Schlagwort-Archive: Geschäftsführer

Wiedersehen macht Freude


Veröffentlicht am 8. Dezember 2014

imago18273699m_c

Thomas Schaaf gehört längst nicht zum alten Eisen

Zugegeben, ein bisschen gewöhnungsbedürftig war es schon, als Thomas Schaaf nach einjähriger Dienstpause im Sommer auf die Bundesligabühne zurückkehrte. Thomas Schaaf, dieser Name war in den Köpfen der Fußballfans eigentlich auf immer und ewig mit dem Grün Werder Bremens verbunden. Plötzlich aber waren da die Frankfurter Vereinsfarben, Rot, Weiß und Schwarz, dazu der Eintracht-Adler und überhaupt war es ja noch nicht allzu lange her, dass der neue SVW-Geschäftsführer Thomas Eichin kurz nach seiner Amtsübernahme im Frühjahr 2013 aus freien Stücken einen Neuanfang ausrief. Der bis dato mit meilenweitem Abstand dienstälteste Trainer der Liga wurde mehr oder minder gegangen, man trennte sich „einvernehmlich“, soweit der übliche Sprachgebrauch. Viel war damals spekuliert worden. Ob Schaaf überhaupt noch in die Neuzeit der Konzept-Trainer passe. Ob Schaaf nach 14 Jahren Amtszeit als Cheftrainer noch Reizpunkte setzen könne. Ob seine Methoden noch zeitgemäß seien. Die Antwort traf Werder Bremen nun zwar mit leichter Verzögerung, dafür umso härter: Ein deutlicher 5:2-Sieg Eintracht Frankfurts hinterließ im ersten Aufeinandertreffen Schaafs mit seiner alten Liebe auf beiden Seiten eine Gefühlswelt, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnte. Weiterlesen

Feinde des Fußballs


Veröffentlicht am 27. Oktober 2013

Chaoten setzen ein Zeichen

imago14874552m_c

Die Bundesligapartie Schalke 04 – Borussia Dortmund beginnt neben dem Platz mit unschöner Ouvertüre. Rauch und Feuer bestimmen die Szene. Fußball wurde dann auch noch gespielt, der Champions League Finalist drückt der Partie seinen Stempel auf. Danach Betroffenheit. Der Dortmunder Geschäftsführer sprach von Asozialen, der Borussen Trainer schämte sich. Die beiden sonst so sprachgewaltigen Männer wirkten ratlos wie kleinlaut. Bei den Feuerwerks-Szenen im Dortmunder Block zeigten sich ganz reale Feinde des Fußballs am Werk. Eine Sportveranstaltung sollte gestört werden, Gefahr für Leib und Leben von Menschen wurde dabei billigend in Kauf genommen. Jetzt gilt es daraus die richtigen Konsequenzen zu ziehen und nicht wieder im Eiltempo zur Tagesordnung zu wechseln. Man darf im Rückblick nicht in Verharmlosung verfallen und den Mantel des Vergessens über dieses Chaotenverhalten legen. Es bedarf Entschiedenheit, sonst bahnt man den Feinden unserer Fußballkultur weiter den Weg. Weiterlesen