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Ist Vincent Keymer ein deutsches Schach-Jahrhunderttalent?


Veröffentlicht am 7. September 2015

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Ein Gastbeitrag von Chessbase-Chefredakteur André Schulz

Es gab einmal eine Zeit, da war Deutschland das führende Schachland und stellte mit Adolf Andersson, Siegbert Tarrasch oder Emanuel Lasker die besten Schachspieler der Welt. Doch das ist lange her. Lasker war von 1894 bis 1921 auch der einzige deutsche Weltmeister. Nach dem Krieg spielten Wolfgang Uhlmann aus Dresden und Robert Hübner aus Köln immerhin noch bei den Qualifikationsturnieren um die Weltmeisterschaft mit und Hübner war in seiner besten Zeit sogar kurze Zeit die Nummer zwei der Welt. Aber auch das liegt nun schon über 35 Jahre zurück. Inzwischen gibt es keinen einzigen deutschen Weltklassespieler mehr. Der letzte Deutsche, der sich immerhin unter den Top 50 der Welt befindet, der in Lettland geborene Arkadij Naiditsch, hat gerade dem Ruf des Geldes folgend den Verband gewechselt und spielt nun für Aserbaidschan. Im Schach ist man sehr liberal in solchen Dingen. Weiterlesen

Stumpfe Waffen


Veröffentlicht am 14. Januar 2015

„Auf absehbare Zeit wird der beste Schachspieler immer mal eine Partie gegen den Computer gewinnen. Darauf kommt es an. Auf diese eine Partie, in der wir Menschen uns durch Kreativität durchsetzen – solange das geht, sind wir noch vorn.“

„Schach sollte überall auf der Welt Schulfach werden. Es fördert die geistige Auseinandersetzung. Es lehrt die Demut in der Niederlage.“

„Das Glück über einen bahnbrechenden Zug geht nie vorbei. Aber ich hatte meine Tiefpunkte. Das hing mit der Motivation zusammen, damit, dass ich alles erreicht, jeden Titel, jedes Großmeisterturnier gewonnen hatte. Ich war satt geworden. Wer jeden Krieg gewinnt, muss seine Waffen nicht mehr schärfen.“

(Gary Kasparow, Interview, Der Spiegel, Ausgabe 47/2002)

Tanz auf dem Vulkan


Veröffentlicht am 15. August 2013

Stadion von Guadalajara stößt in neue Dimensionen vor

An den XVI. Panamerikanischen Spielen im Estadio Omnilife in Guadalajara nahmen 42 Länder in 36 Sportarten teil. Dieses spektakuläre Bild entstand während der Eröffnungsveranstaltung am 14. Oktober 2011.

An den XVI. Panamerikanischen Spielen im Estadio Omnilife in Guadalajara nahmen 42 Länder in 36 Sportarten teil. Dieses spektakuläre Bild entstand während der Eröffnungsveranstaltung am 14. Oktober 2011.

Was da am 29. Juli 2010 das Fußballlicht der Welt erblickte, gilt als eines der Meisterwerke der Stadionkultur weltweit. Der französische Stardesigner Jean-Marie Massaud, bekannt für seine kühnen Schwünge und weiten Konturen, schuf in der mexikanischen Stadt Guadalajara (Vorort Zapopan) gemeinsam mit dem Architekturbüro „Studio Massaud-Pouzet“ ein hochmodernes und futuristisches Fußballstadion, welches die Stadionliebhaber dieser Welt in Entzücken und seine Besucher in andere Sphären versetzt. Weiterlesen