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Hauptstadtfußball und Kultur


Veröffentlicht am 26. Juli 2017

Hertha feiert und die Kultur feiert mit

Kunst und Kultur öffnen dem Fußball die Tore. Im ehrwürdige Ephraim-Palais zu Berlin residiert nun der Fußball mit all seiner Pracht. Unter dem Ausstellungstitel „HAUPTSTADTFUSSBALL“ findet man eine betagte wie berühmte Jubilarin. Die Berliner Hertha feiert in dieser Woche ihr 125-jähriges Jubiläum. Am 25. Juli 1892 wurde das rüstige Mädel aus der Taufe gehoben und gehört seither zur Fußballfamilie. Magath & Fußball gratuliert Hertha BSC herzlich zum Jubiläum. Die Ausstellung verweilt längst nicht nur bei Hertha BSC, sie widmet der Berliner Stadionlandschaft breiten Raum und lässt die Lokalrivalen nicht zu kurz kommen. Einer dieser Rivalen legt sich mächtig in die Riemen, um der Hertha bald Gesellschaft in der Beletage des deutschen Fußballs zu leisten. Der Berliner Fußballlandschaft stünde dies gut zu Gesicht. Die Ausstellung im Ephraim-Palais ist längst erstklassig. In den Ausstellungsräumen spiegelt sich die wechselvolle Hertha Geschichte und die Vielfalt des Berliner Fußballs durch alle Zeiten. Paul Spies (Direktor der Stiftung Stadtmuseum Berlin) und seine Mitstreiter bringen seit einem Jahr Schwung in die Berliner Museums- und Kunstlandschaft. Mit dieser Ausstellung wird ein sportliches Glanzlicht gesetzt. Auch ohne Fußball und Jubiläum lohnen Besuche im Ephraim-Palais, dem Märkischen Museum oder der Nikolaikirche. Allen Ausstellungsbesuchern wünschen wir viel Spaß beim Fußball aus der anderen Perspektive.

Redaktion Magath & Fußball

Angepasstheit


Veröffentlicht am 17. Dezember 2015

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„Man will in Deutschland angepasste Profis. Wer mal etwas macht oder sagt, was von der Norm abweicht, wird attackiert. Wenn ich Interviews höre, denke ich oft: Da kannst du jetzt die Replay-Taste drücken. Alle bekommen das gleiche Medientraining, alle sagen das Gleiche.“

(Mitchell Weiser, Interview kicker.de, 16. Dezember 2015)

Herzschlagfinale


Veröffentlicht am 22. Mai 2015

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Abstiegskampf in Bundesliga und 2. Bundesliga allgegenwärtig

Berlin, Freiburg, Hannover, Stuttgart, Hamburg, Paderborn. Sechs Mannschaften müssen in Deutschlands höchster Spielklasse um den Klassenverbleib zittern – am Finaltag herrscht Spannung wie selten zuvor im Tabellenkeller. Gesucht werden zwei direkte Absteiger sowie der Teilnehmer an den Relegationsspielen in der kommenden Woche. Es ist die letzte Chance, der dramatische Schlusspunkt einer kräftezehrenden wie nervenaufreibenden Saison 2014/15. Fans und Verantwortliche der betroffenen Klubs werden am Samstagnachmittag ab 15.30 Uhr immer mit einem Ohr auch auf den anderen Plätzen sein. Der Ausgang bleibt ungewiss. Am Sonntag wiederholt sich dieses Schau(er)spiel, wenn ebenfalls ab 15.30 Uhr auch in der 2. Bundesliga der 34. Spieltag angepfiffen wird. Sandhausen, Fürth, St. Pauli, München, Frankfurt und Aue. Auch im Unterhaus müssen noch sechs Teams um ihre Ligazugehörigkeit bangen, neben dem Relegations-Teilnehmer braucht es dann aber nur noch einen direkten Absteiger, da Platz 18 bereits fest an den VfR Aalen vergeben ist. Kurios: Allen sechs Kandidaten steht jeweils ein Auswärtsspiel ins Haus. Überall knistert es – den deutschen Fußballfans stehen an den TV-Bildschirmen zwei Krimi-Nachmittage ins Haus. Die Abstiegs-Konferenzen haben es in sich.

Samstag, 23. Mai 2015, 15.30 Uhr
1899 Hoffenheim – Hertha BSC
Hannover 96 – SC Freiburg
Hamburger SV – FC Schalke 04
SC Paderborn – VfB Stuttgart

Sonntag, 24. Mai 2015, 15.30 Uhr
VfL Bochum – SV Sandhausen
RB Leipzig – SpVgg Greuther Fürth
SV Darmstadt 98 – FC St. Pauli
Fortuna Düsseldorf – FSV Frankfurt
Karlsruher SC – 1860 München
1. FC Heidenheim – Erzgebirge Aue

Redaktion Magath & Fußball

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Veröffentlicht am 24. August 2013

HSV-Fest in der Hauptstadt?

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Heute um 17 Uhr ist es soweit: Der Bundesliga-Dino feiert ein besonderes wie einzigartiges Jubiläum. Wenn im Berliner Olympiastadion die Schlussphase der Begegnung der Hertha mit dem HSV eingeläutet wird, springt knapp 300 Kilometer weiter nordwestlich die Bundesliga-Uhr auf 50 000 00:00:00. Seit genau 50 Jahren dann ist der HSV Mitglied in der höchsten deutschen Spielklasse. Man darf, nein man muss den Hut ziehen! Weiterlesen