, alles deutet auf einen Alleingang hin. Paris Saint-Germain ähnlich wie Bayern München in einer eigenen Liga unterwegs, ungeschlagen noch immer. Sieben Siege sowie zwei Remis gegen Girondins Bordeaux und Stade Reims, die angesichts von jetzt schon fünf Zählern Vorsprung natürlich zu verschmerzen sind. Anführer Zlatan Ibrahimović ist nach seinen beiden verwandelten Strafstößen beim jüngsten 2:1-Erfolg über Olympique Marseille nunmehr Rekordschütze des Scheich-Clubs. Der Schwede hat mit 110 Treffern in gut drei Jahren PSG den Portugiesen Pauleta hinter sich gelassen, der es zwischen 2003 und 2008 auf 109 Tore gebracht hatte.

Das Verfolgerfeld hinter der Übermacht aus der Hauptstadt hingegen bietet einige Überraschungen. In der Hauptrolle dabei mit dem Angers Sporting Club de l’Ouest ein Aufsteiger: Der Neuling aus der am Zusammenfluss von Maine und Loire gelegenen Stadt Angers im Nordwesten Frankreichs belegt nach neun Spieltagen und der sagenhaften Ausbeute von 18 Zählern einen sensationellen zweiten Platz. Dafür genügten der Mannschaft von Stéphane Moulin bis dato zehn Treffer, verteilt auf sieben verschiedene Torschützen, von denen ein Sommer-Neuzugang aus Italien die meisten für sich verbuchen konnte: Mittelfeldmann Thomas Mangani kam von Chievo Verona und war bereits dreimal erfolgreich. Wichtigster Trumpf des SCO Angers aber der Defensivverbund: Fünf Gegentore nach neun Spielen sind für einen Aufsteiger ein mehr als beachtlicher Wert. Nur der OSC Lille hat in der Ligue 1 zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch einen Treffer weniger kassiert, hat mit mageren vier eigenen Törchen aber gemeinsam mit Schlusslicht Ajaccio und Nantes die schwächste Offensive der Liga.

Nicht nur Angers, auch der SM Caen und Stade Rennes auf den Plätzen drei und vier sind erstaunlich gut gestartet. Der Vorjahres-13. Caen entschied das Spitzenspiel gegen Saint-Étienne knapp mit 1:0 für sich und überflügelte „Les Verts“ damit in der Tabelle. Rennes kam am neunten Spieltag immerhin zu einem 1:1 beim AS Monaco. Für jene Mannschaften, die im Vorfeld der Spielzeit am ehesten als PSG-Herausforderer gehandelt wurden, verlief das erste Saisonviertel dagegen weitestgehend bescheiden. Olympique Lyon auf Rang sechs mit drei Zählern Rückstand auf Angers und Caen freilich in Schlagdistanz, allerdings nicht in jener starken Verfassung, die im Vorjahr die Vizemeisterschaft einbrachte. Selbst für den AS Monaco auf Platz zehn sind fünf Punkte Rückstand auf Platz zwei keine unüberwindbare Hypothek. Die Monegassen allerdings erschreckend schwach vor eigenem Publikum: Zwei Punkte aus vier Spielen im Fürstentum sind für höhere Weihen einfach nicht genug.

Größtes Sorgenkind der Ligue 1 bleibt aber weiterhin Olympique Marseille. Zwischen 2007 und 2014 spielte der einzige Champions League Sieger Frankreichs in sechs von sieben Jahren in der Königsklasse. Was sich mit Ligaplatz vier 2014/15 schon andeutete, scheint nun bittere Realität zu werden: Die fetten Jahre im Stade Vélodrome sind wohl vorerst vorbei, die Mannschaft hat zudem deutlich an Qualität eingebüßt und belegt mit acht Punkten derzeit den 16. Tabellenplatz. In Giannelli Imbula (FC Porto), Florian Thauvin (Newcastle United), Dimitri Payet (West Ham United) und André Ayew (Swansea City) verließen OM im Sommer erneut jede Menge Stammspieler, hauptsächlich in Richtung Premier League, die Neuverpflichtungen um 7,5-Millionen-Mann Lucas Ocampos jedoch bis hierhin enttäuschend. Nicht auszudenken, wo das Team der einstigen Real-Ikone Míchel stünde, hätte nicht das belgische Sturmtalent Michy Batshuayi – im Sommer 2014 von Standard Lüttich gekommen – schon sechsmal getroffen. Auf den Abstiegsplätzen derweil die beiden sieglosen Aufsteiger aus Ajaccio und Troyes sowie überraschend der HSC Montpellier. Der Meister von 2012 schon mit vier Zählern Rückstand auf das rettende Ufer.

Redaktion Magath & Fußball

 

Tore, Debütanten und ein Derby


Veröffentlicht am 14. September 2015

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Ein Blick auf Europas Top-Ligen

Falsche Territorien. Cristiano Ronaldo läuft in Barcelona gegen Espanyol auf und schießt für Real Madrid fünf Tore beim 6:0-Auswärtssieg. Damit pulverisiert er den von Raúl mit 228 Treffern gehaltenen Torschützenrekord bei den Königlichen und liegt nun mit 230 Treffern auf Platz eins der ewigen Bestenliste. Raúl benötigte für seine 228 Tore insgesamt 550 Spiele, Ronaldo für seine Quote 203 Spiele. Sensationeller Wert des Portugiesen, der auch gleich noch an Clublegende Alfredo Di Stéfano vorbeizog. Der hatte in 329 Spielen für sein Weißes Ballett 227 Tore auf die persönliche Habenseite gebracht. Wird Ronaldos Torquote auch oft von schrecklicher Eitelkeit überlagert, die Statistik spricht staunenswert für ihn. Espanyol war allerdings auch ein Gegner an der Grenze zur Peinlichkeit. In solchen Partien, wo selbst die Frisur keinerlei Schaden nimmt, findet Ronaldo seine größte Profession und echte Lust am Spiel. Den ihm gebotenen Nährboden für eine One Man Show kann dann keiner so gut beackern wie der Mann aus Funchal. Einer, der mit CR7 mithält, diesem auch nach Belieben das Wasser reichen kann und dem Spiel doch den Mannschaftscharakter erhält, bleibt stets Lionel Messi, der andere Großstern im Blendwerk Fußball. Messi lief in Madrid auf und saß beim Spitzenspiel seines FC Barcelona gegen Atlético Madrid anfangs auf der Bank. Der kleine Argentinier wurde zum zweiten Mal Vater und bekam von Trainer Luis Enrique eine vermeintliche Pause geschenkt. Weiterlesen

Rangers nehmen Fahrt auf


Veröffentlicht am 4. September 2015

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Bei den Glasgow Rangers stimmt es wieder – das Team lebt

Als der 1955 im Glasgower Stadtteil Castlemilk geborene Geschäftsmann Dave King im März 2015 das Ruder bei den Glasgow Rangers übernahm, hatte er Fangruppen, Investoren, Anteilseigner – unter ihnen auch Felix Magath – sowie Unterstützer, Freunde und Anhänger an seiner Seite. Ein sicht- und spürbarer Neuanfang sollte durch ein starkes Zeichen der Eintracht auf den Weg gebracht werden. Die Jahre des Niedergangs und der Zwietracht, der unredlichen Geschäfte und der falschen Entscheidungen sollten nun endlich ein Ende haben. Es war nicht einfach, aber es gelang seither einiges. Seit einem halben Jahr wird ordentlich gearbeitet beim großen Traditionsclub, die Weichen für ein sportliches Wiedererstarken richtig gestellt. Es ist noch viel zu tun und längst sind nicht alle Krisenherde bereinigt. In sechs Monaten lässt sich schwerlich mit einem Wimpernschlag etwas korrigieren, was sehr viele Jahre schiefgelaufen ist. Aber die Richtung stimmt inzwischen und die Rangers machen Schlagzeilen auf dem Platz und auf den Rängen. Weiterlesen

Und jährlich grüßt das Murmeltier


Veröffentlicht am 3. September 2015

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RB Salzburg kommt nicht von der Stelle

Dieses Déjà-vu ist kein Traum, sondern wiederkehrende Realität im Fußballuniversum FC Red Bull Salzburg. Man bekommt international keinen Fuß auf die Erde – was in der Heimat strahlt, wirkt auf europäischem Parkett nur blass und desaströs, pendelt zwischen Fiasko und Blamage. In zehn Jahren haben es eine Heerschar von dauerhaften und wechselnden Verantwortlichen nicht geschafft, dem Verein eine unbedingte Siegermentalität einzuimpfen, die für das Bestehen auf internationalem Parkett unabdingbar. Im April 2005 übernahm die Red Bull GmbH die Salzburg Sport GmbH, in der Folge auch den SV Austria Salzburg, der unter neuem Namen und mit fürstlichen Mitteln ausgestattet das Paradepferd der roten Brause in Sachen Fußball werden sollte. Unter dem Namen Red Bull Salzburg holte man seither sechs österreichische Meistertitel und drei heimische Pokalsiege. Toll. Der alte Verein schaffte in den 90er Jahren ohne Energiedrink allerdings auch drei Meistertitel. Red Bull ist natürlich die Fußballmarke in Österreich, eine Art Abonnementmeister. Aber die Musik der Champions League, immer Anspruch eines Weltkonzerns, der dem Fußball üppige Zuschüsse anvertraut, hört man nur von ferne klingen, in den Konzertsaal der Großen gibt es keinen Zutritt. Weiterlesen

Erwartetes und Unerwartetes


Veröffentlicht am 31. August 2015

Aufsteiger Sporting Gijón – hier Isma López (rechts) im Laufduell mit James Rodríguez – trotzte dem haushohen Favoriten Real Madrid zum Saisonstart in der Primera División ein Unentschieden ab.

Aufsteiger Sporting Gijón – hier Isma López (rechts) im Laufduell mit James Rodríguez – trotzte dem haushohen Favoriten Real Madrid zum Saisonstart in der Primera División ein Unentschieden ab.

Neulinge in Europas Top-Ligen mit unterschiedlichem Start

Eigentlich gehört der Verein in diese Auflistung nicht hinein. Der SD Eibar, Lieblingsclub aller Fußballromantiker und Aufsteiger in die Primera División 2014 hat sich allerdings auf diesen Seiten des Öfteren einen Blick verdient. So soll es bleiben. In einer ersten Draufschau auf die Startphase der Aufsteiger in den wichtigsten europäischen Ligen darf der SD Eibar seinen Nachfolgern durchaus als eine Art Vorbild dienen. Der zwergenhafte Verein hat in der letzten Saison gezeigt, wie man im Meer des großen Geldflusses kämpfen und überleben kann, sich in der obersten Spielklasse Spaniens festgekrallt. Das nötige Glück kam dann spät aber rechtzeitig dazu und wurde dem Fußball-Underdog aus allen Himmelsrichtungen von Herzen gegönnt. Aktuell sorgt man wieder für Furore. Die zweite Spielzeit beginnt mit einem Ausrufezeichen. Das baskische Lokalderby gegen das hochgehandelte Team von Athletic Bilbao wurde mit 2:0 im eigenen Estadio Municipal de Ipurua vor 6.000 Zuschauern gewonnen. Die 27.000 Einwohner von Eibar stehen seit Sonntag freudetaumelnd Kopf. Nebenher ist man nach zwei Spieltagen Tabellenführer von Spaniens Eliteliga. Ein Ort im Fußballrausch – wir werden schauen, wie lange dieser anhält. Was an tabellarischem Freud und Leid bei den aktuellen Aufsteigern in Europas Spitzenligen zu finden, wird nun erstmals beleuchtet. So soll es im gesamten Verlauf der Saison bleiben und das Scheinwerferlicht nicht nur den wohlbekannten Eliteclubs gehören. Weiterlesen