Schlagwort-Archive: Churchill

Ewige Wahrheit


Veröffentlicht am 30. Januar 2018

„Erfolg ist nichts endgültiges, Misserfolg nichts fatales: was zählt, ist der Mut weiterzumachen.“

„Die Probleme des Sieges sind angenehmer als die der Niederlage, aber nicht leichter.“

Sir Winston Leonard Spencer-Churchill

Marseillaise in Wembley


Veröffentlicht am 17. November 2015

Beim Playoff-Rückspiel zwischen Irland und Bosnien-Herzegowina wurde in Dublin mit einer Schweigeminute den Pariser Terroropfern gedacht.

Beim Playoff-Rückspiel zwischen Irland und Bosnien-Herzegowina wurde in Dublin mit einer Schweigeminute den Pariser Terroropfern gedacht.

Tage des Unbehagens bestimmen auch die Fußballbranche

Die Iren haben es geschafft, mit einem 2:0-Sieg über Bosnien-Herzegowina gelang ihnen die Qualifikation zur EM 2016 in Frankreich. Wer an die Auftritte irischer Fans bei Großturnieren denkt, der muss sich darüber freuen. Fans von der grünen Insel sind immer ein Stimmungshighlight der tollen und friedlichen Art. Gute Stimmung wird das Turnier gebrauchen können, keiner weiß heute wie es im Sommer 2016 um dieses bestellt sein wird. Frankreichs Fußballidol Just Fontaine, einst Torschützenkönig der WM 1958, sieht skeptisch auf das Turnier im nächsten Jahr. Die französische Sicherheitslage veranlasst den agilen Rentner zum bitteren Rat an seine Landsleute, man möge bitte das Turnier an eine andere Nation abgeben. Auch solche Stimmen gibt es dieser Tage. Sie sind zu verstehen. Weiterlesen

Jugend forscht


Veröffentlicht am 28. Oktober 2015

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Schachzug oder Strategie – Bundesligist zwischen Leichtsinn und Zukunftsmusik

Goethe schrieb seinen Werther mit 25, Thomas Mann die Buddenbrooks mit 26 und Georg Büchner war mit 24 Jahren bereits tot, hinterließ uns aber den Woyzeck. 26 Lenze zählte Mozart, als er die Entführung aus dem Serail komponierte. Albert Einstein revolutionierte 1905 mit 26 Jahren durch die spezielle Relativitätstheorie das physikalische Weltbild. 28 Jahre zählte T. E. Lawrence, als er 1916 den arabischen Aufstand anführte. Mit 27 Jahren zog Winston Churchill erstmals ins britische Unterhaus ein. Marlon Brando spielte den Stanley Kowalski in Endstation Sehnsucht mit 27 Jahren auf der Leinwand. Steve Jobs gründete mit 21 die Apple Computer Company, Bill Gates mit 20 Jahren die Firma Microsoft. Mit 28 Jahren wird ein derzeitiger Nachwuchstrainer im kommenden Sommer eine Bundesligamannschaft trainieren. Warum nicht? Es kann funktionieren oder in einem fürchterlichen Katzenjammer enden. Erst Praxistest wie Alltag werden zeigen, ob diese Lösung praktikabel und von Erfolg gekrönt. TSG 1899 Hoffenheim und Julian Nagelsmann soll das neue Traumduo also heißen. Ob die frühe Bekanntgabe und ein monatelanges Medienspektakel dem jungen Mann und der Sache dienen, man darf es bezweifeln. Einige Vereine scheinen die Position des Trainers ohnehin nicht mehr als wichtiges Kraftfeld des Clubs, sondern eher als Bauer auf dem Schachbrett zu betrachten. Fliegt der eine, zieht der nächste. „Jugend forscht“ ist im Fußball nicht so arg neu, wie nun überall getan wird. Der Uruguayer Alberto Suppici gewann als Trainer mit seinem Land die erste Weltmeisterschaft im Fußball. Als Suppici am 30. Juli 1930 den 4:2 Endspielsieg der Urus über Argentinien von der Seitenlinie aus lenkte und den Titel gewann, war er 31 Jahre alt. Alles war schon einmal da.

Redaktion Magath & Fußball

Unantastbar?


Veröffentlicht am 28. Mai 2015

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Die FIFA und Sepp Blatter am moralischen Abgrund

Wenn die Vernunftorientierten in der Weltgemeinschaft des Fußballs Sepp Blatter nun nicht vom Thron stoßen, wann dann? Nichts läuft mehr rund im Fußballuniversum. Die Wiener Zeitung schrieb „das System FIFA ist endgültig in der organisierten Kriminalität angekommen“, die FAZ titelt „Blatter muss abtreten“. Das Handelsblatt stellt lakonisch fest „für viele Fans hat der Fußball-Weltverband FIFA schon lange nichts mehr mit Sport zu tun“. Eine ARD-Dokumentation mit dem Titel „Der verkaufte Fußball“ deckt die Machenschaften von FIFA-Präsident Blatter zur besten Sendezeit auf und verschlägt Fans die Sprache. Völlig losgelöst von ethischen oder moralischen Grundsätzen zieht eine Clique von wenigen Funktionären ihre Kreise, die den Weltverband des Fußballs im Würgegriff hat und eine der schönsten Sportarten der Welt latent beschmutzt. Über allem Geschehen thront ein entrückter FIFA-Präsident Joseph S. Blatter, der je nach Nützlichkeit alles oder nichts weiß und am Ende immer da bleibt wo er stets war, an der Spitze. Dort hat er bis zum heutigen Tag willige Helfer. Einer dieser Adepten verglich ihn sogar mit Mutter Theresa, dem Papst und Winston Churchill. Weiterlesen

Action this day


Veröffentlicht am 17. Dezember 2014

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„Keine Stunde, die man im Sattel verbringt, ist verloren.“

(Winston Churchill, Meine frühen Jahre, dt., Coron Verlag, 1965)

Wenn die Söhne mit dem Vater


Veröffentlicht am 29. November 2014

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Zinédine Zidane und sein persönliches Fußballquartett

Im Meer der Nachrichtensaat des Weltfußballs nur ein kleines Korn, aber aus was für einem Speicher! Enzo Fernández, mit vollem Namen Enzo Alan Zidane Fernández, wurde am 16. November 2014 beim 2:1-Sieg von Real Madrid Castilla im Ligaspiel gegen UB Conquense in den Schlussminuten eingewechselt und gab damit im Alter von 19 Jahren sein Punktspieldebüt bei den Madrilenen. Sein Trainer ist ein Mann mit einem der größten Namen des Weltfußball und im Hauptberuf auch noch der Vater von Enzo, kein geringerer als Zinédine Zidane. Real Madrid Castilla ist die Talentschmiede und zweite Mannschaft des spanischen Fußballclubs Real Madrid, die dem eigenen Nachwuchs als Anlaufstätte zum ersten Team dient. Man spielt gegenwärtig in der dritthöchsten Spielklasse des spanischen Fußballs, der Segunda División B. Seit Saisonbeginn 2014/15 ist Vater Zidane dort Cheftrainer. Die „10“ im Team trägt Enzo, eine Nummer, die dem Vater durchaus bekannt sein sollte. Weiterlesen

Quo vadis, FIFA


Veröffentlicht am 18. November 2014

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Fußballweltverband scheitert spektakulär mit dem Versuch der Aufklärung

Rund um den Erdball engagieren sich Menschen unentgeltlich für den Fußball, spielen in Amateurvereinen, trainieren Kinder, Schüler und Jugendmannschaften, feuern als Fans ihre Clubmannschaften an oder stehen ihren Nationalteams zur Seite. Sie sind das Leben, sie sind der Fußball und das Salz in der Suppe dieses völkerverbindenden Sports, der Milliarden Menschen begeistert. Ob dagegen die FIFA ebenfalls noch den Fußball verkörpert, wird momentan weltweit in Frage gestellt. Der Dachverband des Weltfußballs steht schon lange in argem Misskredit und demontiert sich nun mit dem Theater um den Bericht einer selbst eingesetzten Ethikkommission im Eiltempo. Fußballliebhaber und Fans stehen ohnmächtig wie ratlos vor einem unfassbaren wie undurchsichtigen Schauspiel. Weiterlesen

Mit breiter Brust


Veröffentlicht am 20. November 2013

Der Sport und seine Lautsprecher

Schachgenie Bobby Fischer

Schachgenie Bobby Fischer.

Während der Schacholympiade 1962 faszinierte der 19-jährige Bobby Fischer bereits die anwesende Weltelite, darunter Weltmeister wie Botwinnik und Tal sowie die internationale Fachpresse, war Magnet für viele Fans. Einer jungen Frau gelang es, zum introvertierten Fischer vorzudringen, dem Schachgenie das große Programmheft mit der Foto-Doppelseite aller teilnehmenden Großmeister entgegenzustrecken, verbunden mit der Bitte, doch ein Autogramm auf sein Bild zu setzen. Mit seinem vollen Schriftzug überflog und zeichnete Fischer die gesamte Doppelseite. Auf die empörte Frage der Autogrammjägerin, wo denn nun noch Platz für die anderen Teilnehmer sei, antworte Fischer: „Die anderen sind Quatsch.“ Weiterlesen