Schlagwort-Archive: Engländer

Andere Gepflogenheiten


Veröffentlicht am 21. Oktober 2015

„Grundsätzlich würde es dem englischen Fußball sicher guttun, wenn ein paar mehr deutsche Einflüsse in der Premier League Einzug hielten. Ich befürchte jedoch, dass die Bereitschaft der Engländer eher gering ist, sich Neuem aufgeschlossen zu zeigen. Es gibt Spieler auf der Insel, zu deren Selbstverständnis es nicht gehört, zweimal am Tag zu trainieren. Auch die Art der Vorbereitung aufs Spiel ist zu den Gepflogenheiten deutscher Teams unterschiedlich. Manche Mannschaften dort treffen sich erst zum Spiel mittags. Damit gibt man die Kontrolle in Sachen Ernährung und Schlaf sicher aus der Hand.“

(Felix Magath, Kolumne, Express Köln, 20. Oktober 2015)

Fenster zu – Kaufrausch pausiert


Veröffentlicht am 5. September 2015

„Das Transferfenster für Spielerwechsel ist seit vergangener Woche geschlossen. Und wieder einmal staunt die Branche – über die Engländer. Insgesamt 1,2 Milliarden Euro investierten die Klubs der Premier League in Neuzugänge. Die deutschen Vereine profitierten am stärksten, kassierten 207,3 Millionen Euro.“

(Der Spiegel, Ausgabe 37/2015)

Irre Gehälter


Veröffentlicht am 1. September 2015

„Die Engländer geben irre Gehälter für durchschnittliche Spieler aus. Was wir im Monat zahlen, gibt es dort in der Woche. Wenn ein Spieler dann vorzeitig den Klub verlassen soll, weil es sportlich nicht mehr passt, gibt es kaum noch einen Markt für ihn. So hohe Gehälter können sie vielleicht noch in der Golfregion, in Russland und mit Abstrichen in der Türkei verdienen.“

(Christian Heidel, Interview Der Spiegel, 29. August 2015)

Weltweite Bedeutung


Veröffentlicht am 24. Januar 2015

„Die Bedeutung des englischen Fußballs ist weltweit wesentlich größer als die Bedeutung jeder anderen Liga. Die Bundesliga kommt da lange nicht heran. In Sachen Auslandsvermarktung und Fernsehgelder sind die Engländer allen anderen meilenweit voraus. Ich bin nicht einmal sicher, ob die Champions League weltweit mehr Beachtung findet als die Premier League.“

(Felix Magath, dpa, 24. Januar 2015)

Kein Esel


Veröffentlicht am 22. August 2014

imago17193341m_c

„Wenn ich 55 Minuten lang Autogramme gegeben habe, muss ich nicht auch noch irgendwo posten: War ein toller Tag heute. […] Ich bin froh, dass die Leute in meinem Umfeld nicht so fanatisch sind. Meine Eltern haben mich zwar immer zum Training gefahren, sich aber dann ins Vereinsheim gesetzt und Kaffee getrunken. Sie sind heute noch bei den Heimspielen. Sie fragen anschließend nur, ob ich Spaß hatte. Wenn ich Ja sage, war es ein guter Tag. […] Mein Lieblingsspieler war immer der Engländer Steven Gerrard. Der lief immer schon jedem Ball hinterher, mit großen Schritten. Er war vielleicht nicht der begnadetste Fußballer, aber überall auf dem Platz präsent, hat gegrätscht und gekämpft. […] Wenn ich irgendwo nicht spielen möchte, spiele ich da nicht. Das versichere ich Ihnen. Da kann ein Vertrag aussehen, wie er will. Ganz generell, ich sage das nicht mit Blick auf einen bestimmten Verein, fühle ich mich in dem Geschäft manchmal wie in einem modernen Menschenhandel. Doch am Ende entscheide immer noch ich. […] Ich bin kein anderer Mensch als vorher. Ich achte genau darauf, dass mir keiner unterstellen kann, ich sei arrogant. Ich habe dazugelernt. […] Weltmeister, das ist nicht vergänglich. Wahrscheinlich kann ich mich noch mit 40 in ein TV-Studio stellen und von damals reden – vorausgesetzt, ich verkaufe mich nicht wie ein Esel.“

(Christoph Kramer, Interview Auszüge Der Spiegel, 18. August 2014)