Schlagwort-Archive: Erfahrung

Leistungsfähigkeit


Veröffentlicht am 8. Mai 2019

„Ich weiß aus meiner aktiven Zeit und persönlichen Erfahrung in jedem Leistungsbereich – von der zweittiefsten Spielklasse bis zum WM-Finale – was der menschliche Körper leisten kann. Fitness ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Aber stolz war ich, dass wir  mit unserer Arbeit im Trainerteam auf allen Stationen sehr wenige Verletzungsprobleme hatten. Konditionseinheiten in der Vorbereitung sind wichtig. Nicht nur, weil man dadurch mehr und besser laufen kann, sondern auch für den Kopf. Der Spieler lernt, den Punkt, an dem es eigentlich nicht mehr geht, zu überwinden.“

(Felix Magath)

Den Weg aufzeigen


Veröffentlicht am 12. April 2019

„Ich habe Erfolg damit gehabt und habe nichts anderes gemacht als das, was ich als Spieler selbst machen musste. Dabei schaue ich auf eine große Erfahrung zurück. Wenn man wie ich in der zweittiefsten Liga gespielt hat, aber mit dem Finale der Fußballweltmeisterschaft seine aktive Laufbahn beendet hat, dann hat man alles mitgemacht und kann schon einschätzen was ein Spieler in der Lage ist zu leisten und wie viel er trainieren kann. Der Trainer ist dafür da, dass er den Spielern den Weg aufzeigt. Was ich in meiner Trainerzeit gelernt und mitgenommen habe, dass viele Spieler und Menschen sich selbst limitieren, statt offen zu sein für Weiterentwicklungen.“

(Felix Magath im Gespräch mit dem Hessischen Rundfunk am 8. April 2019.)

 

Die Gleichgesinnten


Veröffentlicht am 24. März 2018

Felix Magath beim Heimspiel der Füchse Berlin

Wenn die Berliner aus dem Häuschen, dann aber richtig! Wer es nicht glaubt, sollte sich umgehend eine Karte für die Füchse Berlin besorgen. Diese Investition ist absolut zu empfehlen, liefert Sport und Spaß für die ganze Familie auf höchstem Niveau. Was Berlins Vorzeigehandballer bieten und wie ein Team mit seinem Publikum verschmilzt, die Max-Schmeling-Halle bot unter der Woche glänzenden Anschauungsunterricht. Was „Feuer unterm Dach“ anbelangt, muss sich die Berliner Handballelite nicht hinter Hertha, Alba, Union oder den Eisbären verstecken. Im Gegenteil. 71 Tore in einem Handballspiel sind wahrlich nicht alltäglich. Beim 40:31 (23:15) Triumph über den TSV GWD Minden konnten weder eigene Schwächemomente noch das Aufbäumen des Gegners oder diskussionsreife Schiedsrichterentscheidungen den Siegeswillen der Berliner brechen. Angetrieben von Cheftrainer Velimir Petković ließen die Füchse keinerlei Zweifel aufkommen, wer diesen Abend das Parkett als Sieger verlassen wird.

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Rudi ratlos


Veröffentlicht am 10. November 2015

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In Leverkusen klaffen Selbstwahrnehmung und Wirklichkeit traditionell auseinander

Bei Bayer 04 ist es seit Jahren das Gleiche: Oberflächlich betrachtet sind die Voraussetzungen im Grunde genommen hervorragend. Darin besteht unter den Verantwortlichen, Fans und den mehr oder weniger kritischen Beobachtern meist im Vorfeld schon Einigkeit. In einer „spielstarken Mannschaft“ stimmt die Mischung aus Talent und jugendlichem Esprit sowie Reife und internationaler Erfahrung. An der Seitenlinie steht ein Mann mit Konzept, exzellenter Ausbildung und „hohem spieltaktischen Verständnis“. Und obendrein sorgt ein „potenter Namensgeber“ für das nötige Kleingeld in der Kasse, das auf dem Transfermarkt dann nicht selten großzügig verteilt wird. Kurzum: Eigentlich, so das allgemeine Verständnis, bietet das Leverkusener Fußball-Universum den idealen Nährboden für sportlichen Erfolg. Eigentlich. Denn die Realität sieht im Großen und Ganzen weitgehend anders aus: Die an den Fußball-Stammtischen der Bundesrepublik gerne und oft aufs Korn genommene Pokalvitrine der Rheinländer liegt tatsächlich erschreckend brach. Gemessen am wirtschaftlichen Starterpaket, man muss es so deutlich sagen, ist der fußballerische Ertrag in der Summe doch ziemlich überschaubar – um nicht zu sagen: äußerst bescheiden. Darüber können auch die regelmäßig halbgaren Champions League Auftritte nur schwerlich hinwegtäuschen. Nachhaltig seriöse Ursachenforschung allerdings verbietet sich offensichtlich, diesen Eindruck jedenfalls vermitteln die Entscheidungsträger auch dieser Tage unisono. Insbesondere Sportdirektor Rudi Völler gibt dabei bisweilen ein seltsames Bild ab. Weiterlesen

Viel Lob aber keine Punkte


Veröffentlicht am 30. September 2015

Matchwinner: Luis Suárez (hier beackert von Giulio Donati und Karim Bellarabi) war gegen Bayer 04 lange Zeit gar nicht zu sehen, in der Schlussphase aber zur Stelle.

Matchwinner: Luis Suárez (hier beackert von Giulio Donati und Karim Bellarabi) war gegen Bayer 04 lange Zeit gar nicht zu sehen, in der Schlussphase aber zur Stelle.

Starkes Leverkusen gibt Sieg im Camp Nou aus der Hand – Bayern-Gala gegen Zagreb

Zwei Minuten reichten dem FC Barcelona am zweiten Gruppenspieltag der Champions League, um einen völlig verdienten 0:1-Rückstand gegen eine stark aufspielende Bayer-Elf noch in einen glücklichen 2:1-Sieg zu verwandeln. Ohne Lionel Messi – der Argentinier wird den Katalanen nach einer im Ligaspiel gegen Las Palmas erlittenen Knieverletzung wohl sechs bis acht Wochen fehlen – mangelte es dem Titelverteidiger spürbar an Durchschlagskraft und Esprit, lange Zeit drohte nach dem 1:1 in Rom vor zwei Wochen ein Fehlstart. Den Spielverlauf aber einzig und allein am Fehlen des vierfachen Weltfußballers festzumachen, käme der Leverkusener Leistung im Camp Nou nicht gerecht. Lange nämlich war Bayer 04 schlicht und ergreifend die bessere Mannschaft. Die von Abwehrmann Kyriakos Papadopoulos per Kopf erzielte Führung (22.) daher alles andere als unverdient, wenngleich der Grieche von einem Missverständnis zwischen Jérémy Mathieu und Marc-André ter-Stegen profitierte. Zunächst mit hohem Laufaufwand und aggressivem Pressing bis vor den gegnerischen Strafraum, später mit großer Ordnung und taktischer Disziplin im Mittelfeld zog der Bundesliga-Fünfte dem spanischen Tabellenführer den Zahn, ließ Barca nur selten einmal zur Entfaltung kommen. Nach dem Seitenwechsel zunächst ein ähnliches Bild und die Riesenchance für Chicharito, auf 0:2 zu stellen. Der Mexikaner aber geriet in Rücklage, semmelte das Leder in die Wolken und vergab eine mögliche Entscheidung. Unwahrscheinlich, dass sich die Blaugrana an diesem Tag von einem Zwei-Tore-Rückstand erholt hätte. So aber kam es, wie es kommen musste. Weiterlesen

Viel gelernt


Veröffentlicht am 12. September 2015

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„Das Training war gut, von Magath habe ich viel gelernt. England war eine gute Erfahrung, aber auch anstrengend. Wir spielten ständig Samstag-Mittwoch-Samstag und die gegnerischen Flügelspieler waren alle größer und stärker.“

(Konstantinos Stafylidis, Neuzugang FC Augsburg, bild.de, 24. August 2015)

Viertelfinale komplett


Veröffentlicht am 22. Juni 2015

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Ecuador, Mexiko, Jamaika und Venezuela ausgeschieden

Das Vorrundengeplänkel bei der Copa América 2015 in Chile ist Geschichte, acht von zwölf Mannschaften befinden sich weiter im Rennen. Lediglich Jamaika dreimal unterlegen und ohne Punktgewinn ausgeschieden – der antillische Inselstaat bei seiner allerersten Turnierteilnahme aber keineswegs chancenlos. Seit 1993 gehören neben den zehn CONMEBOL-Ländern auch zwei nicht-südamerikanische Gastmannschaften zum Starterfeld, Jamaika eine davon. Während das Vorrundenaus für den von der FIFA am 4. Juni auf Weltranglistenplatz 65 geführten Turnierdebütanten allerdings nicht die ganz große Überraschung ist, hatte sich Mexiko als zweiter CONCACAF-Vertreter sicherlich mehr ausgerechnet. „El Tri“ musste nach der abschließenden 1:2-Niederlage gegen Ecuador aber ebenso wie der Gegner aus dem Andenhochland vorzeitig die Koffer packen. Eine Sensation dagegen das Weiterkommen Boliviens, das die schlechteste Weltranglisten-Platzierung (89) aller zwölf Copa-Teilnehmer aufweist und dennoch erstmals seit 1997 wieder den Sprung ins Viertelfinale geschafft hat. Knapp geschlagen geben musste sich Venezuela, das in der letzten Vorrundenpartie Brasilien mit 1:2 unterlag. Durch den Sieg der Seleção schrammten die ebenso hochdekorierten wie bislang enttäuschenden Kolumbianer haarscharf am Super-Gau vorbei und qualifizierten sich gemeinsam mit dem ebenfalls hinter den Erwartungen zurückgefallenen Titelverteidiger Uruguay als Vorrundendritter für die Runde der letzten Acht. Weiterlesen

Belastung aushalten


Veröffentlicht am 5. Mai 2015

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„Die Verletztensituation ist schon bedrückend. Es gibt schon ziemlich viele Spieler, die ausfallen. Wobei ich sagen muss, dass ich bei meinen Mannschaften – wenn ich für Vereine wie Bayern München gearbeitet habe – immer darauf Wert gelegt habe, dass man eben auch eine Drei- oder Vierfachbelastung aushalten kann. Deshalb wundere ich mich über die Anzahl – es ist ja nicht nur beim FC Bayern, sondern auch bei Schalke 04 und Borussia Dortmund so, dass alle über Verletzungsprobleme klagen. Diese Erfahrung konnte ich als Trainer nicht machen.“

(Felix Magath, Audi Star Talk, 4. Mai 2015)

Berufserfahrung


Veröffentlicht am 11. April 2015

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„Ich kann mir nicht vorstellen, dass Vereinsvertreter, die für den Verein verantwortlich zeichnen, sollten sie sich mal einer schweren Operation unterziehen, zum Beispiel am Herzen, dass sie dann auf jemanden zurückgreifen würden, der wenig Berufserfahrung mitbringt.“

(Felix Magath, Hamburg, 8. April 2015)