Schlagwort-Archive: Aufstieg

Vernunft und Solidität


Veröffentlicht am 3. Juni 2015

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Ein Interview mit Union-Präsident Dirk Zingler

Dirk Zingler führt den 1. FC Union Berlin seit dem 1. Juli 2004 als Präsident. Damals spielten die Berliner noch in der Regionalliga und stiegen am Saisonende sogar in die Oberliga ab. Der danach folgende Union-Aufstieg bis in Liga zwei und der Stadionbau der Fans an der Alten Försterei sind untrennbar mit seinem Namen verbunden. Kurz vor Saisonende stellte sich Dirk Zingler den Fragen der Deutschen Presseagentur (dpa). Hier gibt es das Interview in voller Länge. Weiterlesen

24


Veröffentlicht am 30. November 2014

Happy Birthday, Schachweltmeister!

Happy Birthday, Schachweltmeister!

Schachweltmeister Magnus Carlsen feiert Geburtstag

Friedrich Schiller legte seinem Don Carlos den berühmten Satz in den Mund „Dreiundzwanzig Jahre, und nichts für die Unsterblichkeit getan“. Keine Ahnung wie es Norweger mit dem deutschen Romantiker und Dichterfürsten halten, aber ihr nationales Idol Magnus Carlsen hat am Tag seines 24. Geburtstages das Soll eines Dreiundzwanzigjährigen weit übererfüllt. Längst ist er dem traurigen Don Carlos weit voraus, hat schon alles für die Unsterblichkeit mögliche in seinem Fach getan. Und etwas unterschiedet Magnus Carlsen noch vom ehemaligen spanischen Infanten, er ist auf eine angenehme Weise normal und bodenständig geblieben. Sehr zum Unwillen manch sensationslüsterner Medien gibt er nicht den Entertainer oder liefert Storys, sondern geht klug und sachlich mit seinem Leben und dem Erfolg um. Diese junge Lebensleistung ist staunenswert und trägt viele glanzvolle Facetten sportlicher Größe in sich. Weiterlesen

God is good


Veröffentlicht am 28. Oktober 2014

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Ein Hoffnungsträger für die Three Lions

Nicht Wayne Rooney, auch nicht Danny Welbeck, Daniel Sturridge, Rickie Lambert oder Jay Rodriguez lautet der Name des bis dato gefährlichsten Engländers in der Premier League. Saido Berahino, 13-facher U21-Nationalspieler in Diensten von West Bromwich Albion, hat nach dem neunten Spieltag bereits sieben Treffer auf dem Konto, wird bislang in der Torjägerliste nur von Sergio Agüero und Diego Costa (beide neun) übertroffen. Der 21 Jahre alte Angreifer mit der Rückennummer 18 war zuletzt in vier Spielen fünfmal erfolgreich, traf in der Vorwoche im „The Hawthorns“ sowohl gegen Manchester United als auch gegen Crystal Palace (jeweils 2:2). Schon jetzt wird an der Anfield Road wie an der White Hart Lane öffentlich über eine in diesem Falle wohl äußerst kostspielige Verpflichtung des Shootingstars im Winter spekuliert, sein Länderspieldebüt für England wohl nur eine Frage der Zeit. Angesichts der gegenwärtigen Sturmflaute bei den Three Lions scheint eine erstmalige Berufung Berahinos schon für die Partie gegen Slowenien in der EM-Qualifikation Mitte November durchaus im Bereich des Möglichen. Gottvertrauen, Coach Alan Irvine und nicht zuletzt ein Blick auf die eigene Geschichte sorgen derweil dafür, dass der Torjäger in der Welt frühreifer, ruhmgeschwängerter Fußball-Halbgötter nicht die Bodenhaftung verliert. Weiterlesen

Felix Magath vor Partie gegen FC Reading


Veröffentlicht am 12. September 2014

„Vier Niederlagen zum Start und vom Aufstieg sprechen klingt sicher nicht gut. Aber erst fünf Spiele sind absolviert, weniger als zehn Prozent der Saison gespielt. Es ist für alle Teams ein langer Weg. Wir können noch eine Menge Punkte machen. In der Geschichte der Championship gab es einige Mannschaften, die aufgestiegen sind und dabei keinen guten Start hatten. Diese Teams begannen auch mit schlechten Ergebnissen und schafften dennoch den Aufstieg. Auch uns kann dieses Ziel gelingen. Ich bin davon fest überzeugt. Im Moment ist es aber nichts worüber wir sprechen. Wir konzentrieren uns auf den FC Reading. Bryan Ruiz ist noch bei uns. Natürlich ist er ein wenig enttäuscht, er hat schließlich eine große WM gespielt und wollte nun auf höchstem Niveau fortfahren. Jetzt muss er seine Chance eben hier nutzen und uns helfen auf die nächste Stufe zu gelangen. Dann kann er auf diesem höchsten Niveau spielen. Die Verstärkungen aus dem Transferfenster erweitern unsere Möglichkeiten und ich sehe gute Zeichen in der Gesamtentwicklung. Ich denke, wir sind auf dem Weg nach oben.“

(Craven Cottage, 11. September 2014)

Cardiff City Association Football Club


Veröffentlicht am 30. August 2014

Federico Macheda (links) – einst beim VfB Stuttgart in der Bundesliga am Ball – traf unter der Woche doppelt. Cardiff siegte in der zweiten Runde des Capital One Cups beim FC Port Vale mit 3:2 (1:1).

Federico Macheda (links) – einst beim VfB Stuttgart in der Bundesliga am Ball – traf unter der Woche doppelt. Cardiff siegte in der zweiten Runde des Capital One Cups beim FC Port Vale mit 3:2 (1:1).

Cardiff City zu Gast im Craven Cottage

Zwischen dem Cardiff City Stadium und dem Craven Cottage liegen 223 Kilometer. Cardiff City kommt als Leidensgenosse des FC Fulham nach London, man stieg gemeinsam in der letzten Saison aus der Premier League ab. Dort fand das letzte Duell am 8. März 2014 statt. Durch zwei Treffer von Verteidiger Steven Caulker und einem dummen Eigentor von Sascha Riether sowie einem Gegentreffer von Lewis Holtby ging Cardiff im heimischen Cardiff City Stadium als 3:1-Sieger vom Platz. Beide Teams konnten am Ende der Saison die Premier League nicht halten und gingen wie auch Norwich City in die Championship. Wie Fulham und Norwich hat auch Cardiff den direkten Wiederaufstieg im Visier. Still und effizient, ohne Theaterdonner vor oder hinter den Kulissen, bauten Besitzer Vincent Tan und Trainer Ole Gunnar Solskjær am neuen Kader. Die Verantwortlichen des Teams aus der Hauptstadt von Wales hatten einiges an Baustellen zu bewältigen. Weiterlesen

Felix Magath vor Partie gegen Derby County


Veröffentlicht am 23. August 2014

„Es passiert, dass man Spiele verliert, aber drei hintereinander ist eine Menge. Ich bin aber überzeugt, dass wir in dieser Saison den Aufstieg in die Premier League schaffen. Auch Eigentümer Shahid Khan weiß, dass es vielleicht schwieriger wird als wir dachten. Ich wusste, dass es eine sehr harte Liga ist – ich habe nie etwas anderes gesagt. Wir haben eine Menge neue und viele junge Spieler. Ich sagte ihnen, dass ich jedem eine Chance gebe. Natürlich sind die Fans nicht mit der Situation zufrieden. Aber wir wollen die Dinge ändern und Fulham wird kämpfen. Wenn die Dinge so lange in die falsche Richtung liefen kann man Änderungen nicht in ein paar Wochen herbeiführen. Es braucht Zeit, ich hoffe, die Fans werden mehr Geduld haben und werden uns in den nächsten Spielen unterstützen. Derby County habe ich im Play-Off-Finale beobachtet. Nur in der letzten Minute haben sie dieses Spiel verloren. Sie sind eine Mannschaft, die guten Fußball spielt und einer der Favoriten für den Aufstieg. Es wird ein schweres Spiel werden. Derby ist physisch nicht so stark wie die Wölfe, Millwall oder Ipswich, aber sie sind ein spielerisch besseres Team. Für uns wird es daher ein besseres Spiel werden. Wir haben nicht das physisch stärkste Team, aber das war nicht die Idee. Unsere Idee war, eine Mannschaft, die Fußball spielt.“

(Craven Cottage, 22. August 2014)

Halbfinale winkt


Veröffentlicht am 8. April 2014

Ezequiel Lavezzi (links) brachte PSG im Hinspiel schon nach drei Minuten auf die Siegerstraße.

Ezequiel Lavezzi (links) brachte PSG im Hinspiel schon nach drei Minuten auf die Siegerstraße.

Rückspiele im Viertelfinale – Champions League biegt auf die Zielgerade

Paris Saint-Germain hat für den Aufmerker gesorgt, ein Sieg, zwei Tore Vorsprung und Chelsea ruhmlos zurück nach London. Sicher die Überraschung der Hinspiele, wenn auch keine Sensation. PSG-Trainer Laurent Blanc hat ein Team mit Ambitionen und Eigentümer, die – wie Roman Abramowitsch – alles möglich machen. Am Ende kritisierte José Mourinho die Abwehrleistung seiner Chelsea-Elf nicht, er fand nur Spott und das Defensivverhalten „lächerlich“, was wesentlich schlimmer als sein Zorn. Im Stadion saß Brasiliens Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari, der sich die Augen gerieben haben muss. In Chelseas Mannschaft liefen immer noch Spieler auf, die er in seiner Amtszeit 2008/2009 ausmustern wollte, weil sie ihren Zenit überschritten. Die Macht dieser Spieler – so stark wie in keinem Club der Welt – ließ damals kein frisches Blut für Chelsea zu, brachte vielmehr Scolari um seinen Job. Mourinho ist stark und gefestigt, wird sich zum Saisonende sicher auch von einigen Instanzen trennen, den Neuanfang intensivieren. Mit Zlatan Ibrahimović fehlt PSG die personifizierte breite Brust, man fährt dennoch selbstbewusst an die Stamford Bridge. Laurent Blanc weist immer darauf hin, PSG ist viel mehr als Zlatan Ibrahimović. Ob dem wirklich so ist, man wird es erleben. Die Cavani, Motta oder Thiago Silva haben jedenfalls eine Menge Fußball drauf, sind hungrig auf den Schritt ins Halbfinale, können es auch schaffen. Wie viel Appetit die Chelsea-Stars noch entwickeln, um gegenzuhalten, es wird sich zeigen. Aufgabe wird José Mourinho nicht dulden. Weiterlesen

Fast ein Märchen


Veröffentlicht am 11. Juli 2013

Der Weg des portugiesischen Fußballers Bébé.

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Schon der Name kann einem den Atem nehmen. Tiago Manuel Dias Correia, bekannter unter seinem Kürzel Bébé. Am 12. Juli 2013 wird er seinen 24. Geburtstag feiern. Kometenhaft sein Aufstieg, langsam der Absturz ins Alltägliche.

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