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Coach K


Veröffentlicht am 30. Mai 2018

Leseempfehlung des brasilianischen Fußballnationaltrainers Tite an seine Spieler

„In kritischen Zeiten darf sich ein Anführer nicht selbst bemitleiden, niedergeschlagen, zornig oder schwach sein. Führungskräfte müssen solche Emotionen abwehren.“

(Mike Krzyzewski, Basketball-Trainer, 2008, 2012 und 2016 olympisches Gold mit den USA)

 

Solidarität


Veröffentlicht am 31. Oktober 2015

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Chelsea-Fans stützen ihren Trainer – Jürgen Klopp assistiert

Das posaunte Duell José Mourinho gegen Jürgen Klopp fand nicht statt. Es spielte stattdessen der FC Chelsea gegen den FC Liverpool. Vor, während und nach dieser Partie wurde José Mourinho mit Transparenten und Gesängen von den Chelsea-Fans gefeiert. Die Töne der Solidarität mit einem Bedrängten klangen bis in den Presseraum der Stamford Bridge. Natürlich machte dieser Zuspruch die 1:3-Heimniederlage gegen Liverpool nicht wett, bleibt dennoch bemerkenswert in unserer aufgekratzten Fußballwelt. Hierzulande funktioniert das mediale Geschäft, Teile der Fans gegen Trainier aufzubringen, um das eigene Schlagzeilenband am Laufen zu halten, fast reibungslos. Bei Jürgen Klopp und dem BVB scheiterte dieser Kampagnenstil in der letzten Saison allerdings eindrucksvoll. So konnte der neue Coach der Reds dem Kollegen Mourinho und den Fans des FC Chelsea mit seiner eigenen Geschichte hilfreich beispringen. „Solche Dinge passieren. Ich hatte eine ähnliche Situation mit Dortmund im letzten Jahr. Aber niemand im Club zweifelte an meiner Position.“ In Richtung Mourinho tat Klopp noch viel mehr, dies unmissverständlich: „Er ist ein großartiger Trainer – niemand in diesem Raum kann im Zweifel sein, dass er einer der besten der Welt ist.“ Beeindruckende Solidarität unter Berufskollegen. Was Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch darüber denkt weiß kein Mensch, wohl nicht einmal José Mourinho. Die Blues-Fans waren dem Liverpool-Trainer jedenfalls dankbar für seine Worte und stehen auch in der Öffentlichkeit weiter zu ihrem eigenen Manager. Fans und Zuschauer führten nochmals die großen Verdienste und Erfolge des Portugiesen vor Augen, mahnten Ruhe und Kontinuität für den Verein an. „Mourinho raus“ suchte man vergeblich. Diese Art Fairplay und Denkkraft von Fans gegenüber einem in den Medien bedrängten Trainer wird Jürgen Klopp nicht verborgen geblieben sein. Darin könnte er durchaus eine weitere Bestärkung seiner Entscheidung für England und die Premier League gefunden haben. José Mourinho sah derweil das Endspiel der Rugby WM im Kreis seiner Familie und den dortigen 34:17-Sieg nebst Titelgewinn der All Blacks aus Neuseeland gegen Australien. Am Sonntag hat er ein Training angesetzt, vielleicht trifft er dort auch Roman Abramowitsch.

Redaktion Magath & Fußball

Schlusslichter


Veröffentlicht am 17. Oktober 2014

Tabellenletzte in Europas Top-Ligen vor harten Zeiten

Bundesliga – Platz 18 – Werder Bremen – 7 Spiele – 10:16 Tore – 4 Punkte
Primera División – Platz 20 – Deportivo La Coruña – 7 Spiele – 8:19 Tore – 4 Punkte
Premier League – Platz 20 – Queens Park Rangers – 7 Spiele – 4:15 Tore – 4 Punkte
Serie A – Platz 20 – Sassuolo Calcio – 6 Spiele – 3:12 Tore – 3 Punkte

Drama soll stets hohe Kunst sein. Die Rote Laterne im Fußball verheißt Unbill und läßt das Wort Abstieg in den Ohren klingen. Noch ist diese Phase nicht völlig über die Tabellenletzten des europäischen Clubfußballs gekommen, aber die Wolken einer Mangelsaison schieben sich deutlich vor die Hoffnung auf bessere Tage. Von Spielkunst wenig, von Dramatik viel, diese Letzten werden sicher nicht mehr die Ersten sein. Keines der Schlusslichter ist bisher völlig verloren, Chancen auf Besserung durch die Anzahl der Spiele noch ausreichend vorhanden. Beim Bundesligaschlusslicht in Bremen hat der tabellarische Istzustand den Herbst des Patriarchen eingeläutet und offensichtlich Marco Bode in die Startlöcher geholfen. Ein Bode macht noch keinen Sommer aber vielleicht etwas Wind in Sachen Wiederbelebung. Eine Finanzspritze von Vermarkter Infront soll eine weitere Blutauffrischung bedeuten. Den Werder-Fans wird jeder Impuls willkommen sein um wieder etwas Mut zu fassen. Aus den bisherigen Auftritten ihrer sieglosen Truppe lässt sich dagegen wenig Optimismus ableiten. Die anstehende Partie bei den Bayern ist sicher keine Treppe zum Aufstieg aus dem Keller. Der letzte Platz könnte sich verfestigen. Ähnlich das Bild in der Premier League, auch dort ein Traditionsverein auf dem letzten Absatz. Weiterlesen

Defensive


Veröffentlicht am 13. März 2014

„Wenn sich ein Trainer beliebt machen will, betont er, dass er auf Angriff setze. Man darf aber auch das Wort Defensive nicht dämonisieren. Ist es etwa ein Verbrechen, auch defensiv stark zu sein? Schließlich geht es für einen Coach auch darum, das Potenzial beim Gegner zu schwächen.“

(Óscar Tabárez, Nationaltrainer Uruguay, Wien im März 2014)

Der dritte Streich des Rafa Benítez


Veröffentlicht am 16. Mai 2013

Gegner mit dem FC Liverpool. Nachfolger bei Inter Mailand. Platzhalter bei Chelsea London. In Sachen José Mourinho hat Rafa Benítez wenig Nachholbedarf. Der Sieg des FC Chelsea im Europa League-Finale zu Amsterdam, persönlicher Triumph des Trainers Benítez. Mit bescheidenem Lächeln genoss er den Erfolg. Rafa Benítez rutscht nicht auf den Knien – weder vor Roman Abramowitsch noch vor den Chelsea-Fans. Selbst eine Erfolgswelle wie der Champions League-Sieg von 2005 holte den Spanier nicht von den Füßen. Sein portugiesischer Trainerkollege José Mourinho ist von anderem Temperament. Wenn ihn der Erfolg packt, kann eine Rutschpartie den feinen Zwirn ruinieren. Weiterlesen

Westdeutsche Allgemeine Zeitung


Veröffentlicht am 20. April 2013

„Als einziger Coach war Felix Magath dreimal ‚Fußballtrainer des Jahres‘ – und das mit drei Vereinen (Stuttgart, München, Wolfsburg). Drei Meisterschaften, zwei Pokalsiege, viele erfolgreich überstandene Abstiegskämpfe – Magaths Erfolgsliste ist lang.“

(Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Online-Ausgabe, 2. April 2013)