Archiv der Kategorie: Deutschland

Zum Saisonfinale Flyeralarm-Tag


Veröffentlicht am 4. Juli 2020

WÜRZBURGER KICKERS

  1. Platz in der 3. Liga = Direkter Aufstieg in die 2. Bundesliga

FC FLYERALARM ADMIRA

  1. Platz in der Qualifikationsrunde der Fußball-Bundesliga (Österreich) = Klassenerhalt

FLYERALARM Global Soccer


Veröffentlicht am 20. Januar 2020

Macher unter sich: Felix Magath mit FLYERALARM Gründer Thorsten Fischer

FLYERALARM ist seit Jahren im Sport, insbesondere im Bereich Fußball aktiv. Die bestehenden Aktivitäten wurden nun gebündelt und werden weiter ausgebaut. Neben den bisherigen Vereins-Engagements (Würzburger Kickers, FLYERALARM Admira) und den derzeitigen Sponsoring-Aktivitäten (FLYERALARM Frauen Bundesliga, DFB Nationalmannschafts-Partner der Männer) können in Zukunft weitere dazukommen. Als neues zentrales Dach im Bereich Fußball fungiert ab sofort FLYERALARM Global Soccer. An der Spitze der neuen Business-Unit steht Felix Magath.

Premiere unter Bekannten


Veröffentlicht am 29. Oktober 2019

Erstmals Union vs. Hertha in der 1. Bundesliga

Wenn der Berliner meckert, ist er gut drauf. Wenn er läuft, ist er zu spät dran oder Marathon in der Stadt. Es gibt viel zu erleben. Unaufhörliche Tourismusströme legen dafür Zeugnis ab. Es brummt nicht nur Berlin, es boomt auch der Sport. Die Füchse im Handball, Alba im Basketball und die Eisbären im Eishockey sind Spitzenteams. In der Stadt gibt es den größten Olympiastützpunkt Deutschlands und viele großartige Sportler. Selbst ein FC Bundestag tritt offiziell gegen den Ball. Union und Hertha kennt sowieso jeder, nicht nur jene, denen einmal ein Fußball um die Nase geflogen. An Sportbegeisterung nimmt es der Berliner mit jedem auf und hat viele Orte, wo er diese austoben kann. Für zusätzliche Euphorie gibt’s nun noch ein neues Feld. Berlin hat endlich wieder ein Fußballderby in der 1. Bundesliga. Und was für eins! Obwohl sie sich ewig kennen – woran auch die Mauer nichts geändert – nach Wende und Einheit auch ab und an die Klingen kreuzten, sieht man sich in der 1. Bundesliga erstmals und begeht gemeinsam diese Premiere. Berliner Derby. Endlich!

Weiterlesen

Solidarität unter Trainern


Veröffentlicht am 22. Februar 2017

Unterstützung für Arsène Wenger

Pep Guardiola platzte der Kragen. Vehement sprang er dieser Tage seinem medial bedrängten Berufskollegen Arsène Wenger bei. Die unsachlichen und hämischen Anfeindungen gegen den Arsenal Coach brachten bei Guardiola das Fass zum Überlaufen. Die Protagonisten der Anti-Wenger-Kampagne ekeln den derzeitigen Manager von Manchester City offenbar zutiefst an. „Was ich in den letzten zehn Tagen gehört habe, wie Ex-Spieler, Journalisten und andere Leute mit Arsène Wenger umgehen – das ist für mich inakzeptabel.“ Deutlicher konnte man es nicht sagen. Der Katalane zog den Kreis noch weiter und legte den Finger in die eigentliche Wunde. „Niemand hat momentan auch nur ein bisschen Respekt für unseren Job. Es ist respektlos, was da passiert.“ Nach seinem Abschied aus Barcelona und entspannten Zeiten im fußballfernen New York musste auch ein Pep Guardiola in Deutschland wie in England Gestalten kennenlernen, welche ihm immer öfter die Freude am Beruf vergällen. Weiterlesen

Fazit


Veröffentlicht am 14. Mai 2016

Der Vorhang senkt sich über die Bundesliga-Saison 2015/16

Bayern München 10 Punkte Vorsprung. Meister. Der Liga enteilt. Glückwunsch. Damit es im nächsten Jahr nicht anstrengender oder gar spannender wird holt man den Dortmunder Kapitän. Torschützenkönig der Bundesliga, übrigens für  die Bayern, Robert Lewandowski – Glückwunsch – auch er ein Ex-Dortmunder… Borussia Dortmund wohl noch lange hinter den Bayern aber längst viel zu gut für den Rest der Liga. Bietet man den Bayern Paroli verliert man sofort entscheidende Spieler an die Bajuwaren. Ewiger Teufelskreis. Nichts Neues also in der Beletage der Liga… Weiterlesen

Schlussakkord


Veröffentlicht am 12. Mai 2016

Europas Fußball dämmert in die letzten Spieltage und der EM entgegen

Der FC Bayern baut die Bundesliga weiter zum eigenen Trainingslager mit angeschlossenem Spieler-Supermarkt aus. Der Bezahlsender Sky wird uns aber vor Saisonstart 2016/17 in Hochglanztrailern wieder die größte Bundesliga aller Zeiten verkaufen. Erleben werden wir dagegen einen Meister, der mit 17 Sparringspartnern Saison spielt. Selbst Bayern-Fans gähnen mittlerweile. Als der FCB mit dem „historischen Titel“ in die Heiamt zurückkehrte erwarteten ihn sage und schreibe 34 Anhänger. Schöne Aussichten in Sachen Bundesliga. Tolle Aussichten auch bei Robin Dutt. Mit dieser endlosen Kette von sportlichen Niedergängen, Pleiten und Pannen könnte er es in das Guinness-Buch der Rekorde schaffen. Selbst ein fachlicher Windbeutel der Marke Heldt wirkt dagegen wie eine feste Burg. Der führte Schalke immerhin nur ins Mittelmaß und nicht in die zweite Liga. So oder so, die 50+1 Regel wird diesen Koryphäen auch künftig die Arbeit erhalten und viel Freude bescheren. Bescherung auch für Mats Hummels, der natürlich im Pokalfinale alles für den BVB geben will. So ähnlich hörte man dies einst von Lothar Matthäus. Dessen für Borussia Mönchengladbach verschossener Elfer machte zufällig die Bayern zum Pokalsieger. Der einstige Champions League Sieger Rafa Benitez ist erstmals in seinem Leben abgestiegen, nun muss er die traditionsbeladenen Magpies aus Newcastle umgehend zurück in die Premier League führen. Weiterlesen

Zwischen Guardiola und Ancelotti


Veröffentlicht am 9. Mai 2016

Trainerwechsel in München wird Titelschwemme nicht gefährden

Die deutschen Guardiola-Deuter haben Hochkonjunktur und werden in wenigen Wochen alle Ancelotti-Deuter sein. Zum Katalanen ist wenig sinnvolles und viel Unsinn gesagt und geschrieben worden. Im nächsten Jahr geht der Mann erst in sein zehntes Berufsjahr und hat bereits sechs Meistertitel und zwei Champions League Siege in der Vitrine, diverse Pokalerfolge und persönliche Ehrungen nicht mitgezählt. Warum sollte ihn da der anschwellende Bocksgesang des Fußball-Boulevard stören? Andererseits wirkte er zuletzt doch etwas angefressen, wer will es ihm verdenken. In seiner gesamten Bayern Amtszeit kein Champions League Endspiel  erreicht und gewonnen zu haben wird noch lange an ihm zehren. Dazu noch die Unbill des Entertainment Fußball. Gerade im deutschen Fußball quatschen und schreiben den Männern auf der Trainerbank zu viele Unberufene rein, so etwas schlaucht selbst einen polyglotten Weltmann. Ob das proletarische Manchester und sein arabischer Geldclub einer genervten Fußball-Seele dahingehend Linderung verschaffen? Wenn Pep Guardiola auf die aktuelle Berufs- und Arbeitseinstellung seiner künftigen Schäfchen schaut muss sich ihm der Magen umdrehen. Sollte ManCity nur in der Europa League landen wird Jürgen Klopp einen Kollegen in der Premier League haben der auch diesen Wettbewerb mit aller Ernsthaftgigkeit angeht. Darauf können sich die Leute in Manchester und England verlassen. Die derzeitigen Spieler der Citizens werden und müssen es eher als Bedrohung auffassen. Weiterlesen

Der Gaukler


Veröffentlicht am 29. April 2016

Hummels macht den Götze

Wieder einer. Mats Hummels wird dem geneigten Fußballfan und vor allen den BVB Anhängern noch einiges vorgaukeln, sein Ansinnen auf den Markt tragen und aus seiner Kümmerlichkeit einen öffentlichen Zustand machen. Da werden dann Geschichten von ersehnter Rückkehr in die Heimat gesponnen und die Mär von den familiären Wurzeln aufgetischt, den Fans die große Rosstäuscherei vorgemacht, wo in Wirklichkeit der Mammon winkt. Wenn man sich dumm und dämlich verdienen kann ist man eben irgendwann mit nur dämlich nicht mehr zufrieden. Es ist auch völlig in Ordnung. Wer von uns wirft den ersten Stein? Aber es täte der Öffentlichkeit richtig gut wenn sie einen Profi erleben könnte der seinen Dreh- und Angelpunkt Geld eingesteht und nichts von Titeln und Karriere faselt, dabei verbale Nebelkerzen zündet, um vom Mammon abzulenken. Weiterlesen

Kleine und große Revolutionen


Veröffentlicht am 16. März 2016

imago22263984m_c

Zwischen Aufbruch und Routine – Fußballwelt im Wandel

Leicester City macht sich unter dem italienischen Trainer Claudio Ranieri Richtung englischer Meistertitel auf. Mit Enthusiasmus und Erfolg sorgt das Team aus den Midlands für eine kleine Revolution im englischen Ligabetrieb. Der geldschweren und traditionsbeladenen Restmeute in der Premier League gehen langsam die Spiele aus um den aufmüpfigen Außenseiter noch vom anvisierten Titelthron zu stoßen. Englands Fußballeliten blamieren sich dabei im Wochentakt und mutieren nebenher in den europäischen Cupwettbewerben zum belächelten Fallobst. Reich aber unfähig lautet das fatale Zeugnis. Ranieri und seine Jungs schwimmen nicht im Geld, frönen keiner Zeitgeistwelle, schwadronieren weder von Matchplänen noch über Ballbesitzstatistiken. Leicester City spielt kompromisslosen Fußball auf der Basis harter Arbeit und der Konzentration auf den zu erledigenden Job. Der 1951 in Rom geborene Ranieri steht auch als ein erfolgreicher Gegenentwurf zu den Bundesligatrainern neuer Färbung, die immer öfter als schwache Verfügungsmasse von manövrierenden Sportmanagern ausgewählt und aus Nachwuchsabteilungen oder direkt vom Schulhof rekrutiert werden. Ranieri lebt und kann Fußball aus dem Effeff. Sein Team versprüht keinen Glanz für die Galerie, scheffelt aber eine Menge Punkte für den Gipfel der Tabelle. Otto Rehhagels Diktum bleibt ewig jung und richtig: Modern ist, wer gewinnt! Ein bewundernswertes Team, mit einem gestandenen Trainer, in einem bemerkenswerten Club, mischt die graue Einförmigkeit der immer wiederkehrenden Standardbilder des englischen und europäischen Fußballs auf. Weiterlesen