Schlagwort-Archive: Anerkennung

„Erfolg oder Ausreden – aber nicht beides“


Veröffentlicht am 8. Dezember 2015

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Apnoetaucherin Anna von Boetticher im Interview

Leidenschaftlich liebt Anna von Boetticher ihren Sport. Die Berliner Buchhändlerin ist in einer außergewöhnlichen Sportart unterwegs, dem Apnoetauchen. Darin gehört sie mittlerweile zur absoluten Weltklasse, holte bereits bedeutende Titel und jagt weiter Rekorde. Sie ist im Apnoetauchen längst eine begehrte Expertin, die versierte Workshops abhält und ihr Wissen weitergibt. Außerdem ist die Spitzensportlerin ein gern gesehener wie charmanter Gast in Talkshows. Mit Herzblut wirbt sie dort für ihren Sport. Bei Markus Lanz im ZDF kamen Felix Magath und Anna von Boetticher ins Gespräch und stellten schnell eine völlige Übereinstimmung in Sachen Leistungsbereitschaft und sportlichem Anspruchsdenken fest. Wie Felix Magath hasst auch Anna von Boetticher jede Ausrede bei fehlender Einstellung und strebt ständig nach Erfolgen, genügt sich niemals im Mittelmaß. Felix Magath wünscht vielen Fußballern diese Denkweise der Anna von Boetticher, dann wäre so manches Team wesentlich weiter. Im Training und im Wettkampf schont Anna von Boetticher sich nicht, akzeptiert keine Grenzen und lässt sich auch von einer Ohnmacht beim Weltrekordversuch nicht von ihren Zielen abbringen. Magath & Fußball traf die außergewöhnliche Sportlerin zum Interview. Weiterlesen

Ist Vincent Keymer ein deutsches Schach-Jahrhunderttalent?


Veröffentlicht am 7. September 2015

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Ein Gastbeitrag von Chessbase-Chefredakteur André Schulz

Es gab einmal eine Zeit, da war Deutschland das führende Schachland und stellte mit Adolf Andersson, Siegbert Tarrasch oder Emanuel Lasker die besten Schachspieler der Welt. Doch das ist lange her. Lasker war von 1894 bis 1921 auch der einzige deutsche Weltmeister. Nach dem Krieg spielten Wolfgang Uhlmann aus Dresden und Robert Hübner aus Köln immerhin noch bei den Qualifikationsturnieren um die Weltmeisterschaft mit und Hübner war in seiner besten Zeit sogar kurze Zeit die Nummer zwei der Welt. Aber auch das liegt nun schon über 35 Jahre zurück. Inzwischen gibt es keinen einzigen deutschen Weltklassespieler mehr. Der letzte Deutsche, der sich immerhin unter den Top 50 der Welt befindet, der in Lettland geborene Arkadij Naiditsch, hat gerade dem Ruf des Geldes folgend den Verband gewechselt und spielt nun für Aserbaidschan. Im Schach ist man sehr liberal in solchen Dingen. Weiterlesen

Ritterschlag


Veröffentlicht am 21. April 2015

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„Was Guardiola in seinen vier Trainerjahren beim FC Barcelona erreicht hat, toppt alles, was seine Vorgänger im Camp Nou getan haben. Und da gab es viele großartige: Van Gaal, Rijkaard, Cruyff – um nur einige zu nennen. Guardiola aber hat bestimmte Bereiche – wie das Pressing gegen den Ball – auf ein neues Level gehoben. Barcelonas disziplinierte Spielweise und Arbeitseinstellung sind zu Markenzeichen seiner Mannschaften geworden. Pep erschuf eine Kultur, in der die Spieler wussten: Wenn wir nicht hart arbeiten, werden wir nicht länger für diesen Club spielen dürfen. Glauben Sie mir, das ist alles andere als einfach.“

(Sir Alex Ferguson, Vorwort „Pep Guardiola – Another Way of Winning“, Guillem Balague, 2012)

Menschliche Halbgötter


Veröffentlicht am 12. Januar 2015

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Cristiano Ronaldo ist Weltfußballer 2014

Die gute Nachricht: Es ging nicht um Katar oder um Sepp Blatter, es ging, zumindest vordergründig um Fußball und drei ganz besondere Aushängeschilder dieser Branche und Sportart. And the winner is Cristiano Ronaldo!

Gerecht oder ungerecht, Respekt und Achtung allen drei Sportlern und Gratulation an das Trio und natürlich den Sieger. Die drei sind längst beschriebene Blätter, gehören zu den Werbeikonen unserer Zeit, sind Eventstars, im Haupt- oder Nebenberuf, je nach Sichtweise, auch noch Fußballer. Nichts was nicht schon geschrieben, was nicht täglich zu lesen. Blicken wir heute auf eine Gemeinsamkeit der drei Spieler neben dem Platz, welche zu loben und wofür ein Kompliment durchaus angebracht. Natürlich fällt es Multimillionären wesentlich leichter, sich sozial zu engagieren. Dennoch muss man so ein Engagement dann nicht unter Generalverdacht stellen oder die Nase rümpfen, sondern sollte es vielmehr als das sehen, was es am Ende ist: eine konkrete Hilfe. Solche Art Hilfe leisten die in Zürich Geehrten jeder auf seine Weise. Weiterlesen