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Veröffentlicht am 30. November 2014

Happy Birthday, Schachweltmeister!

Happy Birthday, Schachweltmeister!

Schachweltmeister Magnus Carlsen feiert Geburtstag

Friedrich Schiller legte seinem Don Carlos den berühmten Satz in den Mund „Dreiundzwanzig Jahre, und nichts für die Unsterblichkeit getan“. Keine Ahnung wie es Norweger mit dem deutschen Romantiker und Dichterfürsten halten, aber ihr nationales Idol Magnus Carlsen hat am Tag seines 24. Geburtstages das Soll eines Dreiundzwanzigjährigen weit übererfüllt. Längst ist er dem traurigen Don Carlos weit voraus, hat schon alles für die Unsterblichkeit mögliche in seinem Fach getan. Und etwas unterschiedet Magnus Carlsen noch vom ehemaligen spanischen Infanten, er ist auf eine angenehme Weise normal und bodenständig geblieben. Sehr zum Unwillen manch sensationslüsterner Medien gibt er nicht den Entertainer oder liefert Storys, sondern geht klug und sachlich mit seinem Leben und dem Erfolg um. Diese junge Lebensleistung ist staunenswert und trägt viele glanzvolle Facetten sportlicher Größe in sich. Weiterlesen

Menschlich, allzu menschlich


Veröffentlicht am 17. November 2014

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Halbzeit bei der Schach WM

Unmittelbar vor Beginn der zweiten Halbzeit im WM-Kampf um die Schachkrone zwischen Magnus Carlsen und Viswanathan Anand, die mit Partie sieben beginnt, geistern Worte wie Fehler, Versagen und Schachblindheit vom Austragungsort Sotschi um die Welt. Differenzierter schreibende Zeitgenossen sprechen vom „psychologischen Moment, einem Mysterium“. Carlsen führt nach der Hälfte des Wettkampfes mit 3,5 zu 2,5 Punkten und hat seine beiden Siege in Partie zwei und Partie sechs auch Fehlern seines Gegenübers zu danken. Weiterlesen