Schlagwort-Archive: Abend

Für die gute Sache


Veröffentlicht am 23. April 2018

Erfolgreiche Spendengala der Leon Heart Foundation

Berlin erstrahlte im abendlichen Glanz und bot seinen Gästen frühlingshaft-sommerliche Temperaturen. An einem der schönsten Flecken der Hauptstadt, direkt am Pariser Platz mit freiem Blick auf das Brandenburger Tor, bot das Hotel Adlon Kempinski den Rahmen für einen ganz besonderen Spendenabend. Am Ende einer arbeitsreichen Woche hatte die Leon Heart Foundation am Freitag, 20. April 2018, zum Charity-Dinner geladen. Unter der tätigen Mithilfe und dem Engagment von Hans-Reiner Schröder, dem Direktor BMW Berlin, dessen Unterstützung bei der Vorbereitung höchste Anerkennung verdient, konnte die Stiftung prominente Gäste aus Wirtschaft, Sport und Unterhaltung begrüßen. Durch den kurzweiligen Abend, bei gutem Essen und intensiven Gesprächen, führte Moderatorin Bettina Cramer.

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FC Barcelona – FC Sevilla 5:4 n. V. (4:4, 3:1)


Veröffentlicht am 12. August 2015

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Katalanen gewinnen den UEFA-Supercup

Marc-André ter Stegen ist der Pokalmann im Tor des FC Barcelona, deswegen ein kommendes Wiedersehen mit seinem Sprungbrett Borussia Mönchengladbach nicht ausgeschlossen. Seine dortigen Tränen hat längst ein starker Sommer verdampft. Ivan Rakitić, auch er ehemals Bundesligaakteur und heute starker Mitspieler von Lionel Messi, ließ im Vorfeld keine Zweifel aufkommen: „Messi? Wir alle wissen, wer er ist. Er ist der beste Fußballspieler der Geschichte.“ Mit der Meinung ist er wahrlich nicht allein. Allerdings auch keine wirklich neue Meldung aber Tinte für manchen Reporterstift. Die Aussage mag für das Barça-Universum wohl treffend sein, Barcelona ist schließlich eine Art Mittelpunkt des Weltfußballs. Schaut man ausschließlich auf Messis argentinische Nationalmannschaftskarriere, wird der Vergötterte menschlich und man darf beim Blick auf die Fußballgeschichte durchaus andere Sichtweisen vertreten. Rakitić ist nicht nur ein guter Fußballer, er ist darüber hinaus profunder Kenner beider Finalisten, immerhin gewann der ehemalige Magath-Schützling mit Sevilla 2014 die Europa League und ein Jahr später im Trikot des FC Barcelona die Champions League. Nun kreuzte er mit seinem alten Club die Klingen. Beim Blick auf die Aufstellung schien die Favoritenstellung seines heutigen Vereins erdrückend. Der Sieger konnte nur FC Barcelona heißen. Weiterlesen

Aufbruch im Umbruch


Veröffentlicht am 19. August 2014

Der Ex-Hoffenheimer Gylfi Sigurðsson war Swanseas Matchwinner im Old Trafford.

Der Ex-Hoffenheimer Gylfi Sigurðsson war Swanseas Matchwinner im Old Trafford.

Premier League legte Saisonstart hin

Viele Clubs der Premier League erfinden sich gerade neu, der Umbruch erkennbar. Ob allen der Aufbruch gelingt, ist nach den ersten 90 Minuten schwerlich zu sagen. Als Bauchlandung endete die van Gaal-Premiere im Old Trafford. Charisma füllt Schlagzeilen, Punkte bringt es nicht. Manchester United agierte wie unter David Moyes. Einen Gezeitenwechsel kann auch Louis van Gaal nicht in wenigen Wochen einleiten, Zeit wird man ihm allerdings geben. Swansea nahm einen verdienten und unerwarteten 2:1-Auswärtssieg mit. Weiterlesen

Zeiten von Nachdenklichkeit


Veröffentlicht am 18. Juni 2014

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Weltmeister am Scheideweg

In Deutschland, Holland und Italien herrscht die Fußballsonne, die Dinge stehen gut. Im Quartier des Weltmeisters horcht man dieser Tage dagegen tief in die eigene Befindlichkeit. Die Fröhlichkeit ist gedämpft, der van Gaal-Stachel sitzt tief. Beim Blick ins spanische Trainingsquartier sah man Trainer del Bosque über die nächsten Schritte und Torhüter Casillas wohl über die eigene Leistung grübeln. Eintracht in nachdenklicher Stille. Manche Situationen brauchen eben keine großen Worte. Beide legen ihr Augenmerk sicher auf das Wohl und Wehe der Furija Roja und blicken dem anstehenden Spiel gegen Chile entgegen. Am Ende der Nachdenklichkeit wird eine Reaktion stehen, die Fußballwelt den Spaniern dabei genau auf ihr Spiel sehen. Einige dann auf die große Erleichterung hoffen und den Weltmeister zurück in die Spur wünschen. Andere Zeitgenossen wohl längst die Messer wetzen, um mit den einst Unbesiegbaren abzurechnen. Für einen spannenden Abend – der weit mehr als ein Fußballergebnis liefern könnte – ist längst gesorgt. Kommt Spanien wieder in Tritt, die Normalität wäre hergestellt, scheitert der Weltmeister wie einst der Titelverteidiger Frankreich bei der Asien-WM, dann geht etwas zu Ende. Die rhetorischen Tiefausläufer solchen Abgangs würden uns noch weit über das Ende eines Fußballspiels heimsuchen.

Redaktion Magath & Fußball

Felix Magath vor Partie gegen Chelsea


Veröffentlicht am 1. März 2014

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„Es ist ein wichtiges Spiel für mich, weil es mein erster Auftritt im Craven Cottage. Wenn wir Kampfgeist auf dem Spielfeld zeigen, können wir die Menge auf den Rängen hinter uns bringen. Bei Heimspielen kann das Publikum der 12. Mann sein und das ist, was wir brauchen. Wir brauchen alle Unterstützung, die wir bekommen können.“

„Ich bin überzeugt, dass wir am Samstag ein gutes Spiel machen. Ein kleiner Vorteil für uns. Chelsea spielte am Mittwoch in der Champions League, hatte eine lange Reise. Sie müssen Zeit am Flughafen verbringen, fliegen ein paar Stunden, haben das Spiel am späten Abend. Die Spieler können nicht auseichend schlafen, sind am nächsten Tage müde. Dann geht es wieder zum Flughafen und es wird Zeit mit Warten verbracht. Darin liegt eine Chance für uns. Natürlich bleibt Chelsea Favorit. Aber wir haben uns gut vorbereitet, das Training zeigt Wirkung, wir werden alles versuchen, kämpfen und ein schnelles Spiel machen.“

„Mir ist grundsätzlich egal wer der Manager auf der anderen Seite ist. Hier in der Premier League haben sie viele große Manager – Pellegrini, Wenger und Mourinho. José Mourinho hat Titel gewonnen, mit jedem Team das er trainierte. Ich glaube Mourinho ist vielleicht derjenige, der mir ähnlich ist. Beide verlieren wir nicht gern.“

(Felix Magath, London, 28. Februar 2014)

HSV – Triumph vor 30 Jahren


Veröffentlicht am 21. Mai 2013

„Fantastico Gol, forza Magath!“

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Michel Platini schritt, eine Mischung aus französischer Präsident und italienischer Feldherr, über den Rasen des Olympiastadions zu Athen, als gelte es die Champions League-Trophäe ohne Spiel und Aufwand gleich mitzunehmen. In feinem Zwirn und teuren Schuhen gewandet, nahm er den Rasen so beiläufig ab wie sein Blick unbeteiligt über die HSVler in ihren Trainingsanzügen glitt. Auch Felix Magath schenkte er keine größere Beachtung, dieser allerdings prägte sich nicht nur jeden Grashalm, sondern auch die Gesten und Gesichter der Konkurrenz ein. Sein Trainer Happel hatte ihm und einigen ausgewählten Spielern vor wenigen Stunden etwas mit auf den Weg gegeben, „konzentriert euch“. Magath nahm seinen Trainer beim Wort. Der Angstschweiß vom Mittagsschlaf war vergessen, die unbesiegbare Juventus-Startruppe auch nur eine Mannschaft. Aber was für eine! Im Tor eine lebende Legende, Dino „Nazionale“ Zoff, an seiner Seite eine Garde Weltmeister, Tardelli, Scirea, Rossi, Cabrini und Gentile, außerdem die beiden Weltklassespieler Boniek und Platini. Wie konnte man denen ans Leder? Happel: „Die Italiener haben das Spiel schon abgehakt. Die sind sich zu sicher.“ Weiterlesen