Schlagwort-Archive: Glanz

Auf nach Frankreich


Veröffentlicht am 13. Oktober 2015

Es ist vollbracht: Erstmals nimmt Wales an einer Europameisterschaft teil. Aaron Ramsey (rechts) bejubelt sein Führungstor im letzten Qualifikationsspiel gegen Andorra.

Es ist vollbracht: Erstmals nimmt Wales an einer Europameisterschaft teil. Aaron Ramsey (rechts) bejubelt sein Führungstor im letzten Qualifikationsspiel gegen Andorra.

Abschluss der EM-Qualifikation

Die deutsche Gruppe nebst Leistung wurde an dieser Stelle schon gewürdigt und beleuchtet, nun ein kurzer Blick auf das Ende der EM-Qualifikation in den anderen Gruppen. Starke Auftritte besonders von Österreich und England. Die Sensation der Qualifikation heißt Albanien. Der große und peinliche Verlierer eindeutig die Niederlande. Beim Betrachten der Konkurrenz darf es schon heute gesagt werden, der Titel in Frankreich 2016 ist für Deutschland durchaus drin. Weiterlesen

Schock-Ergebnisse


Veröffentlicht am 26. Januar 2015

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Debakel für Premier League in der vierten Runde des FA Cup

Die BBC sprach von „shock results“, Chelsea-Manager José Mourinho forderte seine Spieler auf, dringlich zu tun, was er tat, sich kräftig zu schämen. Dieser Appell konnte allerdings auch als Aufforderung an die gesamte Führungselite der Premier League verstanden werden. Hatten doch tatsächlich die Tabellenplätze eins bis drei die Segel streichen müssen und flogen auch andere Favoriten aus der vierten Runde des FA Cup wie billige Kegel von einer überalterten Bowlingbahn. Fußball-England reibt sich die Augen. Die Hälfte der Premier League Clubs ist sang- und klanglos ausgeschieden. Selbst in der legendären wie äußerst geschichtsträchtigen FA Cup Historie kommt einem diese Runde wie eine Nacht der langen Messer vor und hat Seltenheitswert. Favoritensterben im Rudel. Weiterlesen

Fohlen und Wölfe in Europa


Veröffentlicht am 18. September 2014

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Großes Teilnehmerfeld startet in die Gruppenphase der Europa League

In zwölf Gruppen machen sich 48 Mannschaften auf, dem stiefmütterlich behandelten Bruder der Champions League ein wenig Glanz zu verschaffen. Die Europa League lüftet den Vorhang. Gruppensieger und Zweitplatzierter kommen eine Runde weiter. Das nennt sich dann Gruppenphase und mündet in ein Sechzehntelfinale. Dort stoßen noch die acht Gruppendritten der Champions League hinzu. Gemeinsam begibt man sich ins K.O.-System, um den Nachfolger von Titelverteidiger FC Sevilla zu ermitteln. Geschichte ist bereits die erste, zweite und dritte Qualifikationsrunde wie die daraus folgenden Playoffs. Paarungen wie Sioni Bolnissi gegen KS Flamurtari Vlora gehören der Fußballvergangenheit an, der FC Santos Tartu ist zum Erstaunen der Fußballfreunde nicht mehr dabei. Den Wettbewerb anziehender zu machen, es wird auch in dieser Saison nur schwerlich gelingen. Vereine, Teams und Spieler der Europa League haben mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung verdient, als ihnen gewehrt. Weiterlesen

Nottingham Forest Football Club


Veröffentlicht am 17. September 2014

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FC Fulham Gast im City Ground

Zwischen dem Craven Cottage und dem City Ground von Nottingham Forest liegen 256 km. Nottingham beheimatet zwei der ältesten Fußballclubs der Welt. Notts County, aktuell League One, wurde 1862, Nottingham Forrest, aktuell Championship, wurde 1865 gegründet. 1866 bestritten beide Teams das erste Derby der Fußballgeschichte. Robin Hood durchstreift nicht mehr die Wälder um Nottingham, aber seine Legende lebt. Auf allen Kontinenten kennt man die Taten des ehrlichen Räubers und seiner Gefährten, auch Hollywood sei Dank. Ein Denkmal des Helden mit dem Bogen steht heute vor dem Schloss von Nottingham. Die Stadt in den East Midlands beherbergt nicht nur rund 300.000 Einwohner, sondern auch weitere Legenden. Der „Ye Olde Trip To Jerusalem“ soll angeblich ältester Pub in England sein, aus der Zeit der Kreuzzüge stammen. Auch Könige wirkten in Nottingham. Wilhelm der Eroberer ließ im Jahr 1068 auf dem Sandsteinfelsen von Nottingham ein Schloss errichten. Der englische Bürgerkrieg nahm 1642 in Nottingham seinen Anfang. In Nottingham atmet man in allen Straßen Tradition. Die britische Industrie sah in Nottingham stets ein wichtiges Zentrum. Die berühmte „Raleigh Cycle Company“ versorgt seit 1887 die Briten mit Drahteseln, die „Imperial Tobacco Group“ mit Zigaretten und Tabak. Die Stadt in der Grafschaft Nottinghamshire ist auch bedeutendes Bildungszentrum, nennt zwei Universitäten ihr Eigen. Zur Universität Nottingham gehört das „Queen’s Medical Centre“, größtes Krankenhaus in Großbritannien. In der Stadt gibt es vier Theater. Nottinghams zentrale Lage macht die Stadt zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt für Schiene und Straße. Seit 1969 ist Karlsruhe die deutsche Partnerstadt von Nottingham. Weiterlesen

Komplett


Veröffentlicht am 2. Juli 2014

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Noch acht Mannschaften im Titelrennen

Nun steht das Viertelfinale, Argentinien und Belgien komplettieren das Feld. Die Schweiz erholte sich vom Rückstand, haderte dann mit einem Torpfosten, der ihnen den Hoffnungsfunken aufs Elfmeterschießen nahm. Argentinien bleibt eine Ansammlung von Rätseln. Das Spiel ist von Unklarheiten geprägt. Man baut auf den Geniestreich des Lionel Messi, der auch liefern kann aber selten einen kongenialen Partner findet. Der Impuls zur Vollendung blitzt ab und an bei di Maria auf, dieser Funke führte ins Viertelfinale. Der Rest der Mannschaft waltet im Undefinierbaren, keine Virtuosen der Lebendigkeit eher Verwalter von Mittelmaß. Aber damit sind die Gauchos in der kommenden Runde in guter Gesellschaft. Dauerhaften Glanz vermochte bisher keine Mannschaft zu verbreiten. Nur partiell leuchten die Sterne. Weiterlesen

2 x Gastgeber


Veröffentlicht am 18. Juni 2014

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Magere Unentschieden

Der aktuelle Gastgeber rannte gegen Mexiko an, scheiterte an dessen Torwart sowie an eigenen Unzulänglichkeiten. Bemüht und alles versucht, dennoch war es zu wenig. Mexiko konnte nicht in die Knie gezwungen werden und erreichte einen Achtungserfolg. Brasilianische Fans bedachten ihre Seleção mit Pfiffen, ein erster Dämpfer für die „Mission Weltmeister“. Der künftige Gastgeber Russland war von jedem Glanz weit entfernt, hatte vor Beginn dieser Titelkämpfe durch seinen italienischen Trainer Fabio Capello das Ziel „Weltmeister“ bei der Heim-WM 2018 ausgerufen. Der russische WM-Einstand im Jahr 2014 ließ davon nichts erahnen. Russen wie Südkoreaner lieferten ein äußerst schwaches Spiel. Vor Brasilien (mit seinen aktuellen Ambitionen) und vor Russland (mit seinen künftigen Ambitionen) liegt noch eine Menge Arbeit. Russland hat Zeit für sein Projekt, Brasilien muss seine Antworten jetzt geben. Die Uhr tickt Richtung 13. Juli 2014. Capello und Russland müssen im Sommer 2018 dem Wort die Tat folgen lassen. Vier Jahre sind auch im Fußball keine Ewigkeit…

Redaktion Magath & Fußball

Brazuca nimmt Fahrt auf


Veröffentlicht am 15. Juni 2014

Andrea Pirlo + Italien = 2:1 gegen England!

Andrea Pirlo + Italien = 2:1 gegen England!

Der WM Ball Brazuca rollt und fliegt ohne Probleme, während einige Teams schon auf dem Bauch gelandet und Schiedsrichter für manchen Aufreger sorgen. Bei diesem Turnier zählt selbst frischer Ruhm wenig. Die kontinentalen Titelträger (Spanien in Europa, Uruguay in Südamerika und Japan in Asien) haben bisher auf die WM-Mütze bekommen. Die Tracht Prügel für den Weltmeister ist weiterhin heißestes Fußballthema der WM. Enttäuschend auch die Urus, sie wirkten hausbacken und sehr einfallslos, irgendwie fern vom Fußball. Costa Rica nahm sein Herz in die Hand und gewann Sympathien wie das Spiel. Luis Suárez Abwesenheit entschuldigt Uruguay nicht. Trainer Oscar Tabárez muss dringliche Antworten finden, es wartet England und die letzte Chance. Weiterlesen

Die Nacht von Hamburg


Veröffentlicht am 23. April 2013

Glanz über dem Volksparkstadion beim 5:1-Sieg über Real Madrid

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Große Vereine haben große Tage und Nächte, Abende des Zaubers und der Fußballgeschichte. So auch der Hamburger Sportverein. Worte, wie „unvergessen“ und „legendär“ müssen dann her, um die Erinnerung zu beleben. Die dabei waren, sind oft schon um einiges älter als das Ereignis noch immer frisch. So einen Abend, der vom Hamburger Volksparkstadion über ganz Fußballeuropa strahlte, war der 23. April 1980. Es stand an, das Rückspiel im Europapokal-Halbfinale der Landesmeister gegen Real Madrid. Das Ziel für beide Team war klar, Finale der Königsklasse im „Estadio Santiago Bernabéu“, eben jener Heimstatt des Gegners Real, aus dem der HSV eine 0:2-Hinspielniederlage mitgebracht hatte. Real und ganz Madrid wollte dieses Endspiel vor 110.000 Madrilenen um jeden Preis, für die Spanier ein Spiel des Jahrhunderts und fest eingeplanter Triumph. Den Grundstein hatten sie gelegt. In den Augen der europäischen Fußballexperten würde es auch so kommen, dem HSV wurden eher kärgliche Außenseiterchancen eingeräumt. Weiterlesen