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Fragile Personalie


Veröffentlicht am 16. November 2015

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André Schubert hat sich auf den Chefposten gearbeitet

Die Gladbacher Borussia erfreut sich noch heute einer Beliebtheit, welche aus großer Zeit stammt und ein kleines Städtchen in ganz Europa populär machte. Ein Aufstieg aus der Vergangenheit, sehr lange her und doch stets lebendig. Es war der Schweizer Lucien Favre, der aus der Asche dieser Vergangenheit ein neues Feuer entfachte, bis auch dessen Glut erkaltete. In der verklärten Vergangenheit der Fohlen wird viel gestochert, wenn man über die jeweils aktuelle Borussia spricht. Ein Mythos kann auch Klotz am Bein sein. So wird der frisch ernannte Chefcoach André Schubert flugs mit einem statistischen Zahlenwert über Hennes Weisweiler und Udo Lattek gehoben. Die Zahlen stimmen, bleiben aber mediale Milchmädchenrechnung. Irgendwann konnte keiner an den Jubelarien vorbei und André Schubert wurde neuer Cheftrainer bei Borussia Mönchengladbach. Weiterlesen

Ausblick


Veröffentlicht am 2. Januar 2014

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„Statistiken sind ganz schön, haben mich aber noch nie so recht interessiert. Ich lebe nicht in der Vergangenheit, ich beschäftige mich nicht damit, was ich alles schon erreicht habe. Ich orientiere mich immer nach vorne zur nächsten Auf­gabe. Wo auch immer ich im Fußball arbeite, will ich Erfolg haben und Meister werden. Diese Perspektive muss da sein. Wenn ich das Gefühl habe, dass ich gebraucht werde und die Auf­gabe reizvoll ist, dann bin ich sofort bereit. Es kann im Ausland sein, es kann in verschiedenen Positionen sein. Ich habe mein ganzes Leben lang im Fußball verbracht, als Aktiver in der zweittiefsten Klasse gespielt, in der obersten Amateurliga, in der zweiten Liga und in der Bundesliga, habe meine Karriere mit dem WM-Finale 1986 beendet. Ich war Trainer im Amateurbereich, Co-Trainer und Chef­coach bei den Profis, habe als Trainer die Champions League erlebt. Suchen Sie mal jemanden, der über dieses breite Spektrum verfügt. Ich bin bereit. Ausschließen will ich gar nichts.“

(Felix Magath, Interview Nürnberger Zeitung, 1. Januar 2014)