Archiv der Kategorie: Mixed Zone

Andere Sicht der Dinge


Veröffentlicht am 24. Dezember 2015

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„Ich denke, die Premier League wird Mourinho vermissen. Ich muss niemanden vermissen. Dennoch bevorzuge ich die Premier League mit Mourinho als ohne ihn. Die besten Spieler und die besten Trainer arbeiten hier. Ich trainiere ganz anders als er. Ich würde viele Dinge anders machen als er. Das bedeutet jedoch nicht, dass er kein guter Trainer ist.“

(Manuel Pellegrini, Pressekonferenz, 18. Dezember 2015)

Andrés Iniesta


Veröffentlicht am 20. Dezember 2015

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„Vergessen Sie die Lionel Messi gegen Cristiano Ronaldo Debatte. Andrés Iniesta ist der beste Spieler der Welt. Er hat ein enormes Verständnis für das Spiel und lenkt damit seine Mannschaft. Kaum jemand versteht das Spiel so wie er. Andrés gibt dem Team Kraft. Messi ist ein kompletter Spieler, er kann ein Spiel alleine entscheiden. Genau wie Ronaldo mit seinen unterschiedlichen Eigenschaften. Spieler wie Andrés Iniesta oder Xavi haben jenseits ihrer Fähigkeiten außerdem noch ein großes Verständnis des Spiels und führen damit das Team an.“

(Jorge Sampaoli, Nationaltrainer Chile, Interview univision.com, 18. Dezember 2015)

Ein Verlust für die Premier League


Veröffentlicht am 17. Dezember 2015

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„Ich bin geschockt, um es milde auszudrücken. Ich glaube, sie müssen schon jemanden in der Hinterhand haben, der übernehmen kann. Ob das kurz- oder langfristig ist, werden wir sehen. Es macht mich traurig, dass José gehen muss, weil ich ihn gut kenne. Er ist ein guter Trainer mit einem guten Charakter. Es ist ein Verlust für die Premier League.“

(Sam Allardyce, Pressekonferenz AFC Sunderland, 17. Dezember 2015)

Angepasstheit


Veröffentlicht am 17. Dezember 2015

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„Man will in Deutschland angepasste Profis. Wer mal etwas macht oder sagt, was von der Norm abweicht, wird attackiert. Wenn ich Interviews höre, denke ich oft: Da kannst du jetzt die Replay-Taste drücken. Alle bekommen das gleiche Medientraining, alle sagen das Gleiche.“

(Mitchell Weiser, Interview kicker.de, 16. Dezember 2015)

Masse statt Klasse


Veröffentlicht am 13. Dezember 2015

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„Noch kaufen die englischen Klubs für zig Millionen viel Masse statt Klasse, aber irgendwann wird man sich in der Premier League fragen, warum die Bundesliga-Klubs international mit dem halben Etat mithalten können. Und wenn dann zum vielen Geld auch noch bessere Strukturen kommen, hat die Bundesliga ein großes Problem.“

(Simon Rolfes, Interview Rheinische Post, 12. Dezember 2015)

Führungsstärke


Veröffentlicht am 3. Dezember 2015

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„Es wurden drei oder vier Bücher über meine Führungsstrategien geschrieben. Ich habe sie gelesen, um herauszufinden, ob ich diese Dinge wirklich tue, denn ich kann es nicht genau sagen. Darin werden Schlüsse gezogen, über die ich selbst noch nie nachgedacht habe. Wieso soll ich eine bessere Führungskraft sein, als ein anderer Trainer, der vielleicht 20 Jahre trainiert hat, ohne dabei etwas zu gewinnen? Das hat nichts mit falscher Bescheidenheit zu tun – ich kann es mir einfach nicht erklären, weil ich möglicherweise auch nichts gewonnen hätte, wäre ich nicht bei Barca gewesen.“

(Pep Guardiola, Another Way of Winning, Guillem Balague, Orion Books, 2012, S. 152)

Rückblick auf den Sir


Veröffentlicht am 2. Dezember 2015

„Ich tat alles, um Sir Alex Ferguson zu gefallen. Du wolltest unbedingt sein „gut gemacht“ verdienen. Du wolltest für ihn spielen; du wolltest für ihn gewinnen; du wolltest alles für ihn tun. Er hatte eine Präsenz und du warst enorm von ihm eingeschüchtert, aber zur gleichen Zeit war er wie dein Vater.“

(Darren Fletcher, Interview, grahamhunter.tv, 22. Oktober 2015)

Die Sache mit dem Du


Veröffentlicht am 1. Dezember 2015

„Trainerfuchs Hans Meyer hat einmal gesagt: Wenn es bei einer Feier auf 23 Uhr zugeht, dann kommen die Situationen, wo es zum Du kommen könnte. Dann heißt es gehen.“

(Sven Köhler, Trainer Hallescher FC, taz, 9. August 2015)

Der Beste in der stärksten Zeit


Veröffentlicht am 21. November 2015

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„Pelé und Maradona haben beide auf ihre Weise das Spiel geprägt und jeder für sich zu seiner Zeit einen großen Unterschied gemacht – aber der Fußball hat sich entwickelt. Die Spieler sind heute besser als damals, das Spiel ist es auch. Messi ragt heute heraus, er ist der Beste in der stärksten Zeit der Fußball-Geschichte. Aber Messi wäre nicht so gut, wenn es Cristiano Ronaldo nicht gäbe. Ohne Ronaldo wäre er nicht viermal Weltfußballer geworden – und umgekehrt ist es genauso. Sie pushen sich gegenseitig. Beide sind fantastische Torjäger. Der Unterschied zwischen beiden liegt darin, dass Messi bei Barca wesentlich stärker in das Mannschaftsspiel eingebunden ist, als Ronaldo in Madrid.“

(Xavi, Interview ESPN, 18. November 2015)