Schlagwort-Archive: guardian

He is back


Veröffentlicht am 24. September 2018

„It’s been a long journey and I’m gradually making steps forward, doing what my son tells me and what the doctors tell me, so, yeah, I’m feeling really good. But I’m a bit nervous, to be honest with you, it’s going to be quite emotional for me … I think my last game was Arsenal back in April. It was a long time but it’s great to be back. It was unbelievable. There were thousands of cards and they kept arriving at Salford Royal Hospital. I’d left by that time but they kept coming and kept coming. The number of emails, texts and personal cards to the house, it was just amazing. I’m overcome by it and overwhelmed by it. And some of the doctors who did the operation are here too – I thought it was the right thing to do. It’s great to be back.”

(Sir Alex Ferguson, The Guardian, 22. September 2018)

Er fällt nicht


Veröffentlicht am 9. November 2015

imago21704055m_c

José Mourinho weiterhin Chelsea-Manager

Seit Wochen blasen deutsche Schlagzeilen der Marke „Mourinho vor dem Ende“, „Letztes Ultimatum für Mourinho“, „Mourinho vor dem Aus“, „Mourinho taugt nur als Pappfigur“ und ähnliche Stilblüten zum Sturm auf die Festung des Chelsea-Managers. Alles in der spekulativen Hoffnung, man würde zu den prophetischen Siegern gehören, wenn das Ereignis endlich eintritt. Wenn dann noch ein selbsternannter Experte, welcher seine Feder für mehrere Blätter wetzt, hautnah aus England berichtet, erweckt dies den Eindruck von räumlicher Nähe, die auch „fachliches“ Wissen verursacht. Welch ein Irrtum! Die Sache hat außerdem einen kleinen wie beachtlichen Haken, José Mourinho ist immer noch da, die Chelsea-Fans feiern ihn und Chelsea-Eigentümer Roman Abramowitsch entlässt ihn einfach nicht. Zumal weder Mourinho noch Abramowitsch bevorzugt zu deutschen Blättern greifen werden. Damit nicht genug, zu allem Überfluss urteilt der fachliche Teil englischer Medien in der Frage Mourinho/Chelsea mit einem gewissen Sachverstand und echter Nähe zur Materie. Drei Beispiele vom letzten Wochenende, allesamt nach der Niederlage von Chelsea bei Stoke City zu Protokoll gegeben, mögen daher als Zeugnis angeführt werden:

Phil McNulty (BBC Sport, Chef Fußballberichterstattung)
„José Mourinho sollte als Chelsea-Manager bleiben – er ist einer der Besten der Welt. Wer würde kommen und eine garantierte Verbesserung bringen? Ich kann niemanden sehen. Sie sind immer noch in der Champions League und die Fans stehen auch deutlich hinter ihm. Das ist ein entscheidender Faktor.“

Daniel Taylor (The Guardian, Chef-Kolumnist Fußball)
„Wir freuen uns über ein, zwei oder drei Top-Manager in der Welt mit einer nachgewiesenen Erfolgsbilanz. Er ist einer der Besten und man entlässt Leute wie ihn nicht wegen einem schlechten Lauf. Sobald jemand entlassen wird, müssen Sie ihn ersetzen. Wer da draußen ist besser als jemand vom Kaliber eines José Mourinho?“

Neil Moxley (Sunday People, Chef-Sport)
„In dieser Phase der Saison lösen Sie sich nur von einem Manager, wenn klar ist, die Spieler sind nicht für ihn. Auf der Grundlage dessen, was ich hier bei Stoke City gesehen habe, die Spieler spielen für ihn. Die Spieler waren darin eindeutig und Chelsea hat gut gespielt. Er hat seine Fähigkeit im Laufe einer sehr erfolgreichen Karriere gezeigt. Er sollte bleiben.“

(Alle drei Zitate stammen von der BBC Website, BBC Sport Football, 8. November 2015)

Redaktion Magath & Fußball

Mourinho über De Bruyne


Veröffentlicht am 25. Juli 2015

„Seine Klagen finde ich unfair, weil ich ihn halten wollte. Er sagte mir, es liegt nicht in seiner Persönlichkeit für eine Position in der Mannschaft zu kämpfen. Er braucht ein Team, wo er weiß, er kann jedes Spiel spielen und muss wissen, dass er wichtig ist. Ich sagte ihm, das ist Chelsea, Sie sind sehr jung. Wir haben hier Eden Hazard, Mata und Willian und ich kann keinem einen Stammplatz versprechen. Wenn dies seine Mentalität ist muss ich es aber akzeptieren und wir verkauften ihn. Chelsea machte ein gutes Geschäft weil wir ihn billig gekauft und für einen fantastischen Preis verkauft haben.“

(José Mourinho, The Guardian, 24. Juli 2015)

Selbstverteidigung


Veröffentlicht am 1. Mai 2015

imago19672925m_c

„Wenn wir die Saison auf Platz sieben beenden würden, ohne uns für Europa zu qualifizieren, könnte ich die Kritik verstehen. Ich finde es gut, dass Sie denken, wir sind das einzige Team, das den Titel gewinnen muss. Es ist für jeden Club unmöglich, sich in jedem Jahr weiterzuentwickeln. Wir können nicht jedes Jahr Titel gewinnen. Das ist unmöglich, insbesondere in dieser Spielzeit. Es gibt fünf andere Teams, die genauso stark sind wie wir. In dieser Saison hat Arsenal mehr Geld ausgegeben als wir, Chelsea, United und Liverpool auch – also wenn wir, warum auch immer, nicht Zweiter werden sollten, denke ich, ist das keine Schande. […] Sie denken, wir sind besser als Barcelona? Sie denken, wir müssten frustriert sein, gegen Messi, Neymar, Suárez, Iniesta, Busquets auszuscheiden? Ich glaube nicht.“

(Manuel Pellegrini, The Guardian, 26. April 2015)

Quo vadis, FIFA


Veröffentlicht am 18. November 2014

imago16611733m_c

Fußballweltverband scheitert spektakulär mit dem Versuch der Aufklärung

Rund um den Erdball engagieren sich Menschen unentgeltlich für den Fußball, spielen in Amateurvereinen, trainieren Kinder, Schüler und Jugendmannschaften, feuern als Fans ihre Clubmannschaften an oder stehen ihren Nationalteams zur Seite. Sie sind das Leben, sie sind der Fußball und das Salz in der Suppe dieses völkerverbindenden Sports, der Milliarden Menschen begeistert. Ob dagegen die FIFA ebenfalls noch den Fußball verkörpert, wird momentan weltweit in Frage gestellt. Der Dachverband des Weltfußballs steht schon lange in argem Misskredit und demontiert sich nun mit dem Theater um den Bericht einer selbst eingesetzten Ethikkommission im Eiltempo. Fußballliebhaber und Fans stehen ohnmächtig wie ratlos vor einem unfassbaren wie undurchsichtigen Schauspiel. Weiterlesen

Auswärtstorregel zu gewichtig


Veröffentlicht am 16. April 2014

„Last year we went out on away goals and after that I asked for UEFA to cancel the away goals. I think, for example, we lost 3-1 here and won 2-0 at Bayern. It is difficult to win 2-0 to Bayern without conceding a goal. The weight of the away goal is too heavy, too big and is not justifiable anymore.“

(Arsène Wenger, The Guardian, 21. Dezember 2013)

I feel sorry for them


Veröffentlicht am 11. Februar 2014

imago15518341m_c

„I never enjoy it when somebody is having some problems, like they’re having. But United are United. David is experienced enough to cope with the situation, and the future will be better for them. Yes, he’s the right man for the job. They can still make the top four. It won’t be easy, they know that. They know they are in the limit for the top four, and they also know that teams like us, Liverpool and Arsenal are doing OK. So it won’t be easy for them to close such a big gap. But it’s possible.“

(José Mourinho, The Guardian, 10. Februar 2014)

Arsène Wenger über Borussia Dortmund


Veröffentlicht am 6. November 2013

„Es ist nicht so sehr wichtig, wie viel sie laufen, es ist wichtig, wie intelligent und wohin sie laufen.“

(Arsène Wenger, The Guardian, 5. November 2013)

Sir Alex – Timing was perfect


Veröffentlicht am 7. Oktober 2013

imago13726130m_c

„I’m not interested in managing again or getting myself worked up about Manchester United’s results. You would be throwing your money down the drain if you put any money on me coming back as a manager. I made my decision. The timing was perfect. There is no way back for me now. I’ve got a new life. I want to go to the Kentucky Derby and the US Masters, the Melbourne Cup. I want to visit vineyards in Tuscany and France.“

(Sir Alex Ferguson, Interview mit Charlie Rose auf PBS, 2. Oktober 2013)