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Literaturhaus München


Veröffentlicht am 4. September 2019

Große Literatur, tolle Autoren und guter Kaffee

Fassade Literaturhaus München (Foto T. Dashuber)

Ich bin gerne im Literaturhaus München. Das dortige Team um die Leiterin Tanja Graf leistet hervorragende Arbeit für das kulturelle Leben unserer Stadt. Ein herausragendes kulturelles Angebot, tolle Autoren und deren Bücher sorgen für literarische Highlights am Fließband. Um so einen Ort der Kultur, der Lesungen und des offenen Gespräches beneiden uns viele Städte auf der ganzen Welt. Flair, guter Kaffee und eine angenehme Atmosphäre tun ihr übriges, laden ein und machen den Aufenthalt zu einer Entspannung und Bereicherung. Wir Münchner wissen, was wir am Literaturhaus haben. Auch den Gästen unserer Stadt kann man den Weg ins Literaturhaus nur empfehlen. Es lohnt. Unbedingt vorbeischauen.

Brasserie im Literaturhaus (Foto T. Dashuber)

Am 20.11.2019 um 20.00 Uhr werde ich selbst an einer Podiumsdiskussion im Literaturhaus München teilnehmen und Gast bei der Buchvorstellung „Gerd Müller. Geschichte eines Fußballgenies“ sein. Ich danke dem engagierten Team des Literaturhauses für die Einladung und freue mich auf den Autor Hans Woller, einen spannenden Abend und eine anregende Diskussion.

Felix Magath

Auf den Gabentisch – Weihnachtsempfehlung I


Veröffentlicht am 14. Dezember 2014

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Berliner Fußballplätze und Stadien

Fußball einmal anders. Aber pur und mit Genuss. Arm und sexy bezeichnete ein Berliner Bürgermeister seine Stadt. Er vergaß dabei etwas fundamentales, Berlin war stets sportlich, immer fußballverrückt und ständig in Bewegung. „Der Berliner hat keine Zeit. Er hat immer etwas vor, er telefoniert und verabredet sich, kommt abgehetzt zu einer Verabredung und etwas zu spät – und hat sehr viel zu tun“, so einst Kurt Tucholsky, Berlins großer Journalist in einem seiner unvergessenen Wortgebilde über Deutschlands Hauptstadt. Wenn Tucholsky zum Buch griff, übertitelte er seine Rezensionen „Auf dem Nachttisch“. Diese Weihnachtsempfehlung unserer Redaktion hätte er dort sicher gern platziert. Ein engagiertes und kundiges Autorenteam hat im Verlag „edition else“ unter dem Titel „Rasen der Leidenschaften“ den Fußball Berlins anhand der Geschichte seiner Stadien und Fußballplätze eingefangen. Über ein Jahrhundert Berliner Fußballgeschichte wurden sachkundig dokumentiert, Freud und Leid einer Großstadt und seiner Menschen spiegeln sich in den Porträts der Fußballorte. Denoch ist dieses Buch kein lokal begrenztes Kompendium der Berliner Fußballbiographie, sondern vielmehr ein beeindruckendes Zeugnis deutscher und europäischer Fußballkultur. Dieses Buch kommt trotz historischer Last nie angestaubt oder antiquiert daher, es prickelt frisch und hebt den Blick erhellend, erzählt auch vom vibrierenden Temperament der Stadt Berlin und lädt zum sofortigen Spaziergang durch die Metropole an der Spree ein. Damit auch ein kommunikatives wie familienfreundliches Buch. Weiterlesen