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Ende einer Geschichte


Veröffentlicht am 9. Mai 2018

„Es gibt viele Höhepunkte nach 22 Jahren. Ich glaube, ich komme auf 840 Premier League Spiele. Mein Ehrgeiz war es, mit Stil zu gewinnen. Das war immer mein Ziel. Es ist ein sehr trauriger Tag für mich. Ich kam hierher (Neubau Emirate Stadium), um die ersten Fotos zu machen, dann kamen die Lastwagen herein. Ich habe an und in jedem einzelnen Teil dieses Stadions mitgearbeitet, von Ihren Pressekonferenzen bis zum technischen Bereich, also ist es natürlich ein Teil von mir. Es ist eine Geschichte, die endet. Sie haben nicht viele Leute, die einen Club dieser Statur über 22 Jahre geführt haben. Ich werde jeden Moment schätzen, den ich hier war, aber es ist auch ein neuer Anfang für mich.“

(The Guardian, Arsène Wenger, Reportage Abschied Wenger, 6. Mai 2018)

Menschliche Qualitäten und Expertise


Veröffentlicht am 13. Dezember 2014

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Man muss kein Neurowissenschaftler sein, um wirksam etwas im Gehirn verändern zu können. Das tut jeder gute Lehrer, jeder gute Fußballtrainer, jeder Experte, dessen Metier es ist, andere zu beeinflussen. Man muss etwas von den Beeinflussungsmethoden und Übungen verstehen, die in dem spezifischen Bereich besonders wirksam sind. Sicher gibt es auch bereichsübergreifende menschliche Qualitäten, die gute Beeinflusser kennzeichnen, aber menschliche Qualitäten reichen nicht aus, um ein erfolgreicher Fußballtrainer zu sein. Es braucht neben menschlichen Qualitäten in allen Beeinflussungsberufen bereichsspezifische Expertise, um erfolgreich zu sein. Würde es einem Fußballtrainer helfen, noch besser zu werden, wenn er möglichst viel vom Gehirn versteht? Wohl kaum. Man hat nichts davon gehört, dass sich die Fußballtrainer am Ende der Dekade des Gehirns mit einem mal alle auf die Hirnforschung stürzen.

(Prof. Dr. Klaus Grawe, „Neuropsychotherapie“, Hogrefe Verlag, 2004)