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Kollektives Drama


Veröffentlicht am 26. September 2015

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„Größte Enttäuschung der Karriere bleibt das Finale des Europapokals von Athen. Wir waren alle davon überzeugt, dass es ein Kinderspiel, eine reine Formsache wird. Wer spielt, weiß, dass es aber nie so funktioniert. Wir schliefen auf vielen Gebieten und taten zu wenig. Als Magath von 30 Metern anläuft, waren wir ohne Arglist. Es gab von mir auch keine Reaktion. Wir waren verblüfft und staunten. In der Umkleidekabine herrschte Stille, es war eine Art kollektives Drama. Man konnte eine Stecknadel fallen hören. So war es auch im Bus und bei der Heimkehr. Niemand konnte sich beschweren. Wir hatten eines der besten Teams, die es je gegeben hat – mit acht Weltmeistern, darunter Platini und Bettega. Es half alles nichts.“

(Dino Zoff, Interview Corriere dello Sport, 12. September 2015)

Vom Lehrling zur totalen Kontrolle


Veröffentlicht am 29. August 2014

„Als Lehrling bei einem Werkzeugmacher musste ich in der Früh aufstehen und mich in einen überfüllten Bus nach Hillington setzen, in dem alle wie die Verrückten rauchten. Aber als ich mein erstes Auto bekam und jeden Morgen in der frischen Luft nach Dunfermline fahren konnte was war das für ein Unterschied! Ich entschied, dass ich weiter im Fußball bleiben wollte, und im nächsten Sommer begann ich die Trainerausbildung.“

„Ich bin auf zwei wesentliche Dinge draufgekommen: Macht und Kontrolle. Kontrolle ist wichtig, sehr, sehr wichtig. Meine Kontrolle ist am wichtigsten für mich. Wenn ich die Kontrolle über die Multimillionäre in der Kabine von Manchester United verliere, dann bin ich tot. Also verliere ich nicht die Kontrolle. Wenn jemand außer meiner Kontrolle gerät, dann ist er tot.“

(Sir Alex Ferguson, Vortrag Trinity College, Philosophische Fakultät, Dublin, Januar 2010)