Schlagwort-Archive: Double

Gent, Steaua, Maccabi und Kiew


Veröffentlicht am 5. Juni 2015

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„Europas Meister“ – Teil IV

Längst hat die Sommerpause Einzug gehalten in den europäischen Fußballligen. Titel und Pokale wurden vergeben, rauschende Meisterfeiern begangen – Zeit zur Regeneration, bevor ab Ende Juni, Anfang Juli die Vorbereitungen für 2015/16 aufgenommen werden. Im vierten Teil unserer Serie „Europas Meister“ beschäftigen wir uns mit den Titelträgern der Jupiler Pro League in Belgien, der rumänischen Liga I, der Ligat ha’Al in Israel sowie der ukrainischen Premjer-Liha. Weiterlesen

Von Wembley nach Ruhleben


Veröffentlicht am 16. Mai 2014

Fußballfest steht an – DFB Pokalfinale 2014 in Berlin

Bayern wie der BVB landen am Pokaltag an der Berliner U-Bahnlinie U2. Zwischen Neu-Westend und Ruhleben raus, schon ist man am Olympiastadion. Immerhin! Aber man ist eben nicht am Estádio da Luz zu Lissabon. Wenn dort das Champions League Finale steigt sind Bayern wie Dortmunder nur als Sprossen auf der Final-Leiter von Real Madrid ein Erinnerungshauch. Auf dem Weg der Königlichen verdorrten die Bayern am Ballbesitz, scheiterten an souveränen Madrilenen während die Dortmunder nur über sich selbst und ihre desaströse Chancenverwertung stolperten. Die Klopp-Mannen hatten das Ancelotti-Team phasenweise an die Wand gespielt, über das Spiel der Guardiola-Elf wird dies niemand so sagen. Alles Vergangenheit, das europäische Finale also ohne seine letztjährigen Protagonisten. Darin liegt auch ein wenig die Crux der Saisonbetrachtung beider Clubs. Weiterlesen

Ein besonderer Coup


Veröffentlicht am 3. August 2013

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„Nur sechs Fußballer schafften es bisher, die Meisterschaft sowohl als Spieler als auch als Trainer zu gewinnen. Keinem einzigen gelang aber zweimal in Serie der Double-Sieg, also der Gewinn von Meisterschale und DFB-Pokal in einer Saison. Felix Magath brachte dieses Kunststück mit dem FC Bayern fertig. Dass er es aber auch bei vermeintlich kleineren Vereinen kann, bewies er anschließend beim VfL Wolfsburg. Mit den Niedersachsen holte Felix Magath 2009 als Trainer nicht nur völlig überraschend die Schale – zum ersten Mal in der Geschichte der Wölfe – sondern ließ dabei auch noch höchst attraktiven Fußball zelebrieren. Und das Stürmerduo Edin Džeko und Grafite verzauberte die ganze Bundesliga.“

(Reportage, promipool.de, 26. Juli 2013)

„Nett und unkompliziert“


Veröffentlicht am 25. Juli 2013

Über eine besondere Begegnung freute sich jüngst Ralf Böhm aus Obing auf der Bründling Alm. Der sportbegeisterte Koch, der zumeist von sich reden macht, wenn er für den TSV Teisendorf auf der Judomatte steht, nutzte am Donnerstag, 18. Juli, das schöne Wetter um an seinem freien Tag auf den Hochfelln zu gehen.

Nicht schlecht staunte er, als ihm dort der Ex-Bayern Trainer Felix Magath begegnete. Der gebürtige Aschaffenburger, der in einer Woche seinen sechzigsten Geburtstag feiert und derzeit nach eigenen Angaben in der Region zum Bergsteigen verweilt, gehört zu sechs Akteuren in der Deutschen Bundesliga, die das Kunststück fertig brachten, in der höchsten deutschen Liga sowohl als Spieler wie auch als Trainer Deutscher Meister zu werden.

Mit dem FC Bayern holte er in seiner Trainerzeit von 2004 bis 2007 zwei mal das „Double“ (Meisterschaft und Pokal).  „Total nett und unkompliziert sich mit ihm zu unterhalten“, freute sich Böhm über die Begegnung mit dem aufgrund seiner harten Trainingsmethoden unter den Fußballprofis mit dem Spitznamen „Quälix“ benannten Fußballexperten und fügte nicht ernst gemeint hinzu: „Mich hat er keine 300 Ligestützen machen lassen. Er hatte einen ‚guten Tag‘ und ich hätte auch nur 289 geschafft.“

(Reportage, wochenblatt.de, 19. Juli 2013)

Dank an Michael Ballack


Veröffentlicht am 5. Juni 2013

„Heute möchte ich einem großen, deutschen Fußballer für seinen weiteren Weg alles Gute und ein tolles Abschiedsspiel wünschen. Gemeinsam hatten wir erfolgreiche Jahre, gewannen 2005 und 2006 jeweils das Double. imago03962216m_cIch habe ihn während dieser Zeit als Profi auf und neben dem Platz achten und schätzen gelernt. Mit Michael Ballack verlässt eine der prägendsten Persönlichkeiten des vergangenen Fußball-Jahrzehnts die große Bühne unseres Sports. Er machte dem deutschen Fußball in der Bundesliga, in der Premier League und im Trikot der Nationalmannschaft Ehre und zeigte oft sein außergewöhnliches Können in spielentscheidenden Situationen. Auf Michael Ballack hat das Wort Weltklasse zugetroffen. Den ihm in der ganzen Fußballwelt entgegengebrachten Respekt hat er sich in all den Jahren redlich verdient.  Seine herausragenden Verdienste für den deutschen Fußball werden den Fans über alle Vereinsgrenzen hinweg in guter Erinnerung bleiben. Michael Ballack ist eine Persönlichkeit und ein Vorbild, an dem sich junge Spieler ein Beispiel nehmen können.“

(Felix Magath aus Anlass des Abschiedsspiels von Michael Ballack, 5. Juni 2013)

Der Stratege


Veröffentlicht am 19. April 2013

Branko Zebec: Persönlichkeit und Charisma

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Auch er hätte die Champions League nach Hamburg bringen können. Was für ein Halbfinale! Es war der 23. April 1980. Glanzvoll schlug der Hamburger SV das große Real Madrid im heimischen Volksparkstadion. Mit einem 5:1 schickte man die Madrilenen zurück in Spaniens Hauptstadt. In Reals Heimstätte, dem legendären Estadio Santiago Bernabéu, stand die Krone des europäischen Clubfußballs zum Greifen nah. Im Endspiel siegte aber der kühle wie ergebnisorientierte Pragmatismus der Mannschaft seines Kollegen Brian Clough gegen die drückende Überlegenheit der Männer von Branko Zebec. Weiterlesen

Loyalität als Prinzip


Veröffentlicht am 19. April 2013

Bernd Hollerbach & Werner Leuthard: Sportsgeist, Qualität und Anstand

D’Artagnan wollte unbedingt Musketier werden und das Herz einer Königin erobern. Auf diesem Weg haben wir ihn in Kindertagen begleitet, dabei Mutters abendliche Sperrstunde mit der Taschenlampe unter der Bettdecke durchbrochen. Die Welt von Mantel und Degen fanden wir so toll wie die nachmittäglichen Fußballspiele auf dem Wäscheplatz. Manch Abenteuer der Kindheit geht verloren, da geht es Menschen wie Büchern. Den Leitspruch der tapferen Musketiere hat, wer ihn einmal gehört oder gelesen, niemand mehr vergessen: „Einer für alle, alle für einen!“ Weiterlesen