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Bunter Europa League Auftakt


Veröffentlicht am 18. September 2015

Europa League statt Königsklasse: Anderlecht und der AS Monaco trennten sich 1:1.

Europa League statt Königsklasse: Anderlecht und der AS Monaco trennten sich 1:1.

48 Mannschaften aus 24 Ländern auf dem Weg nach Basel – Wettbewerb weiter im Schatten der Champions League

Selten war das Teilnehmerfeld in der Europa League derart hochkarätig besetzt wie in dieser Saison. Klangvolle Namen wie der FC Liverpool, Olympique Marseille, Ajax Amsterdam, Celtic Glasgow, AS Monaco oder der SSC Neapel versprühen zumindest einen Hauch von Champions League Atmosphäre im meist stiefmütterlich behandelten Wettbewerb. Da passt es ganz gut, dass die UEFA das Gesamtpreisgeld im Vergleich zum vergangenen Spieljahr um knapp 64 Prozent auf satte 381 Millionen Euro angehoben hat. Was auf den ersten Blick wie ein klares Bekenntnis für „den kleinen Bruder“ wirkt, relativiert sich jedoch bei genauerem Betrachten. Denn vor den in der Champions League nunmehr ausgelobten, astronomischen 1,257 Milliarden Euro kommt der Prämientopf der Europa League weit weniger eindrucksvoll daher, trägt eher den Charakter einer Sparbüchse, man darf es leicht überspitzt formulieren. Das ökonomische Gefälle zwischen den einschlägigen Spitzenclubs und ihren wenigen nationalen Konkurrenten wird dadurch nicht flacher – dies von den Fußball-Granden aber natürlich längst so gewollt. Die Unterschiede bisweilen dennoch grotesk: Während ein Sieg in der Europa League Gruppenphase 360.000 Euro bringt, garantiert schon ein Remis in der Champions League Gruppenphase mit 500.000 Euro deutlich höhere Einnahmen, ein einziger Sieg in der Königsklasse bringt den Clubs gar 1,5 Millionen Euro. Wo bitteschön bleibt da die Verhältnismäßigkeit? Dass vor diesem Hintergrund der sportliche Wert der Europa League für die Clubs und mithin ihre Attraktivität und Akzeptanz unter den Fußballfans nicht in dem Maße gegeben ist, wie es manch Verbandsfunktionär großspurig einfordert, sollte niemanden verwundern. Weiterlesen

Harmonie, Dialog und Akzeptanz


Veröffentlicht am 5. Dezember 2013

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„Sport spricht eine universelle Sprache, die Grenzen, Sprachunterschiede, Rassen, Religionen und Ideologien überwindet. Sport bringt Menschen zusammen, er ermutigt zum Dialog und zu Akzeptanz. Das ist eine äußerst wertvolle Eigenschaft. Wenn Sport nur wirtschaftlich betrachtet wird oder als Siegen um jeden Preis, dann riskieren wir, Athleten zu reinen Produkten zu reduzieren, von denen wir profitieren. Sportler werden in einem solchen System fortgerissen, sie verlieren die wahre Bedeutung ihres Handelns, nämlich die Freude und das Spiel, die sie ursprünglich angetrieben haben, so viele Opfer auf sich zu nehmen, um Champions zu werden. Sport ist Harmonie, aber wenn das maßlose Streben nach Geld und Erfolg überhandnimmt, geht sie verloren.“

(Papst Franziskus, Rom, 22. November 2013)

Marwin Hitz


Veröffentlicht am 28. November 2013

Augsburgs Torwart auf einem guten Weg

Marwin Hitz kam beim FC Augsburg in dieser Saison bereits fünfmal zum Einsatz. Nur beim FC Bayern musste der FCA mit Hitz im Tor eine Niederlage hinnehmen, ansonsten aber gab's vier Siege.

Marwin Hitz kam beim FCA in dieser Saison bereits fünfmal zum Einsatz. Nur in München mussten die Augsburger mit Hitz im Tor eine Niederlage hinnehmen, ansonsten aber gab’s vier Siege.

Erfreulich sind die derzeitigen Leistungen von Marwin Hitz beim FC Augsburg. Mich überraschen diese nicht. Auf Marwin hat mich 2008 der Torwarttrainer des VfL Wolfsburg (Andreas Hilfiker) aufmerksam gemacht. Marwin spielte zu dieser Zeit in der zweiten Schweizer Liga beim FC Winterthur. Ich holte ihn mit gutem Gewissen als zweiten Torwart nach Wolfsburg und war schnell überzeugt von seinen Fähigkeiten. Im Anfang hatte Marwin Hitz noch leichte konditionelle Defizite. Kraft seiner Einstellung und seines Ehrgeizes konnten diese schnell beseitigt werden. Mit Fleiß und Anpassungsvermögen hat Marvin es geschafft, sich flott zu integrieren. Es war früh absehbar, dass er eine gute Zukunft als Torhüter haben wird. Weiterlesen